Artenprofil · Colubridae

Boiga dendrophila

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für mangrovennatter — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Mangrove SnakeGold-ringed Cat SnakeSerpent des mangrovesUlar Cincin Emas (Indonesia/Malaysia)Ular Burong
Endgröße
1.8–2.5 m
Lebenserwartung
12–18 Jahre
Schwierigkeit
Erfahren
Temperament
Nachtaktiv
Aktivität
Nachtaktiv
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Mangrovennatter — Herkunft: Südostasien: Indonesien, Malaysia, Borneo, Sumatra, Thailand, Vietnam, die Philippinen und Singapur. Bewohnt Mangrovenwälder, feuchte Tieflandwälder und Uferzonen..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.22 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone28–30 °C

Nachtaktive Art des tropischen Waldes: kein echter sonnenliebender Wärmepunkt erforderlich. Ein sanftes Gefälle mit einem warmen Punkt (28-30 °C) über ein Heizpaneel oder ein thermostatgesteuertes Kabel/Matte schaffen sowie eine kühle Zone bei 24-26 °C. Nächtliche Absenkung bis ~22 °C. Jede ungeschützte Wärmequelle vermeiden: Verbrennungsgefahr (die Schlange umschlingt heiße Elemente).

Terrarium (adult)
120 × 60 × 120 cm

Hohes, baumbewohnendes Terrarium, reich bepflanzt, mit großem Wasserteil (baumbewohnende, semiaquatische Art). Perfekt gesicherter und abschließbarer Verschluss (kräftige, giftige und geschickt ausbrechende Schlange).

Mindestmaß für ein adultes Tier: möglichst 150 x 60 x 120 cm oder mehr. Höhe und zahlreiche stabile waagerechte/diagonale Äste sind unverzichtbar. Verstecke in der Höhe und am Boden, dichtes Laub (echt oder künstlich) sowie trotz hoher Luftfeuchte ausreichende Belüftung vorsehen.

Luftfeuchtigkeit
70–90 %

Hohe und konstante Luftfeuchte (Mangrove). Regelmäßiges Besprühen, feuchtes Substrat und ein großes Wasserbecken. Für gute Belüftung sorgen, um stehende Luft und Atemwegsinfektionen zu vermeiden.

Bodengrund
Kokosfaser (Kokoshumus)Orchideen-/harzfreie KiefernrindeDüngerfreie TropenerdeTorfmoos (Sphagnum) (feuchte Bereiche und Verstecke)Zypressenmulch

Feuchtigkeitsspeicherndes, aber weder durchnässtes noch verschimmeltes Substrat. Eine Schicht Torfmoos in den Verstecken. Kot und verschmutzte Bereiche rasch entfernen, um Parasiten und Bakterien einzudämmen.

UVB
Optional

Als nachtaktive Art nicht zwingend erforderlich, aber schwaches UVB (T5 ~5-6 %, Ferguson-Index 1-2, durch das Laub gefiltert) ist gut für Wohlbefinden und Stoffwechsel. Dicht beschattete Bereiche und hoch gelegene Verstecke vorsehen.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Großes, stabiles und schweres Wassergefäß, groß genug zum Eintauchen (semiaquatische Art, die gern badet und darin Zuflucht sucht). Sauberes, häufig erneuertes Wasser; es dient auch der Aufrechterhaltung der Luftfeuchte.

Herkunft
Colubridae

Südostasien: Indonesien, Malaysia, Borneo, Sumatra, Thailand, Vietnam, die Philippinen und Singapur. Bewohnt Mangrovenwälder, feuchte Tieflandwälder und Uferzonen.

02

Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser — In Gefangenschaft: Nager passender Größe (Mäuse, Ratten); manche Tiere bevorzugen Vögel/Küken. In freier Wildbahn: opportunistisch (Vögel, Nager, Echsen, Frösche, Fische, andere Schlangen).

Viele Tiere (vor allem Wildfänge) beginnen mit Vögeln/Küken und müssen schrittweise auf Nager umgestellt werden (Geruchsübertragung durch Einreiben, aufgetaut). Vorzugsweise mit der Pinzette füttern, mit Haken und großer Vorsicht angesichts der Reizbarkeit und des Gifts. Jungtier: alle 5-7 Tage; adult: alle 10-14 Tage. Überfütterung (Verfettung) vermeiden.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 4–15 Eier/Jungtiere. Gelege von 4 bis 15 Eiern nach einer saisonalen Ruhe-/Abkühlungsphase. Inkubation von etwa 85-95 Tagen bei ~27-29 °C. Die Zucht ist eher erfahrenen Haltern vorbehalten (Umgang mit Gift, Aggressivität und den Bedingungen).

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (zu kalte, stehende Luft oder schlecht geregelte Luftfeuchte)
  • Innenparasiten (Nematoden, Protozoen) sehr häufig bei Wildfängen
  • Stomatitis (Maulfäule) und importstressbedingte Läsionen
  • Austrocknung und Nahrungsverweigerung bei neu importierten Wildtieren
  • Verbrennungen (Umschlingen von Heizelementen) und Dysecdysis (Häutungsprobleme) bei unzureichender Luftfeuchte
03

Morphen & Genetik

Register mit 3 dokumentierte Gene für Mangrovennatter.

  • Albino (T-) amelanisticRez
  • Hypomelanistic ghostUnv.d
  • Axanthic (Anery)Rez
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Mangrovennatter × Mangrovennatter

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von mangrovennatter.

