Haltungsbedingungen
Kragenechse — Herkunft: Nordaustralien (Kimberley, Top End, Kap-York-Halbinsel) und Süden Neuguineas; baumbestandene Savannen und trockene Tropenwälder. Nicht in CITES gelistet, aber Australien verbietet die Ausfuhr seiner Fauna: Die verfügbaren Tiere stammen aus Nachzucht (oft aus Linien neuguineischer Herkunft). Ein in Gefangenschaft geborenes (NZ) Tier bevorzugen, da Wildfänge empfindlich, gestresst und oft parasitiert sind. Eine NICHT giftige Art..
Temperaturgradient im Terrarium
Eine heliophile Art: ein echter heller Wärmepunkt ist unerlässlich; die Temperatur an der Oberfläche des Sonnenbadeasts messen. Für ein starkes Temperaturgefälle sorgen, horizontal und vertikal. Ein nächtlicher Abfall ist förderlich, aber ein dauerhaftes Absinken unter ~18°C vermeiden.
Großes tropisches Baumterrarium mit vertikaler Ausrichtung
Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist stets vorzuziehen, besonders in der Höhe. Die Höhe hat Vorrang, um das Sonnenbaden in der Höhe und eine vertikale Thermoregulation zu ermöglichen. Eine gute Belüftung ist unerlässlich, um stehende Luft zu vermeiden.
Tropische, aber gut belüftete Atmosphäre. Tägliches Besprühen, verstärkt für Jungtiere und während der Häutung; zwischen zwei Sprühgängen abtrocknen lassen, um stehende Feuchtigkeit zu vermeiden.
Ein Bodengrund, der die Feuchtigkeit leicht hält, ohne durchzunässen. Zahlreiche vertikale Kletterhilfen (robuste Stämme und Äste) sind unerlässlich: Das Tier fühlt sich in der Höhe sicher und bewegt sich am Boden zweibeinig fort.
UVB unerlässlich und von hoher Intensität (Röhre T5 HO 10-12 % oder gleichwertig, Ferguson-Zone 3-4), so positioniert, dass ein beleuchteter Wärmepunkt entsteht. Die Röhre gemäß den Herstellerempfehlungen erneuern (etwa alle 6 bis 12 Monate).
Eine regelmäßig erneuerte, saubere Wasserschale, kombiniert mit Besprühen. Viele Tiere trinken lieber die auf der Einrichtung und dem Kragen abgesetzten Tröpfchen als aus einer Schale.
Nordaustralien (Kimberley, Top End, Kap-York-Halbinsel) und Süden Neuguineas; baumbestandene Savannen und trockene Tropenwälder. Nicht in CITES gelistet, aber Australien verbietet die Ausfuhr seiner Fauna: Die verfügbaren Tiere stammen aus Nachzucht (oft aus Linien neuguineischer Herkunft). Ein in Gefangenschaft geborenes (NZ) Tier bevorzugen, da Wildfänge empfindlich, gestresst und oft parasitiert sind. Eine NICHT giftige Art.
Fütterung & Gesundheit
Insektenfresser / Fleischfresser — Grillen, Schaben, Heuschrecken, Würmer (Wachsmotten und Zophobas in Maßen); gelegentlich rosafarbene Jungmäuse/Springmäuse für adulte Tiere.
Grundlage aus abwechslungsreichen Insekten, gut gefüttert (Gut-Loading) und mit Kalzium/Vitaminen bestäubt. Wirbeltierbeute nur gelegentlich beim adulten Tier. Anders als die Bartagame frisst die Art wenig Pflanzen: Man kann einige anbieten (Blätter, Blüten), ohne sie zur Grundlage zu machen. Die Beutegröße an den Augenabstand anpassen.
Gelege 6–20 Eier/Jungtiere. Eiablage nach einer Ruhe-/Abkühlungsphase; 1 bis 2 Gelege pro Jahr. Inkubation von etwa 55 bis 75 Tagen; das Geschlecht der Jungtiere kann von der Inkubationstemperatur beeinflusst werden.
- Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch UVB- und/oder Kalziummangel
- Atemwegsinfektionen (Kälte, stehende Feuchtigkeit, schlechte Belüftung)
- Innere Parasiten, häufig bei Wildfängen
- Chronischer Stress und Anorexie (scheue Art, oft schlecht eingewöhnt)
- Verbrennungen (zugängliche Wärmequelle) und Häutungsrückstände
Morphen & Genetik
Register mit 0 dokumentiertes Gen für Kragenechse.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von kragenechse.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Kragenechse?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Kragenechse?▾
Was frisst Kragenechse?▾
Ist Kragenechse ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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