Haltungsbedingungen
Gabunviper — Herkunft: Feuchte tropische Tieflandregenwälder und bewaldete Gebiete des subsaharischen Afrikas (Zentral- und Westafrika). Eine Art des äquatorialen Waldbodens..
Temperaturgradient im Terrarium
Eine Art des äquatorialen Unterholzes: sanfter Wärmegradient ohne sengenden Hotspot. Ein leicht warmer Bodenpunkt (~32 °C max.) ist akzeptabel, aber KEINE intensive Basking-Lampe. Natürliche nächtliche Absenkung auf ~20-22 °C. Thermostat verwenden und jede Wärmequelle abschirmen, um Verbrennungen zu vermeiden.
Geräumiges, robustes und VÖLLIG gesichertes terrestrisches Terrarium (Giftschlange)
Eine standorttreue, aber massige Art: Grundfläche vor Höhe bevorzugen. Abschließbare Verschlüsse zwingend, ein Klappen-/Schleusensystem und eine Schutzbox (Shift Box) für die Pflege ohne direkten Kontakt. Stabile Verstecke und eine Feuchtzone. Haltung ausgebildeten Pflegern vorbehalten, mit auffindbarem Antivenin und Notfallprotokoll.
Feuchtes Tropenwaldklima. 60-80 % mit guter Belüftung halten, um Stauluft zu vermeiden; Feuchtigkeitsspitzen sind während der Häutung nützlich.
Feuchtigkeitsspeicherndes Substrat in guter Schichtdicke. Jegliches staubiges oder schimmeliges Substrat vermeiden. Niemals auf losem, verschluckbarem Substrat füttern.
Nicht zwingend erforderlich (nachtaktive Unterholzart); eine schwache UVB-Beleuchtung (Ferguson-Zone 1, ~2-4 %) bleibt vorteilhaft, wenn sie mit ausweichermöglichenden Verstecken angeboten wird. Eine regelmäßige Photoperiode ist unerlässlich.
Ständig ein großer Napf mit sauberem Wasser, breit genug, damit sich das Tier eintauchen kann; häufig erneuern.
Feuchte tropische Tieflandregenwälder und bewaldete Gebiete des subsaharischen Afrikas (Zentral- und Westafrika). Eine Art des äquatorialen Waldbodens.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (Nagetiere) — Ratten und Mäuse passender Größe; Kaninchen möglich für sehr große Adulti.
Gefräßiger Appetit, aber langsamer Stoffwechsel: sparsam füttern (ein einzelnes passendes Beutetier alle ~2-4 Wochen je nach Alter, bei Adulti seltener). Übermäßiges Futter führt rasch zu Verfettung. Vorzugsweise aufgetaute Beute, mit langer Zange in sicherem Abstand angeboten.
Kann sehr große Würfe hervorbringen (15-60 Neonaten, ausnahmsweise mehr). Zucht spezialisierten Einrichtungen vorbehalten: Die Neonaten sind von Geburt an voll giftig und gefährlich.
- Verfettung (Überfütterung angesichts des langsamen Stoffwechsels)
- Atemwegsinfektionen (falsche Temperatur-/Feuchtigkeitswerte)
- Stomatitis („Maulfäule")
- Häutungsschwierigkeiten / Dysekdysis (unzureichende Feuchtigkeit)
- Innere und äußere Parasiten, besonders bei Wildfängen
Morphen & Genetik
Register mit 2 dokumentierte Gene für Gabunviper.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Hypermelanistic black gaboonRez
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Gabunviper × Gabunviper
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von gabunviper.
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