Artenprofil · Colubridae

Archelaphe bella

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für bella-kletternatter — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Bella Rat SnakeBeautiful Rat SnakeRatier BellaSerpent ratier magnifiqueSichuan Rat Snake
Endgröße
70–95 cm
Lebenserwartung
10–18 Jahre
Schwierigkeit
Erfahren
Temperament
Ruhig
Aktivität
Dämmerungs-
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Bella-Kletternatter — Herkunft: Bergwälder Südost- und Südasiens: Südchina (Yunnan, Sichuan), Nord-Myanmar, Nordvietnam und Nordostindien, meist in großen Höhenlagen..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.16 °C
Kühle Zone18–22 °C
Warme Zone24–27 °C

GEBIRGSart: Sie verträgt Hitze schlecht. Am wärmsten Punkt eine gemäßigte Temperatur nicht überschreiten. Eine leichte, thermostatgeregelte Heizmatte genügt; ein intensiver, heller Sonnenplatz ist nicht nötig. Eine Nachtabsenkung und eine winterliche Abkühlung (einige Wochen kühler) sind vorteilhaft und oft unerlässlich für die Fortpflanzung. Überhitzung ist eine häufige Ursache für Stress und Sterblichkeit.

Terrarium (adult)
90 × 45 × 45 cm

Gut belüftetes, terrestrisches Terrarium mit dicht schließendem Verschluss (geschickter Ausbrecher), mit tiefem Substrat zum Graben und mehreren Verstecken.

Ein Terrarium mit den empfohlenen Mindestmaßen ist für ein adultes Tier geeignet; Grundfläche vor Höhe bevorzugen. Diese zurückhaltende Art benötigt mindestens zwei eng anliegende Verstecke (warme und kühle Seite) sowie Rinden und Laub, um sich sicher zu fühlen; andernfalls bleibt sie gestresst und verweigert die Nahrung.

Luftfeuchtigkeit
55–75 %

Mäßig feuchtes Bergwaldklima. Das Substrat in der Tiefe leicht feucht halten, ohne die Oberfläche zu durchnässen. Ein feuchtes Versteck (Moos/Sphagnum) erleichtert die Häutung. Ausreichende Belüftung, um stehende Luft und Atemwegsinfektionen zu vermeiden.

Bodengrund
KokosfaserDünger- und pestizidfreie BlumenerdeLaubstreu (Eiche/Buche)Zypressenspäne

Eine tiefe Schicht vorsehen, da die Art halbgrabend ist und viel Zeit vergraben verbringt. Den Boden leicht feucht, die Oberfläche trockener halten. Staubige oder harzhaltige Substrate (Kiefer) vermeiden und zu trockene Späne unterlassen.

UVB
Optional

Für diese dämmerungs-/nachtaktive Art nicht unerlässlich. Ein UVB geringer Intensität (niedriger UV-Index, gedämpfte Röhre mit geringer Leistung) bleibt vorteilhaft, wenn reichlich Schattenbereiche geboten werden; jede starke Beleuchtung vermeiden, die sie stressen würde.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Eine große Schale mit sauberem Wasser jederzeit verfügbar, häufig erneuert; sie trägt auch zur Luftfeuchtigkeit bei. Das Tier kann darin baden, insbesondere vor der Häutung.

Herkunft
Colubridae

Bergwälder Südost- und Südasiens: Südchina (Yunnan, Sichuan), Nord-Myanmar, Nordvietnam und Nordostindien, meist in großen Höhenlagen.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Karnivor (Nagerfresser, mit ophiophager/lacertophiler Komponente in der Natur). — Nacktmäuse (Pinkies) und kleine Nager passender Größe; in der Natur frisst sie auch Reptilieneier und kleine Echsen.

Kleine Art: schlanke Beute, nie breiter als die dickste Körperstelle. Etwa einmal pro Woche füttern. Wildfänge verweigern anfangs oft Nager und nehmen mitunter nur Echsen; eine geduldige Umstellungsarbeit (mit Echsengeruch eingeriebene Beute, nächtliches Anbieten im Versteck) ist häufig nötig.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 3–8 Eier/Jungtiere. Die Nachzucht in Menschenobhut ist selten und wenig dokumentiert. Eine winterliche Abkühlung (eine leichte Brumation über mehrere Wochen) ist in der Regel nötig, um den Zyklus auszulösen. Die Eier werden bei warmer Temperatur inkubiert. Die Gelegegröße wird im Vergleich mit nahe verwandten Nattern geschätzt; echte Daten sind sehr begrenzt.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Innere Parasiten (Nematoden, Protozoen) sehr häufig bei Wildfängen
  • Äußere Parasiten (Schlangenmilben, Zecken) bei der Einfuhr
  • Atemwegsinfektionen infolge übermäßiger Hitze oder stehender Luft
  • Nahrungsverweigerung, Dehydrierung und stressbedingte Abmagerung (besonders bei nicht eingewöhnten Wildfängen)
  • Häutungsschwierigkeiten (Dysecdysis) bei unpassender Luftfeuchtigkeit
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Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Bella-Kletternatter.

  • Amelanistic (Hypothetical) albinoRez
  • Anerythristic (Hypothetical) aneryRez
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

🧬

Bella-Kletternatter × Bella-Kletternatter

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von bella-kletternatter.

