Artenprofil · Viperidae

Bitis arietans

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für puffotter — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Puff AdderAfrican Puff AdderVipère heurtanteCommon African Adder
Endgröße
0.9–1.4 m
Lebenserwartung
10–15 Jahre
Schwierigkeit
Experte
Temperament
Nacht-
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Lebendgebärend
01

Haltungsbedingungen

Puffotter — Herkunft: Sehr weite Verbreitung im subsaharischen Afrika (Savannen, Grasländer und halbtrockene Zonen, von der südlichen Sahara bis nach Südafrika), mit Populationen im Süden Marokkos und im Südwesten der Arabischen Halbinsel. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Schlangen Afrikas..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.18 °C
Kühle Zone22–25 °C
Warme Zone28–32 °C
Sonnenplatz32–35 °C

Eine heliotherme Art, die durch Sonnenexposition thermoreguliert: einen echten Temperaturgradienten mit einem lokalen Wärmepunkt (gesicherter, geschützter Spot/Heizmatte) und einer kühlen Seite bieten. Eine Nachtabsenkung bis ~18 °C ist förderlich. Dauerhafte Überhitzung vermeiden.

Terrarium (adult)
120 × 60 × 50 cm

Robustes terrestrisches Terrarium, vollständig geschlossen und ABSCHLIESSBAR (Giftschlange). Gesicherter Zugang über eine vordere Schiebeöffnung mit Vorhängeschloss, niemals ein einfacher Deckel. Handhabungs-/Fangkästen sind zwingend erforderlich.

Eine bodenbewohnende, massige und wenig aktive Schlange: der Bodenfläche Vorrang vor der Höhe geben. Mehrere schwere, stabile Verstecke und ein Warnschild 'Giftschlange' am Terrarium vorsehen. Die Sicherheit (kein möglicher Ausbruch, bekanntes Notfallprotokoll für Antivenin/Krankenhaus) hat Vorrang vor allem anderen.

Luftfeuchtigkeit
40–60 %

Insgesamt trockenes Savannenklima, mit einer etwas feuchteren Zone/Versteck, um die Häutungen zu erleichtern. Zu hohe, stehende Feuchtigkeit begünstigt Dermatitis (Scale Rot).

Bodengrund
Espenspäne (Aspen)Nicht klumpende Erde-Sand-MischungZypressenrinde / MulchSaugfähiges Papier (Quarantäne)

Trockenes, staubfreies Substrat, tief genug, damit sich die Schlange teilweise eingraben und tarnen kann. Sauber und trocken halten, um Hautinfektionen vorzubeugen.

UVB
Optional

Nicht unbedingt erforderlich (nacht-/dämmerungsaktive Art), aber schwaches UVB (Index 1-3, gefilterter T5-Typ) ist für Wohlbefinden und Stoffwechsel förderlich. Schattenzonen vorsehen.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein sauberer, stabiler Wassernapf, dauerhaft verfügbar und regelmäßig gewechselt; vorsichtig mit Werkzeugen wechseln.

Herkunft
Viperidae

Sehr weite Verbreitung im subsaharischen Afrika (Savannen, Grasländer und halbtrockene Zonen, von der südlichen Sahara bis nach Südafrika), mit Populationen im Süden Marokkos und im Südwesten der Arabischen Halbinsel. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Schlangen Afrikas.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser — Nager (Grundnahrung in Gefangenschaft), gelegentlich Vögel; in der Natur auch Amphibien

Ein Lauerräuber, der auf seine Unsichtbarkeit setzt. Mit toter/aufgetauter Beute passender Größe füttern, mit langer Zange und niemals mit der Hand. Eine sehr zu Fettleibigkeit neigende Art: rationieren (adulte Tiere etwa alle 1 bis 3 Wochen je nach Körperfülle).

Fortpflanzung
Lebendgebärend

Eine extrem fruchtbare Art; es wurden Rekordwürfe von mehr als 150 Neugeborenen gemeldet. Die Neugeborenen sind schon bei der Geburt voll giftig und gefährlich: Handhabung mit denselben Vorsichtsmaßnahmen wie bei adulten Tieren.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (schlechte Belüftung, zu niedrige Temperaturen oder ungeeignete Luftfeuchtigkeit)
  • Stomatitis / 'mouth rot' (Maulinfektion)
  • Fettleibigkeit durch Überfütterung (sehr anfällige Art, massiger Körper)
  • Dermatitis und 'Scale Rot' infolge eines feuchten/schmutzigen Substrats
  • Innere und äußere Parasiten, sehr häufig bei gestressten Wildfängen (Import)
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Morphen & Genetik

Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Puffotter.

  • Albino (T-) amelanisticRez
  • Hypomelanistic pastelUnv.d
  • Melanistic / Black hypermelanisticRez
Benannte Kombinationen — 1 dokumentierte Kombinationsmorphen
Hybino (Hypo Albino)
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Puffotter × Puffotter

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von puffotter.

