Haltungsbedingungen
Spaltenschildkröte — Herkunft: Ostafrika: Kenia, Tansania und der Norden Sambias. Lebt ausschließlich auf Felsaufschlüssen und Felsansammlungen (Kopjes) arider, buschiger Savannen, zwischen 100 und 1800 m Höhe. GESCHÜTZTE ART: seit 2019 in Anhang I des CITES gelistet (maximaler Schutz) und von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft; der Handel ist sehr streng geregelt. Nur in Gefangenschaft geborene Exemplare mit legaler Rückverfolgbarkeit erwerben..
Temperaturgradient im Terrarium
Eine sonnenliebende Art felsiger Lebensräume: einen echten Wärmepunkt der Lampe auf einer Steinplatte (35-38 °C) bieten, wo sie sich morgens aufwärmt, mit einem ausgeprägten Temperaturgefälle bis zu einer kühlen Seite. Ein natürlicher und förderlicher nächtlicher Abfall bis auf ~15-18 °C; die Wärme nachts abschalten. Ein dauerhaft warmes, stehendes Klima vermeiden.
Terrarium / Schildkrötentisch für aride Landschildkröten, ausgerichtet auf Bodenfläche und Felsstrukturen statt auf Höhe.
Die obige Bemessung ist ein Minimum für ein erwachsenes Tier; größer ist immer vorzuziehen, und Gruppen benötigen deutlich mehr Platz. Das wichtigste Element ist ein Stapel flacher Steinplatten, der echte enge waagerechte Spalten bildet, in denen sich das Tier verkeilen und Zuflucht suchen kann. Die Steine fest fixieren (Quetschgefahr) und das Gehege verschließen/abdecken: Sie ist eine Kletterin und eine Ausbrecherin. Gute Belüftung.
Insgesamt trockenes und gut belüftetes Klima. Dennoch eine leicht feuchtere Spalte oder einen leicht feuchteren Unterschlupf (Mikroklima) erhalten: In der Natur besetzen diese Schildkröten Felsspalten, die Feuchtigkeit halten. Jungtiere sind empfindlicher gegenüber Austrocknung und profitieren von einer feuchten Ecke und regelmäßigen Bädern.
Die Felsstruktur hat Vorrang vor dem Substrat selbst. Reinen Sand vermeiden (Verstopfungsgefahr bei Verschlucken) sowie jedes staubige oder dauerhaft zu feuchte Material. Das Ganze überwiegend trocken halten mit einer örtlich feuchteren Stelle.
Unverzichtbar: eine kräftige UVB-Quelle vom Wüstentyp (Index ~10-12 %, oder T5-HO-Röhre / Quecksilberdampflampe je nach Abstand), regelmäßig ersetzt. Ohne angemessenes UVB in Verbindung mit Kalzium tritt rasch eine metabolische Knochenerkrankung auf.
Ein kleines, flaches Gefäß mit sauberem Wasser dauerhaft bereitstellen. Mehrmals wöchentlich flache lauwarme Bäder (vor allem für Jungtiere) zur Hydratation und Darmpassage anbieten; das Tier muss stets ohne Ertrinkungsgefahr herauskommen können.
Ostafrika: Kenia, Tansania und der Norden Sambias. Lebt ausschließlich auf Felsaufschlüssen und Felsansammlungen (Kopjes) arider, buschiger Savannen, zwischen 100 und 1800 m Höhe. GESCHÜTZTE ART: seit 2019 in Anhang I des CITES gelistet (maximaler Schutz) und von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft; der Handel ist sehr streng geregelt. Nur in Gefangenschaft geborene Exemplare mit legaler Rückverfolgbarkeit erwerben.
Fütterung & Gesundheit
Herbivor — Keine (keine tierische Beute)
Eine ballaststoffreiche und proteinarme Ernährung: Basis aus Heu und trockenen Gräsern, ergänzt durch essbare Wildpflanzen (Löwenzahn, Wegerich, Klee mit Maß), Blattwerk, essbare Blüten und gelegentlich Sukkulenten. Zuckerhaltiges Obst, Speisereste und jegliches tierische Eiweiß verbannen (fördern Pyramidenwuchs und Nierenstörungen). Regelmäßige Kalziumergänzung (mit an das UVB angepasstem D3) und Sepiaschale bereitstellen. Sauberes Wasser und eine gute Hydratation bleiben trotz des ariden Milieus unverzichtbar.
Gelege 1–2 Eier/Jungtiere. Eiablage meist eines einzelnen Eis (selten 2), doch mehrere Gelege innerhalb derselben Saison sind möglich. Eine von Natur aus niedrige Fortpflanzungsrate, was die Art anfällig und den Wildhandel besonders schädlich macht. Lange Inkubation (etwa 100 bis 140 Tage bei rund 28-30 °C je nach Quelle). Die Weibchen überwachen, um Legenot vorzubeugen.
- Metabolische Knochenerkrankung (Osteodystrophie) durch UVB- und/oder Kalziummangel
- Atemwegsinfektionen, häufig verbunden mit zu niedrigen Temperaturen oder ungeeigneter Luftfeuchtigkeit
- Erheblicher innerer Parasitenbefall, besonders bei Wildfängen (rechtlich und ethisch zu vermeiden)
- Legenot (Dystokie) bei den Weibchen
- Austrocknung und Harnsteine infolge unzureichender Wasseraufnahme
Morphen & Genetik
Register mit 2 dokumentierte Gene für Spaltenschildkröte.
- Hypomelanistic golden phaseDom
- Fenestration LevelDom
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von spaltenschildkröte.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Spaltenschildkröte?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Spaltenschildkröte?▾
Was frisst Spaltenschildkröte?▾
Ist Spaltenschildkröte ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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