Haltungsbedingungen
Puffotter — Herkunft: Sehr weite Verbreitung im subsaharischen Afrika (Savannen, Grasländer und halbtrockene Zonen, von der südlichen Sahara bis nach Südafrika), mit Populationen im Süden Marokkos und im Südwesten der Arabischen Halbinsel. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Schlangen Afrikas..
Temperaturgradient im Terrarium
Eine heliotherme Art, die durch Sonnenexposition thermoreguliert: einen echten Temperaturgradienten mit einem lokalen Wärmepunkt (gesicherter, geschützter Spot/Heizmatte) und einer kühlen Seite bieten. Eine Nachtabsenkung bis ~18 °C ist förderlich. Dauerhafte Überhitzung vermeiden.
Robustes terrestrisches Terrarium, vollständig geschlossen und ABSCHLIESSBAR (Giftschlange). Gesicherter Zugang über eine vordere Schiebeöffnung mit Vorhängeschloss, niemals ein einfacher Deckel. Handhabungs-/Fangkästen sind zwingend erforderlich.
Eine bodenbewohnende, massige und wenig aktive Schlange: der Bodenfläche Vorrang vor der Höhe geben. Mehrere schwere, stabile Verstecke und ein Warnschild 'Giftschlange' am Terrarium vorsehen. Die Sicherheit (kein möglicher Ausbruch, bekanntes Notfallprotokoll für Antivenin/Krankenhaus) hat Vorrang vor allem anderen.
Insgesamt trockenes Savannenklima, mit einer etwas feuchteren Zone/Versteck, um die Häutungen zu erleichtern. Zu hohe, stehende Feuchtigkeit begünstigt Dermatitis (Scale Rot).
Trockenes, staubfreies Substrat, tief genug, damit sich die Schlange teilweise eingraben und tarnen kann. Sauber und trocken halten, um Hautinfektionen vorzubeugen.
Nicht unbedingt erforderlich (nacht-/dämmerungsaktive Art), aber schwaches UVB (Index 1-3, gefilterter T5-Typ) ist für Wohlbefinden und Stoffwechsel förderlich. Schattenzonen vorsehen.
Ein sauberer, stabiler Wassernapf, dauerhaft verfügbar und regelmäßig gewechselt; vorsichtig mit Werkzeugen wechseln.
Sehr weite Verbreitung im subsaharischen Afrika (Savannen, Grasländer und halbtrockene Zonen, von der südlichen Sahara bis nach Südafrika), mit Populationen im Süden Marokkos und im Südwesten der Arabischen Halbinsel. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Schlangen Afrikas.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser — Nager (Grundnahrung in Gefangenschaft), gelegentlich Vögel; in der Natur auch Amphibien
Ein Lauerräuber, der auf seine Unsichtbarkeit setzt. Mit toter/aufgetauter Beute passender Größe füttern, mit langer Zange und niemals mit der Hand. Eine sehr zu Fettleibigkeit neigende Art: rationieren (adulte Tiere etwa alle 1 bis 3 Wochen je nach Körperfülle).
Eine extrem fruchtbare Art; es wurden Rekordwürfe von mehr als 150 Neugeborenen gemeldet. Die Neugeborenen sind schon bei der Geburt voll giftig und gefährlich: Handhabung mit denselben Vorsichtsmaßnahmen wie bei adulten Tieren.
- Atemwegsinfektionen (schlechte Belüftung, zu niedrige Temperaturen oder ungeeignete Luftfeuchtigkeit)
- Stomatitis / 'mouth rot' (Maulinfektion)
- Fettleibigkeit durch Überfütterung (sehr anfällige Art, massiger Körper)
- Dermatitis und 'Scale Rot' infolge eines feuchten/schmutzigen Substrats
- Innere und äußere Parasiten, sehr häufig bei gestressten Wildfängen (Import)
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Puffotter.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Hypomelanistic pastelDom
- Melanistic / Black hypermelanisticRez
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Puffotter × Puffotter
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von puffotter.
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Was frisst Puffotter?▾
Ist Puffotter ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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