Haltungsbedingungen
Woma-Python — Herkunft: Australien (aride und semiaride Regionen des zentralen, westlichen und südlichen Inlands)..
Temperaturgradient im Terrarium
Ein wärmender Strahlungspunkt ist für diese Art arider Herkunft nützlich. ACHTUNG: Der Woma besitzt keine wärmeempfindlichen Grubenorgane (heat pits) und nimmt punktuelle Wärmequellen schlecht wahr: UNBEDINGT einen Thermostat verwenden und jede Wärmequelle absichern, um Verbrennungen zu vermeiden. Eine mäßige nächtliche Absenkung ist förderlich.
Terrestrisches Terrarium arider Prägung, mit Vorrang der Grundfläche vor der Höhe und einem gut belüfteten, gesicherten Deckel.
Terrestrische, grabende Art: mehrere enge Verstecke vorsehen (darunter eines auf der warmen und eines auf der kühlen Seite) sowie ein lockeres Substrat, das das Eingraben ermöglicht. 120x60 cm sind ein Minimum für ein adultes Tier; größer ist vorzuziehen. RECHTLICH WICHTIG: in Australien endemische Art, deren Ausfuhr von Wildfängen verboten ist; die außerhalb Australiens im Handel erhältlichen Tiere stammen aus Nachzucht. Einige Wildpopulationen (insbesondere im Südwesten) sind bedroht — ausschließlich in Gefangenschaft geborene Tiere wählen.
Insgesamt trockenes Milieu. Während der Häutungsphasen eine Feuchtbox (Torfmoos/Moos) anbieten, um unvollständige Häutungen zu vermeiden.
Ein trockenes, saugfähiges und ausreichend tiefes Substrat wählen, das das natürliche Grabverhalten ermöglicht. Vorzugsweise außerhalb des lockeren Substrats oder auf einer sauberen Fläche füttern, um das Risiko einer versehentlichen Aufnahme und eines Darmverschlusses zu verringern.
Nicht zwingend erforderlich, da nachtaktive Art, doch ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1-2) bleibt für den Stoffwechsel und das Ausleben natürlicher Verhaltensweisen förderlich.
Ein Napf mit sauberem Wasser dauerhaft verfügbar und regelmäßig erneuert; die Art trinkt wenig, doch das Wasser muss frisch bleiben.
Australien (aride und semiaride Regionen des zentralen, westlichen und südlichen Inlands).
Fütterung & Gesundheit
Karnivor (in Haltung hauptsächlich Nagetiere) — Nagetiere in passender Größe (Mäuse, später Ratten), aufgetaut
In der Natur eine Nahrung mit vielen Reptilien (Echsen, andere Schlangen). In Haltung genügen passende Nagetiere. Sehr ausgeprägte Fressreaktion: beim Füttern mit einem Haken handhaben und die Mahlzeiten ausreichend auseinanderlegen, um Fettleibigkeit zu vermeiden.
Gelege 5–20 Eier/Jungtiere. Die Bebrütung ist durch das Weibchen möglich (es windet sich um die Eier) oder im Inkubator bei ~31 °C über etwa 55-70 Tage. Das Auslösen der Fortpflanzung ist oft an eine winterliche Abkühlungsphase gebunden.
- Atemwegsinfektionen (oft durch eine zu niedrige Temperatur oder zu hohe Luftfeuchtigkeit)
- Fettleibigkeit (kräftige Fressreaktion und häufige Überfütterung)
- Thermische Verbrennungen (Fehlen wärmeempfindlicher Grubenorgane: Verwendung eines Thermostats zwingend erforderlich)
- Dysecdysis / unvollständige Häutung (zu geringe Luftfeuchtigkeit, fehlende Feuchtbox)
- Milben (Ophionyssus) und Schuppenfäule (Scale Rot) bei zu feuchtem oder verschmutztem Substrat
Morphen & Genetik
Register mit 4 dokumentierte Gene und 3 benannten Kombinationen für Woma-Python.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Axanthic aneryRez
- Hypo (Hypomelanistic) hypoDom
- Jaguar (Neuro-linked?) jagDom
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Woma-Python × Woma-Python
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von woma-python.
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