Artenprofil · Boidae

Corallus hortulanus

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für amazonas-baumboa / gartenboa — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Amazon Tree BoaATBBoa arboricole d'AmazonieGarden Tree BoaGartenboa
Endgröße
1.5–1.8 m
Lebenserwartung
15–20 Jahre
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Temperament
Nachtaktiv
Aktivität
Nachtaktiv
Fortpflanzung
Lebendgebärend
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Haltungsbedingungen

Amazonas-Baumboa / Gartenboa — Herkunft: Tropisches Südamerika: Amazonasbecken, die Guyanas, Venezuela, Kolumbien, Brasilien, Peru, Bolivien sowie Trinidad und Tobago. Lebt im Kronendach der Feuchtwälder und an Waldrändern (daher der englische Name „Garden Tree Boa“)..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.23 °C
Kühle Zone25–27 °C
Warme Zone29–31 °C

Ein sanftes Temperaturgefälle; KEIN intensiver Sonnenplatz und kein Basking-Spot (nachtaktive Waldart). Obere/warme Zone ~29-31 °C tagsüber, kühle Seite ~25-27 °C, nächtlicher Abfall bis ~23 °C toleriert. Die Heizung stets über Thermostat steuern. Vorsicht vor Verbrennungen: eher ein Heizpaneel oder einen Keramikstrahler (DHP) außer Reichweite verwenden als ein Heizkabel/einen Heizstein in Kontakt mit den Ästen.

Terrarium (adult)
90 × 60 × 120 cm

Arboreal-Terrarium (Höhe größer als Breite)

Das vertikale Volumen hat Vorrang. Mehrere WAAGERECHTE Äste passenden Durchmessers in verschiedenen Höhen anbringen (bevorzugter Hauptsitzast, oft die wärmste Stelle) sowie dichtes Laub (echt oder künstlich) für die Sicherheit. Ein adultes Tier fühlt sich in einem geräumigen Becken wohler; diese Maße sind ein Minimum.

Luftfeuchtigkeit
60–80 %

Ziel ~65-75%. Eine hohe Luftfeuchtigkeit OHNE stehende Luft aufrechterhalten: Eine gute Belüftung ist entscheidend, um Atemwegsinfektionen vorzubeugen. Zwischen zwei Sprühgängen lieber leicht abtrocknen lassen, als das Becken ständig durchnässt zu halten.

Bodengrund
Orchideenrinde oder ZypressenspäneKokosfaser / -chipsSphagnum (Torfmoos)Waldhumus ohne Dünger und Pestizide

Ein Substrat, das Feuchtigkeit hält, aber gut drainiert. Das Tier lebt überwiegend in der Höhe: Das Substrat dient hauptsächlich der Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Verschmutzungen rasch entfernen und auf Schimmel achten.

UVB
Optional

Nicht zwingend erforderlich, da nachtaktive Art, doch ein schwaches UVB (Ferguson-Index 1, ~2-5% UVB) bei einer Photoperiode von 10-12 h ist förderlich. Unbedingt Laub und schattige Verstecke vorsehen, damit sich das Tier ihm entziehen kann.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein großes Gefäß mit sauberem, regelmäßig gewechseltem Wasser. Tägliches Besprühen: Die Boa trinkt oft die auf den Ästen und ihrem Körper abgelagerten Tröpfchen. Eine gute Belüftung verhindert stehendes Wasser und Infektionen.

Herkunft
Boidae

Tropisches Südamerika: Amazonasbecken, die Guyanas, Venezuela, Kolumbien, Brasilien, Peru, Bolivien sowie Trinidad und Tobago. Lebt im Kronendach der Feuchtwälder und an Waldrändern (daher der englische Name „Garden Tree Boa“).

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Karnivor (Nagerfresser) — Mäuse und junge Ratten passender Größe (Beute ≈ Körperdurchmesser); gelegentlich Küken

Ein Lauerjäger, der seine Beute über die wärmeempfindlichen Grubenorgane ortet. Am Abend mit der Pinzette füttern. Jungtiere: alle 5-7 Tage; adulte Tiere: alle 10-14 Tage. Reales Verfettungsrisiko in Gefangenschaft — Überfütterung und zu große Beute vermeiden. Aufgetaute, auf Körpertemperatur erwärmte Beute reichen.

Fortpflanzung
Lebendgebärend

Trächtigkeit von etwa 6-8 Monaten; eine leichte saisonale nächtliche Abkühlung stimuliert den Zyklus. Würfe von ~5 bis 15 Neonaten (mitunter bis zu ~20). Extremer Polymorphismus: Ein und derselbe Wurf kann graue, leuchtend rote, gelbe oder gezeichnete Jungtiere enthalten, und die Farbe kann sich mit dem Alter verändern (ontogenetischer Wandel).

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (zu niedrige Temperatur, stehende Feuchtigkeit oder unzureichende Belüftung)
  • Erschwerte Häutungen / Dehydrierung (Dysecdysis) bei ungeeigneter Luftfeuchtigkeit
  • Milben (Ophionyssus) und innere Parasiten, sehr häufig bei Wildfängen
  • Regurgitation/Erbrechen (zu frühes Handling nach der Fütterung oder ungeeignete Temperaturen)
  • Stomatitis (Maulfäule) und Verfettung infolge Überfütterung
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Morphen & Genetik

Register mit 5 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Amazonas-Baumboa / Gartenboa.

  • Leopard leoDom
  • Tiger stripedDom
  • Patternless (Genetic)Rez
  • CalicoRez
  • Albino (T-) amelanisticRez
Benannte Kombinationen — 1 dokumentierte Kombinationsmorphen
Leopard Tiger
04

Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Amazonas-Baumboa / Gartenboa × Amazonas-Baumboa / Gartenboa

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von amazonas-baumboa / gartenboa.

Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Amazonas-Baumboa / Gartenboa?
Ein ausgewachsenes Exemplar von Amazonas-Baumboa / Gartenboa misst in der Regel 1.5–1.8 m (gesamtlänge adult. sehr schlanker und stark greiffähiger körper, weit schlanker als die smaragdboa. manche tiere erreichen ~200 cm. große wärmeempfindliche grubenorgane (labialgruben) an den lippen.).
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Amazonas-Baumboa / Gartenboa?
Ein Gradient von etwa 25–27 °C auf der kühlen Seite bis 29–31 °C auf der warmen Seite. Luftfeuchtigkeit 60–80 %.
Was frisst Amazonas-Baumboa / Gartenboa?
Karnivor (Nagerfresser): Mäuse und junge Ratten passender Größe (Beute ≈ Körperdurchmesser); gelegentlich Küken.
Ist Amazonas-Baumboa / Gartenboa ein gutes Reptil für Einsteiger?
Niveau Fortgeschritten. Gilt als defensiv und als „Beißer“ (nippy), mit großer Reichweite und schnellen, wiederholten Bissen. Ein Handling mit dem Haken ist mit Geduld und in Maßen möglich, doch viele Tiere bleiben ihr Leben lang nervös. Ungiftig, doch der Biss ist beeindruckend und kann schmerzhaft sein. In CITES-Anhang II gelistet (regulierter Handel); viele Tiere stammen noch aus Wildfängen, die oft gestresst und parasitiert sind — unbedingt ein Nachzuchttier (NZ) bevorzugen. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 15–20 Jahre.

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