Haltungsbedingungen
Kupferkopf — Herkunft: Östliche und zentrale USA (Nordamerika); Laubwälder, Waldränder, felsige Geröllhänge und bewaldete Feuchtgebiete..
Temperaturgradient im Terrarium
Gemäßigte Art: ein deutliches Temperaturgefälle einhalten. Ein mäßig warmer Sonnenplatz unter der Lampe, niemals brennend heiß. Eine nächtliche Absenkung ist im Sommer förderlich. Für die Zucht ist eine winterliche Brumation über mehrere Monate bei niedrigen Temperaturen mit verkürzter Photoperiode nötig.
Robustes terrestrisches Terrarium mit ABSCHLIESSBAREM, ausbruchsicherem Verschluss (Giftart — Sicherheitsstandards unerlässlich: Riegel, Warnhinweis 'giftig', kontrollierter Zugang).
Bodenlänge mindestens so groß wie die Schlange; die Art ist bodenbewohnend und klettert kaum. Dichte Verstecke auf der warmen und der kühlen Seite sowie ein feuchtes Versteck anbieten. In Frankreich/der EU erfordert die Haltung einen Sachkundenachweis und eine Betriebsgenehmigung; die Art ist NICHT im CITES gelistet, doch ihre Giftigkeit unterstellt die Haltung strengen Auflagen.
Mäßige Luftfeuchte. Ein feuchtes Versteck (Sphagnum) anbieten, besonders während der Häutung; ein dauerhaft durchnässtes Substrat vermeiden, da es Schuppenfäule begünstigt.
Lockeres Substrat, das teilweises Eingraben ermöglicht und die mäßige Luftfeuchte hält; regelmäßig reinigen, um Hautinfektionen und Parasiten vorzubeugen.
Schwaches UVB ist förderlich (Röhre mit niedrigem Prozentwert, niedrige Ferguson-Zone), auch wenn es für eine teils nachtaktive Art nicht zwingend nötig ist; es verbessert den Kalziumstoffwechsel und das natürliche Verhalten. Einen Schattenbereich vorsehen.
Jederzeit sauberes Wasser in einer standfesten Schale, die groß genug zum Baden ist; häufig erneuern. Die Wasserstelle mit denselben Sicherheitsvorkehrungen versorgen (Haken).
Östliche und zentrale USA (Nordamerika); Laubwälder, Waldränder, felsige Geröllhänge und bewaldete Feuchtgebiete.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (je nach Alter insektenfressend/Wirbeltiere fressend) — In Gefangenschaft: größengerechte Nagetiere (Mäuse, junge Ratten). In der Natur: Nagetiere, Amphibien, Echsen, Vögel und Insekten — Zikaden bilden ein bemerkenswertes saisonales Festmahl.
Aufgetaute Beute mit Zange/Haken anbieten, ohne je die Hand zu nähern. Adulte Tiere in größeren Abständen, Jungtiere häufiger. Neonaten locken ihre Beute durch 'Caudal Luring' an (wackelnder gelber Schwanz). Überfütterung vermeiden, da diese Art rasch Übergewicht ansetzt.
Wurf lebend geborener Jungtiere. Die Paarungen finden im Frühjahr und Herbst statt; zum Auslösen der Fortpflanzung ist in der Regel eine winterliche Brumation bei niedrigen Temperaturen erforderlich. Die Neonaten sind von Geburt an voll giftig.
- Atemwegsinfektionen (unzureichende Wärme oder Belüftung)
- Stomatitis (Maulfäule)
- Dysekdysis / unvollständige Häutungen durch zu geringe Luftfeuchte
- Dermatitis und Schuppenfäule (Blister Disease) auf zu feuchtem oder verschmutztem Substrat
- Innere Parasiten, häufig bei wildgefangenen Tieren
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Kupferkopf.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Hypomelanistic pastelDom
- Axanthic aneryRez
Verpaarungsrechner
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Kupferkopf × Kupferkopf
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von kupferkopf.
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Ist Kupferkopf ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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