Haltungsbedingungen
Westliche Erdnatter — Herkunft: Nordamerika: mittlere und südliche USA, vom Mississippi-Tal westwärts bis Texas, Nebraska und Louisiana. Bewohnt Wälder, Waldränder, Agrarland und die Umgebung von Gebäuden..
Temperaturgradient im Terrarium
Tagaktive Art, die einen echten Wärmepunkt unter einer Lampe schätzt: Sonnenplatz 30-32 °C, warme Umgebungsseite 26-29 °C, kühle Seite 22-25 °C. Gesunde Nachtabsenkung bis ~18-20 °C. Einen Thermostat verwenden und jede Heizung meiden, die Verbrennungen verursachen kann (Schutzgitter über den Lampen).
Geschlossenes, gut belüftetes Terrarium vom semi-arborikolen Typ. Einen abschließbaren Deckel vorsehen: Es handelt sich um eine kräftige Natter und einen geschickten Ausbrecher.
Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist immer besser. Höhe mit stabilen Ästen, Plattformen und Korkrinde anbieten, dazu mehrere Verstecke am Boden und in der Höhe. Ein 200 cm langes Tier verdient idealerweise 150 cm Länge oder mehr.
Gemäßigtes Klima; während der Häutungen vorübergehend über ein feuchtes Versteck („Häutungsbox") auf 60-70 % anheben. Stehende Feuchtigkeit und durchnässtes Substrat vermeiden, da sie Haut- und Atemwegsinfektionen begünstigen.
Ein saugfähiges Substrat, das Graben ermöglicht. Zedern- und Kiefernspäne verbieten (giftige Öle). Vorzugsweise außerhalb des Beckens oder auf einer sauberen Fläche füttern, um das Verschlucken von Substrat zu vermeiden.
Nicht zwingend erforderlich, wenn die Ernährung mit Ganzbeutetieren ausgewogen ist, doch schwaches UVB (Index 5-6 % / Ferguson-Zone 1-2) ist förderlich und begünstigt ein natürlicheres Verhalten und einen natürlicheren Stoffwechsel bei dieser tagaktiven Art. Stets einen Schattengradienten vorsehen.
Ein großes Gefäß mit sauberem Wasser, breit genug, damit die Schlange darin baden kann, regelmäßig erneuert. Auch hilfreich, um die Häutungen zu erleichtern.
Nordamerika: mittlere und südliche USA, vom Mississippi-Tal westwärts bis Texas, Nebraska und Louisiana. Bewohnt Wälder, Waldränder, Agrarland und die Umgebung von Gebäuden.
Fütterung & Gesundheit
Karnivor (Nagerfresser) — Nagetiere passender Größe (Mäuse, dann Ratten), gefroren-aufgetaut; gelegentlich Küken oder Wachteln.
Die Beute an die Breite der Schlange anpassen (etwa das 1- bis 1,5-Fache des Körperdurchmessers). Jungtiere alle 5-7 Tage, adulte Tiere alle 10-14 Tage. In freier Wildbahn ein Räuber von Eiern und Vögeln; ein ausgezeichneter Kletterer. Bei wenig aktiven adulten Tieren auf Übergewicht achten.
Gelege 5–25 Eier/Jungtiere. Gelege von 5 bis 25 Eiern (oft 10-15) nach einer winterlichen Abkühlungsphase (Brumation), die die Fortpflanzung anregt. Inkubation von etwa 55-70 Tagen bei rund 26-28 °C. Nicht durch CITES geschützt; eine in Menschenobhut häufig nachgezüchtete Art.
- Atemwegsinfektionen (oft verbunden mit einer zu kalten oder zu feuchten Umgebung)
- Dysekdysis / mangelhafte Häutungen (unzureichende Luftfeuchtigkeit), zurückgebliebene Brillenschuppen
- Milben (Ophionyssus) und innere Parasiten, besonders bei wildgefangenen Tieren
- Übergewicht durch Überfütterung und Bewegungsmangel
- Stomatitis („Maulfäule") und thermische Verbrennungen durch ungeschützte Heiztechnik
Morphen & Genetik
Register mit 6 dokumentierte Gene und 4 benannten Kombinationen für Westliche Erdnatter.
- Leucistic (Blue-Eyed) belRez
- Albino (Amelanistic) amelRez
- Rusty erythristic (sometimes)Rez
- White-Sided (Licorice) licorice stickRez
- Hypomelanistic hypoRez
- CalicoRez
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Westliche Erdnatter × Westliche Erdnatter
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von westliche erdnatter.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Westliche Erdnatter?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Westliche Erdnatter?▾
Was frisst Westliche Erdnatter?▾
Ist Westliche Erdnatter ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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