Haltungsbedingungen
Zwergpython — Herkunft: Endemisch in der ariden, felsigen Pilbara-Region im Nordwesten von Western Australia; besiedelt häufig Termitenhügel (Termitarien) und Felsspalten. Alle Pythonidae sind in CITES-Anhang II gelistet (Anhang B innerhalb der EU): Der Verkauf erfordert ordnungsgemäße Papiere. Die Art ist zudem durch australisches Recht geschützt, das die Ausfuhr von Wildtieren verbietet; außerhalb Australiens verfügbare Tiere stammen daher aus Nachzuchtlinien (keine legale Wildfangentnahme — seien Sie bei jeder zweifelhaften Herkunft vorsichtig)..
Temperaturgradient im Terrarium
Ein klares Temperaturgefälle einrichten, mit einer warmen Sonnen-/Bauchwärmezone und einer deutlich kühleren Seite. Eine mäßige Nachtabsenkung ist von Vorteil (nicht über längere Zeit zu tief absinken lassen). Die Wärmequelle stets über einen Thermostat regeln und das Tier vor jedem direkten Kontakt mit einem Heizelement schützen (Verbrennungsgefahr).
Gut belüftetes Glasterrarium oder PVC-Vivarium mit sicherem Verschluss (kleine Art, die dennoch durch die kleinste Öffnung entkommen kann).
Ein Terrarium mit der empfohlenen Mindestgrundfläche ist für ein adultes Tier geeignet; mehr ist immer von Vorteil. Terrestrische/saxicole Art: Grundfläche bevorzugen, aber einige Kletterelemente bieten (Äste, stabile Steinaufbauten). Unverzichtbar: mindestens zwei gut angepasste Verstecke (eines auf der warmen, eines auf der kühlen Seite) sowie ein feuchtes Versteck zur Erleichterung der Häutung.
Eine Art arider Lebensräume: eher trockenes Klima halten. Dennoch ein feuchtes Versteck bieten (angefeuchtetes Moos/Sphagnum) und die Luftfeuchtigkeit während der Häutungsphasen zeitweise erhöhen, um unvollständige Häutungen zu vermeiden.
Trockenes, saugfähiges und staubfreies Substrat. Eine flache Schicht ermöglicht leichtes Graben. Kot sofort entfernen und darauf achten, dass das Substrat nicht dauerhaft feucht bleibt (Gefahr von Dermatitis/Scale Rot).
Nicht zwingend erforderlich, da nachtaktive Art. Eine geringe UVB-Abgabe (niedriger UV-Index, Röhre mit geringer Intensität) bei regelmäßigem Tag-/Nacht-Rhythmus bleibt vorteilhaft und ist nie schädlich, solange schattige Bereiche vorhanden sind. Eine moderate Photoperiode einhalten.
Eine Schale mit sauberem, frischem Wasser jederzeit verfügbar, groß genug, damit das Tier gelegentlich baden kann; regelmäßig erneuern und reinigen.
Endemisch in der ariden, felsigen Pilbara-Region im Nordwesten von Western Australia; besiedelt häufig Termitenhügel (Termitarien) und Felsspalten. Alle Pythonidae sind in CITES-Anhang II gelistet (Anhang B innerhalb der EU): Der Verkauf erfordert ordnungsgemäße Papiere. Die Art ist zudem durch australisches Recht geschützt, das die Ausfuhr von Wildtieren verbietet; außerhalb Australiens verfügbare Tiere stammen daher aus Nachzuchtlinien (keine legale Wildfangentnahme — seien Sie bei jeder zweifelhaften Herkunft vorsichtig).
Fütterung & Gesundheit
Karnivor (Nagetiere in Menschenobhut) — Nacktmäuse (Pinkies) für Jungtiere, danach passend große (kleine) Mäuse für adulte Tiere. In der Natur ernährt es sich vor allem von kleinen Echsen und Geckos.
Aufgetaute Beute, deren Durchmesser die dickste Stelle der Schlange nicht überschreitet. Jungtiere: häufiger füttern; adulte Tiere: seltener. Eine kleine, zu Verfettung neigende Art: nicht überfüttern. Manche zögerlichen Jungtiere beginnen zu fressen, wenn die Beute mit dem Geruch einer Echse/eines Geckos eingerieben wird ('parfümierte' Beute).
Gelege 2–6 Eier/Jungtiere. Ein sehr kleines Gelege aus Eiern, die im Verhältnis zur Größe des Weibchens relativ groß sind. Das Weibchen umschlingt sein Gelege und bebrütet es. Die Inkubation dauert einige Wochen bei warmer Temperatur. Eine leichte winterliche Abkühlung (Brumation) regt die Fortpflanzung an. Keine Weibchen verpaaren, die zu jung, zu klein oder nicht ausreichend gut im Futter sind: Das Risiko einer Legenot (Dystokie) ist bei dieser kleinen Art real.
- Atemwegsinfektionen (zu kalte oder zu feuchte Umgebung, schlechte Belüftung)
- Unvollständige Häutung / Dysecdysis (unzureichende Luftfeuchtigkeit, fehlendes feuchtes Versteck)
- Verfettung und Regurgitation infolge Überfütterung oder zu großer Beute
- Milben (Schlangenmilben) und Ektoparasiten
- Stomatitis (Maulfäule) und bakterielle Dermatitis / Scale Rot auf zu feuchtem Substrat
Morphen & Genetik
Register mit 4 dokumentierte Gene und 2 benannten Kombinationen für Zwergpython.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Axanthic aneryRez
- Granite / Marble isabella (sometimes confused)Dom
- Hypomelanistic ghostDom
Verpaarungsrechner
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Zwergpython × Zwergpython
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von zwergpython.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Zwergpython?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Zwergpython?▾
Was frisst Zwergpython?▾
Ist Zwergpython ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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