Artenprofil · Viperidae

Bitis nasicornis

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für nashornviper — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Rhinoceros ViperRiver JackButterfly Viper (often confused with Gaboon)Vipère RhinocérosJumoka (Local name)
Endgröße
0.7–1.1 m
Lebenserwartung
10–15 Jahre
Schwierigkeit
Experte
Temperament
Nacht-
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Lebendgebärend
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Haltungsbedingungen

Nashornviper — Herkunft: Feuchte tropische Regenwälder und Galeriewälder West- und Zentralafrikas (von Guinea und Liberia bis Uganda und zum Kongobecken). Eine an Waldböden, Ufer von Wasserläufen und Sumpfgebiete gebundene Art..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.20 °C
Kühle Zone22–24 °C
Warme Zone26–28 °C

Eine Waldbodenart: KEIN intensiver Hotspot und keine heliophile Basking-Lampe. Ein leichter Gradient genügt; Überhitzung ist gefährlich und rasch tödlich. Sanfte, geregelte Beheizung (Kabel/Paneel am Thermostat), niemals ein Heizstein. Eine leichte nächtliche Absenkung ist vorteilhaft.

Terrarium (adult)
120 × 60 × 60 cm

Terrestrisches / semiaquatisches, feucht-tropisches Terrarium, GESICHERT für eine Giftschlange (abschließbarer Verschluss, doppelte Sicherung, Giftschlangen-Kennzeichnung)

Eine standorttreue Lauerart: Grundfläche und Verstecke vor Höhe bevorzugen. Dichte Verstecke, lockere Streu, einige niedrige stabile Äste (gelegentliches Klettern) und ein großes Wasserbecken vorsehen. Das Terrarium MUSS völlig manipulationssicher und aus der Distanz bedienbar (Haken/Klappen) sein, zur Sicherheit des Pflegers.

Luftfeuchtigkeit
70–90 %

Eine hohe, konstante Luftfeuchtigkeit ist unerlässlich. Tägliches Besprühen, feucht gehaltenes Substrat (niemals durchnässt) und gute Belüftung, um Schimmel und Stauluft zu vermeiden. Zu niedrige Luftfeuchtigkeit verursacht Häutungsschwierigkeiten und Atemwegsinfektionen.

Bodengrund
KokosfaserDüngerfreie tropische BlumenerdeTorfmoos (Sphagnum)Unbehandelte LaubstreuRinde / Mulch vom Zypressen-Typ

Ein dickes, feuchtigkeitsspeicherndes Substrat, das teilweises Eingraben ermöglicht. Verschmutzte Bereiche sofort entfernen und jegliches dauerhaft durchnässte Substrat ausschließen (Gefahr von Schuppenfäule und Blister Disease).

UVB
Optional

Eine nacht-/dämmerungsaktive Art: UVB nicht zwingend unerlässlich. Ein schwaches UVB (Index 1 bis 2, Waldtyp) kann vorteilhaft sein, wenn es angeboten wird, mit reichlich Schattenzonen. Eine stabile Tag-/Nacht-Photoperiode einhalten.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein großes, standfestes Gefäß mit sauberem Wasser, das teilweises Eintauchen ermöglicht (eine semiaquatische Art, die gern badet). Wasser häufig erneuern. Das Wasserbecken trägt auch zur Erhaltung der Luftfeuchtigkeit bei. Jeder Eingriff im Becken erfolgt mit den Fixierwerkzeugen, niemals mit bloßen Händen.

Herkunft
Viperidae

Feuchte tropische Regenwälder und Galeriewälder West- und Zentralafrikas (von Guinea und Liberia bis Uganda und zum Kongobecken). Eine an Waldböden, Ufer von Wasserläufen und Sumpfgebiete gebundene Art.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser (Lauerjäger) — Nagetiere passender Größe (aufgetaute Beute); gelegentlich Amphibien und Fische, besonders bei Jungtieren oder Wildfängen

In der Natur ernährt sie sich von Amphibien, Fischen (gelegentlich) und kleinen Säugern. In Gefangenschaft ist eine Umstellung auf aufgetaute Nager möglich, aber bei Wildfängen, die aquatische Beute bevorzugen, mitunter heikel. Aus der Distanz mit langer Zange füttern. Adult: eine Mahlzeit alle 1 bis 3 Wochen; Überfütterung vermeiden (häufige Verfettung).

Fortpflanzung
Lebendgebärend

Würfe in der Regel kleiner als bei B. gabonica, aber sehr lebhaft gefärbte Neonaten. Der Zyklus wird oft durch eine saisonale Schwankung von Temperatur/Luftfeuchtigkeit angeregt. Zucht erfahrenen Züchtern vorbehalten: Die Neonaten sind bereits von Geburt an giftig und gefährlich.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (bedingt durch unpassende oder schwankende Luftfeuchtigkeit/Temperatur)
  • Erheblicher innerer und äußerer Parasitenbefall, besonders bei Wildfängen (Nematoden, Milben)
  • Häutungsschwierigkeiten (Dysekdysis) durch unzureichende Luftfeuchtigkeit
  • Schuppenfäule / Blister Disease auf durchnässtem, verschmutztem Substrat
  • Stomatitis (Maulfäule) und Nahrungsverweigerung / Eingewöhnungsstress bei Wildfängen
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Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Nashornviper.

  • Albino (Project) amelanisticRez
  • Patternless (Anomaly)Rez
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Nashornviper × Nashornviper

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von nashornviper.

Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Nashornviper?
Ein ausgewachsenes Exemplar von Nashornviper misst in der Regel 0.7–1.1 m (mittlere bis große größe. körper kürzer, aber weniger massig als bei der gabunviper (b. gabonica). weibchen in der regel größer als männchen. schnauze mit 2 bis 3 hörnerpaaren (aufgerichtete nasenschuppen) geschmückt.).
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Nashornviper?
Ein Gradient von etwa 22–24 °C auf der kühlen Seite bis 26–28 °C auf der warmen Seite. Luftfeuchtigkeit 70–90 %.
Was frisst Nashornviper?
Fleischfresser (Lauerjäger): Nagetiere passender Größe (aufgetaute Beute); gelegentlich Amphibien und Fische, besonders bei Jungtieren oder Wildfängen.
Ist Nashornviper ein gutes Reptil für Einsteiger?
Niveau Experte. ACHTUNG: GIFTSCHLANGE (überwiegend zyto-/hämotoxisches Gift), potenziell tödlicher Biss. Haltung strikt sehr erfahrenen Pflegern vorbehalten. Im Allgemeinen gemächlich und wenig fluchtbereit, aber in der Lage, sehr laut zu zischen (charakteristisches Blasebalg-Geräusch) und explosive, blitzschnelle Angriffe auszuführen. NIEMALS mit bloßer Hand handhaben: zwingender Einsatz von Haken, Fixiertuben und Sicherheitsprotokollen. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 10–15 Jahre.

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