Ist die Puffotter gefährlich, und wie sollte man sie handhaben?▾
Ja, extrem: Ihr zytotoxisches Gift verursacht schwere Gewebenekrosen, und sie soll für die meisten tödlichen Schlangenbisse in Afrika verantwortlich sein, aufgrund ihrer weiten Verbreitung und ihrer Tarnung. Im Ruhezustand träge und gelassen, schlägt sie dennoch seitlich mit blitzartiger Geschwindigkeit zu und warnt nicht immer vor dem Biss. Dies ist keine Art für Anfänger: Sie darf ausschließlich mit Distanzwerkzeugen (Haken, Röhren, Fangkasten) durch einen in Giftschlangen geschulten Halter gehandhabt werden.
Welches sichere Terrarium ist erforderlich?▾
Ein robustes terrestrisches Terrarium von mindestens 120 x 60 x 50 cm, vollständig geschlossen und ABSCHLIESSBAR, mit gesichertem Zugang über eine vordere Schiebeöffnung mit Vorhängeschloss — niemals ein einfacher Deckel. Diese kräftige, wenig aktive Schlange hält sich vor allem am Boden auf: Sehen Sie mehrere schwere, stabile Verstecke, ein Warnschild "Giftschlange" und ein im Voraus bekanntes Notfallprotokoll (Antivenin, Krankenhaus) vor.
Welche Temperaturen sollte man ihr bieten?▾
Es handelt sich um eine heliotherme Art, die sich durch Sonnenexposition thermoreguliert: Bieten Sie einen echten Gradienten mit einem lokalen Wärmepunkt von 32-35 °C, einer warmen Seite von 28-32 °C und einer kühlen Seite von 22-25 °C. Eine vorteilhafte nächtliche Absenkung auf etwa 18 °C wird empfohlen, wobei dauerhafte Überhitzung zu vermeiden und die Wärmequelle zu schützen ist.
Welche Luftfeuchtigkeit sollte man halten?▾
Ein insgesamt trockenes Savannenklima, zwischen 40 und 60 % Luftfeuchtigkeit, mit einer etwas feuchteren Zone oder einem Versteck zur Erleichterung der Häutungen. Eine zu hohe, stehende Feuchtigkeit begünstigt Dermatitis und Schuppenfäule (Scale Rot).
Welches Substrat sollte verwendet werden?▾
Espenspäne, eine nicht klumpende Erde-Sand-Mischung oder Zypressenrinde eignen sich gut, wobei saugfähiges Papier der Quarantäne vorbehalten bleibt. Das Substrat muss trocken, staubfrei und tief genug sein, damit sich die Schlange teilweise eingraben und tarnen kann, und sauber gehalten werden, um Hautinfektionen vorzubeugen.
Was frisst die Puffotter, und wie lässt sich Fettleibigkeit vermeiden?▾
Sie ist ein Lauerjäger, der sich in Gefangenschaft vor allem von Nagern, gelegentlich von Vögeln ernährt, die tot oder aufgetaut mit langer Zange gereicht werden, niemals mit der Hand. Die Art neigt aufgrund ihres massigen Körpers stark zu Fettleibigkeit: Die Fütterung muss rationiert werden, adulte Tiere sollten nur etwa alle 1 bis 3 Wochen je nach Körperfülle gefüttert werden.
Wie sollte man den Wassernapf handhaben?▾
Stellen Sie einen sauberen, stabilen Wassernapf bereit, der jederzeit verfügbar ist und regelmäßig erneuert wird. Der Wasserwechsel muss stets vorsichtig mit Werkzeugen erfolgen, niemals mit bloßer Hand.
Braucht sie UVB-Licht?▾
Für diese nacht- und dämmerungsaktive Art ist es nicht unerlässlich, aber schwaches UVB (Index 1-3, gefilterter T5-Typ) ist förderlich für Wohlbefinden und Stoffwechsel. Sehen Sie stets Schattenzonen vor.
Wie pflanzt sie sich fort, und sind die Neugeborenen gefährlich?▾
Sie ist lebendgebärend und äußerst fruchtbar: Die Würfe umfassen 20 bis 80 Neugeborene, wobei Rekorde von über 150 gemeldet wurden. Entscheidend ist: Die Neonaten sind bereits bei der Geburt voll giftig und gefährlich und müssen mit denselben Vorsichtsmaßnahmen gehandhabt werden wie adulte Tiere.
Welche Größe erreicht sie, und gibt es größere Formen?▾
Sie misst in der Regel 90 bis 140 cm, mit einem sehr massigen, gedrungenen Körper (wurstförmige Silhouette) und einem breiten, dreieckigen Kopf. Einige außergewöhnliche Exemplare, insbesondere in Ostafrika oder bei der somalischen Form, können 170-190 cm überschreiten und extrem schwer werden.
Woran erkennt man eine Puffotter?▾
Sie ist an ihren chevronförmigen Rückenzeichnungen (übereinanderliegende "<"-Muster), ihrem großen dreieckigen Kopf und ihren rauen, gekielten Schuppen zu erkennen. Bedroht, bläht sie ihren Körper auf und stößt ein lautes, kräftiges Zischen aus — den "Puff", der ihr den englischen Namen gibt — als Warnung.
Welche Gesundheitsprobleme sollte man beobachten?▾
Am häufigsten sind Atemwegsinfektionen (schlechte Belüftung, zu niedrige Temperaturen oder ungeeignete Luftfeuchtigkeit), Stomatitis ("Mouth Rot"), Fettleibigkeit durch Überfütterung, Dermatitis und Schuppenfäule auf feuchtem oder schmutzigem Substrat sowie innere und äußere Parasiten, die bei gestressten Wildfängen sehr häufig sind.

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