Haltungsbedingungen
Schwarzkopfpython — Herkunft: Norden Australiens (Queensland, Northern Territory und Western Australia) — aride bis tropische Savannen, felsige und buschige Gebiete..
Temperaturgradient im Terrarium
Thermophile Art aus heißen Regionen: einen echten Wärmepunkt (35-40 °C, an der Oberfläche gemessen) und ein deutliches Gefälle zu einer kühlen Seite bieten. WICHTIG: Diesem Python fehlen die labialen Wärmesinnesgruben — er nimmt punktuelle Wärmequellen schlechter wahr, daher jede Lampe/Keramik unbedingt mit einem Gitter schützen und zusätzlich eine sanfte Bauchwärme (thermostatgeregelte Heizmatte) bevorzugen, um Verbrennungen vorzubeugen. Eine nächtliche Absenkung auf etwa 22-24 °C wird toleriert.
Robustes, sicheres und gut belüftetes terrestrisches Terrarium / Vivarium.
Terrestrische, grabende Art: die Grundfläche vor der Höhe bevorzugen. Mindestens ~150 x 60 cm für ein adultes Tier, mehr für ein großes Weibchen. Mindestens zwei gut angepasste Verstecke bieten (eine warme und eine kühle Seite), eine Substratschicht, die das Eingraben ermöglicht, sowie verriegelbare Verschlüsse (starke und neugierige Art).
Eher trockenes bis mäßiges Klima. 40-60 % halten; während der Häutung kurzzeitig erhöhen (Feuchtbox). Stehende Feuchtigkeit und ein schmutziges Substrat begünstigen Schuppenfäule.
Ein trockenes Substrat wählen, das das Eingraben ermöglicht. Reine Feinsande und staubige Substrate vermeiden (Risiko von Verschlucken/Impaktion und Reizung der Atemwege). Kot rasch entfernen.
Für eine gute Gesundheit nicht zwingend erforderlich, wenn Kalzium und ganze Beutetiere ausreichend sind, aber ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1-2) ist förderlich. Für einen regelmäßigen Tag-/Nacht-Rhythmus sorgen (12 h).
Ein großer Napf mit sauberem Wasser, ständig verfügbar; das Tier kann darin baden. Das Wasser regelmäßig wechseln und den Behälter reinigen, um Infektionen zu begrenzen.
Norden Australiens (Queensland, Northern Territory und Western Australia) — aride bis tropische Savannen, felsige und buschige Gebiete.
Fütterung & Gesundheit
Karnivor (Würgeschlange) — In Haltung: Nagetiere passender Größe (Mäuse, Ratten), aufgetaut. In der Natur: ophiophag — frisst andere Reptilien, insbesondere Echsen und Schlangen, einschließlich giftiger Arten.
In Australien endemische Art, nach australischem Recht geschützt (Ausfuhr von Wildtieren verboten); Tiere im Handel außerhalb Australiens stammen aus Nachzucht. Nicht in CITES gelistet. Beutetiere füttern, deren Breite nahe der dicksten Körperstelle liegt, adulte Tiere in größeren Abständen (alle 10-21 Tage): die Art neigt bei Überfütterung zu Fettleibigkeit.
Gelege 5–18 Eier/Jungtiere. Ablage großer Eier nach einer winterlichen Abkühlungsphase (Cooling) und der Paarung im Frühjahr. Das Weibchen windet sich um das Gelege, um es zu bebrüten. Künstliche Inkubation typischerweise ~55-70 Tage bei etwa 31 °C. Die Vermehrung ist erfahrenen Züchtern vorbehalten.
- Atemwegsinfektionen (unzureichende Temperatur/Belüftung)
- Schuppenfäule (Scale Rot) infolge eines feuchten/schmutzigen Substrats
- Milben (Ophionyssus)
- Fettleibigkeit durch Überfütterung
- Thermische Verbrennungen (fehlende Wärmesinnesgruben — ungeschützte Wärmequellen)
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 2 benannten Kombinationen für Schwarzkopfpython.
- Axanthic (Recessive) aneryRez
- Albino (T-) amelanisticRez
- Hypo (Mendelian) hypomelanisticDom
Verpaarungsrechner
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Schwarzkopfpython × Schwarzkopfpython
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von schwarzkopfpython.
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