Ist die Mangrovennatter gefährlich im Umgang?▾
Es handelt sich um eine giftige Trugnatter mit hinten liegenden Furchenzähnen (opisthoglyph) mit sehr defensivem Temperament: Sie bäumt sich auf, zischt und beißt bereitwillig zu. Ihr Gift ist mäßig, kann jedoch Schwellungen, Schmerzen, Blutergüsse sowie lokale oder systemische Reaktionen hervorrufen; längere Bisse sind medizinisch bedeutsam. Der Umgang sollte auf das absolut Notwendige beschränkt bleiben, mit Haken oder Fixierbox.
Zähmt sich diese Art mit der Zeit?▾
Nein, sie ist notorisch reizbar und zeigt keine wirkliche Gewöhnung an das Handling. Es handelt sich um eine Schlange für Fortgeschrittene, die für Anfänger und Haushalte mit Kindern nicht empfehlenswert ist und in erster Linie als Schauobjekt betrachtet werden sollte.
Wie groß wird die Mangrovennatter?▾
Es ist eine große Art mit einer typischen Länge von 1,8 bis 2,4 m; manche Weibchen überschreiten 2,5 m. Ihr Körper ist schlank, muskulös und sehr beweglich, was die bei Eingriffen im Terrarium nötige Vorsicht noch verstärkt.
Welches Terrarium benötigt sie?▾
Ein hohes, reich bepflanztes baumbewohnendes Terrarium mit großem Wasserteil, mindestens 120 x 60 x 120 cm, idealerweise jedoch 150 x 60 x 120 cm oder mehr. Höhe und zahlreiche stabile waagerechte und diagonale Äste sind unverzichtbar, ebenso Verstecke in der Höhe und am Boden sowie dichtes Laub. Der Verschluss muss perfekt gesichert und abschließbar sein.
Warum ein großes Wassergefäß bereitstellen?▾
Es ist eine semiaquatische, baumbewohnende Art, die gerne badet und darin Zuflucht sucht. Stellen Sie daher ein stabiles, schweres Gefäß bereit, das groß genug zum Eintauchen ist, mit sauberem, häufig erneuertem Wasser; es trägt zudem zur Aufrechterhaltung der Luftfeuchte bei.
Welche Temperaturen sollten aufrechterhalten werden?▾
Ein warmer Punkt bei 28-30 °C und eine kühle Zone bei 24-26 °C, mit einem nächtlichen Abfall auf etwa 22 °C. Diese nachtaktive Art des tropischen Waldes benötigt keinen echten sonnenliebenden Wärmepunkt: Erzeugen Sie ein sanftes Gefälle über ein Heizpaneel oder ein thermostatgesteuertes Kabel/Matte.
Besteht mit der Heizung Verbrennungsgefahr?▾
Ja, das ist ein wichtiger Punkt: Die Schlange umschlingt gerne heiße Elemente. Jede ungeschützte Wärmequelle muss daher vermieden werden, um Verbrennungen vorzubeugen.
Welche Luftfeuchte sollte angestrebt werden?▾
Eine hohe und konstante Luftfeuchte von 70 bis 90 %, wie in der Mangrove, erreicht durch regelmäßiges Besprühen, ein feuchtes Substrat und ein großes Wasserbecken. Sorgen Sie trotzdem für gute Belüftung, um stehende Luft und Atemwegsinfektionen zu vermeiden.
Was frisst sie und wie füttert man sie?▾
In Gefangenschaft frisst sie Nager passender Größe (Mäuse, Ratten); manche Tiere bevorzugen Vögel oder Küken. In freier Wildbahn ist sie opportunistisch (Vögel, Nager, Echsen, Frösche, Fische, andere Schlangen). Viele Wildfänge beginnen mit Küken und müssen schrittweise durch Geruchsübertragung auf Nager umgestellt werden. Füttern Sie mit der Pinzette, mit Haken und großer Vorsicht: Jungtier alle 5-7 Tage, adult alle 10-14 Tage.
Welches Substrat ist am besten geeignet?▾
Kokosfaser, Orchideen- oder harzfreie Kiefernrinde, düngerfreie Tropenerde, Torfmoos in feuchten Bereichen und Verstecken oder Zypressenmulch. Das Substrat sollte Feuchtigkeit speichern, ohne durchnässt oder schimmelig zu werden; entfernen Sie Kot und verschmutzte Bereiche rasch, um Parasiten und Bakterien einzudämmen.
Lässt sie sich leicht nachzüchten?▾
Ovipar, legt sie nach einer saisonalen Ruhe- oder Abkühlungsphase 4 bis 15 Eier, mit einer Inkubation von etwa 85 bis 95 Tagen bei rund 27-29 °C. Die Zucht bleibt eher erfahrenen Haltern vorbehalten, wegen des Umgangs mit Gift, Aggressivität und der zu beherrschenden Bedingungen.
Welches sind die wichtigsten Gesundheitsprobleme?▾
Atemwegsinfektionen (zu kalte, stehende Luft oder schlecht geregelte Luftfeuchte), bei Wildfängen sehr häufige Innenparasiten, Stomatitis und importstressbedingte Läsionen, Austrocknung und Nahrungsverweigerung bei neu importierten Wildtieren sowie Verbrennungen und Häutungsprobleme bei unzureichender Luftfeuchte.

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