Ist die Bella-Kletternatter für Anfänger geeignet?▾
Nein, ihre Haltung gilt als fortgeschritten. Es ist eine zurückhaltende und scheue Art, oft versteckt und grabend, nach der Eingewöhnung meist friedlich, aber nervös und leicht gestresst, besonders bei Wildfängen. Sie erfordert vorherige Erfahrung mit empfindlichen Nattern.
Welche Größe erreicht diese Art?▾
Es ist eine kleine, schlanke Schlange, die als adultes Tier meist 70 bis 90 cm Gesamtlänge erreicht, ausnahmsweise nahe 100 cm.
Welches Terrarium benötigt sie?▾
Ein gut belüftetes, dicht schließendes terrestrisches Terrarium (sie ist ein geschickter Ausbrecher) von etwa 90 x 45 x 45 cm genügt, wobei die Grundfläche vor der Höhe bevorzugt werden sollte. Diese Art benötigt ein tiefes Substrat zum Graben, mindestens zwei eng anliegende Verstecke (warme und kühle Seite), Rinden und Laub; ohne diese bleibt sie gestresst und verweigert die Nahrung.
Warum müssen die Temperaturen niedrig bleiben?▾
Es handelt sich um eine Gebirgsart, die zwischen 1000 und 2500 m Höhe lebt und Hitze schlecht verträgt: Am wärmsten Punkt sollten 27-28 °C nicht überschritten werden, bei einer kühlen Seite von 18-22 °C. Eine einfache, thermostatgeregelte Heizmatte genügt, ohne intensiven, hellen Sonnenplatz, da Überhitzung eine häufige Ursache für Stress und Sterblichkeit ist.
Ist eine Temperaturabsenkung nachts und im Winter nötig?▾
Ja, eine nächtliche Absenkung auf 14-18 °C ist vorteilhaft, ebenso wie eine winterliche Abkühlung von einigen Wochen bei 12-16 °C, die oft für die Fortpflanzung unerlässlich ist. Diese Schwankungen entsprechen dem kühlen Klima ihrer ursprünglichen Bergwälder.
Welche Luftfeuchtigkeit und welches Substrat sind vorzusehen?▾
Es braucht ein mäßig feuchtes Bergwaldklima von 55 bis 75 %, mit einem Substrat, das in der Tiefe leicht feucht und an der Oberfläche trockener ist. Da die Art halbgrabend ist und viel Zeit vergraben verbringt, sollte eine tiefe Schicht von mindestens 8 bis 12 cm (Kokosfaser, düngerfreie Blumenerde, Eichen- oder Buchenlaub) sowie ein feuchtes Versteck zur Erleichterung der Häutung vorgesehen werden.
Was frisst die Bella-Kletternatter?▾
Sie ist ein Karnivor, der sich vor allem von Nagern ernährt; gefüttert werden Nacktmäuse (Pinkies) und kleine Nager passender Größe, nie breiter als die dickste Körperstelle, alle 7 bis 10 Tage. In der Natur frisst sie auch Reptilieneier und kleine Echsen.
Warum verweigern manche Tiere die Nahrung?▾
Wildfänge verweigern anfangs oft Nager und nehmen mitunter nur Echsen an. Häufig ist eine geduldige Umstellungsarbeit nötig: mit Echsengeruch eingeriebene Beute, nachts angeboten und im Versteck platziert, um das Tier zu beruhigen.
Ist UVB für diese Art nützlich?▾
UVB ist für diese dämmerungs- bis nachtaktive Schlange nicht unerlässlich. Eine schwache Beleuchtung (Index 5, gedämpfte Röhre vom Typ T5) bleibt vorteilhaft, wenn sie zusammen mit reichlich Schattenbereichen angeboten wird; jede starke Beleuchtung sollte hingegen vermieden werden, da sie das Tier stressen würde.
Wie pflanzt sie sich fort?▾
Sie ist eierlegend und legt vermutlich 3 bis 8 Eier, doch die Nachzucht in Menschenobhut bleibt selten und wenig dokumentiert. Eine winterliche Abkühlung von mehreren Wochen ist in der Regel nötig, um den Zyklus auszulösen, wobei die Eier bei etwa 24-26 °C bebrütet werden. Die Gelegegröße wird mangels präziser Daten im Vergleich mit nahe verwandten Nattern geschätzt.
Wie hoch ist ihre Lebenserwartung?▾
Sie ist für diese Art schlecht dokumentiert: Man schätzt sie auf 10-18 Jahre durch Extrapolation von vergleichbaren Nattern. Da viele Tiere Wildfänge sind, ist das Überleben während der ersten Eingewöhnungsmonate der wichtigste begrenzende Faktor.
Welche Gesundheitsprobleme sind zu beachten?▾
Wildfänge weisen bei der Einfuhr sehr häufig innere Parasiten (Nematoden, Protozoen) und äußere Parasiten (Milben, Zecken) auf. Zu beachten sind außerdem Atemwegsinfektionen infolge übermäßiger Hitze oder stehender Luft, Nahrungsverweigerung mit Dehydrierung und stressbedingter Abmagerung sowie Häutungsschwierigkeiten bei unpassender Luftfeuchtigkeit.

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