Haltungsbedingungen
Pazifische Erdboa — Herkunft: Neuguinea, Indonesien (Molukken, Papua), Salomonen-Archipel und weitere Inseln Melanesiens (Westpazifik)..
Temperaturgradient im Terrarium
Nachtaktive Tieflandart: KEIN intensiver Wärmepunkt (Basking) nötig oder wünschenswert. Einen sanften Temperaturgradienten mit einem thermostatgeregelten Heizkabel oder einer Heizmatte schaffen; Überhitzung vermeiden. Natürliche Nachtabsenkung toleriert (nicht unter ~22 °C fallen).
Geschlossenes tropisches Terrarium, gut belüftet und sehr sicher, mit niedrigen, stabilen Ästen zum Klettern (besonders für die eher baumbewohnenden Jungtiere).
Die angegebenen Mindestmaße gelten für ein adultes Weibchen; ein Männchen begnügt sich mit einem kleineren Volumen. Mehrere Verstecke vorsehen (darunter eine feuchte Zone), Äste und ein lockeres Substrat, das das Eingraben erlaubt. Deckel und Öffnungen perfekt gesichert: guter Ausbrecher.
Feuchtes, stabiles Ambiente; während der Häutungen zeitweise erhöhen (bis ~80-90 %). Für gute Belüftung sorgen, um stehende Luft und Schimmel zu vermeiden.
Ein lockeres und ausreichend dickes Substrat verwenden, um das Eingraben zu ermöglichen — ein natürliches Verhalten, das durch die kantige, 'haifischförmige' Schnauze begünstigt wird. Leicht feucht halten, ohne zu durchnässen; jedes wassergesättigte Substrat vermeiden (Gefahr von Dermatitis und Atemwegsinfektion).
Nicht unerlässlich, da nachtaktive Art. Schwaches UVB (Ferguson-Zone 1, T5-Röhre geringer Intensität 2-5 %) ist förderlich, aber optional; stets beschattete Verstecke bieten, die das Ausweichen vor der Bestrahlung erlauben.
Großes Gefäß mit sauberem Wasser dauerhaft verfügbar, breit genug, damit die Schlange eintauchen kann; regelmäßig erneuern und reinigen, um Infektionen zu vermeiden.
Neuguinea, Indonesien (Molukken, Papua), Salomonen-Archipel und weitere Inseln Melanesiens (Westpazifik).
Fütterung & Gesundheit
Strikter Fleischfresser (ganze Beutetiere) — Adulttiere: Nager passender Größe (Mäuse, mitunter junge Ratten). Jungtiere: bevorzugen oft Echsen oder Amphibien und können Nager verweigern.
Die Umgewöhnung der Jungtiere auf Nager ist eine bekannte Herausforderung: der Rückgriff auf 'Scenting' (Einreiben der Beute mit einer Echse/einem Gecko) ist mitunter nötig. Alle 7-14 Tage je nach Alter füttern; Übergewicht vermeiden. Importierte Wildfänge sind anfangs häufig anorektisch — Quarantäne und tierärztliche Überwachung empfohlen.
Sehr variable Würfe; oft 5-15 Neugeborene in Gefangenschaft, ausnahmsweise bis ~30. Lange Tragzeit; Zuchtweibchen benötigen eine gute Körperkondition und eine leichte saisonale Abkühlung.
- Innere Parasiten (Nematoden, Protozoen) — sehr häufig bei Wildfängen; Kotuntersuchung und Entwurmung ratsam
- Atemwegsinfektionen (unpassende Temperatur oder Luftfeuchte, stehende Luft)
- Stomatitis / 'Mouth Rot' (Maulfäule)
- Anorexie und Dehydrierung infolge Importstress (Wildfänge)
- Schwierige Häutung (Dysekdysis) durch Feuchtigkeitsmangel
Morphen & Genetik
Register mit 2 dokumentierte Gene für Pazifische Erdboa.
- Axanthic (Isabel Trait?) aneryDom
- HypomelanisticDom
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von pazifische erdboa.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Pazifische Erdboa?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Pazifische Erdboa?▾
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