Haltungsbedingungen
Echte Rotschwanzboa — Herkunft: Amazonasbecken Südamerikas (Nordbrasilien, die Guyanas, Suriname, Peru, Kolumbien). Eine im CITES-Anhang II (EU-Anhang B) gelistete Art: Haltung, Abgabe und Handel sind reglementiert, Nachweisdokumente sind vorgeschrieben..
Temperaturgradient im Terrarium
Ein Wärmegradient ist unerlässlich: Warmzone/Wärmepunkt 32-34 °C (Oberfläche), kühle Seite 26-28 °C. Nächtliche Absenkung bis ~22 °C toleriert, idealerweise nicht unter 24 °C. Jedes Heizelement über einen Thermostat steuern; Heizsteine verbieten (Verbrennungen).
Geräumiges und robustes Terrarium (PVC oder Holz) mit Frontöffnung; für semiarboreale Jungtiere stabile Äste vorsehen.
Mindestmaße für einen Adult; größer ist stets vorzuziehen. Zwei Verstecke (je eines an jedem Ende des Wärmegradienten), robuste Äste und ein sicherer Verschluss: Eine adulte Boa ist sehr kräftig und sucht zu entkommen.
60-70 % im Raumklima, während der Häutung auf 70-80 % anzuheben. Amazonischen Ursprungs, ist diese Unterart anspruchsvoller in Bezug auf Feuchtigkeit als B. c. imperator. Eine gute Belüftung aufrechterhalten, um Atemwegsinfektionen vorzubeugen.
Feuchtigkeitsspeichernde Substrate bevorzugen, sauber und feucht gehalten, ohne durchnässt zu sein. Zedern- und Kiefernspäne (giftige Öle) sowie scheuernde Matten vermeiden.
Nicht unerlässlich (nachtaktive Art), aber ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1, ~5 %) ist vorteilhaft; dann Schattenzonen und Verstecke vorsehen.
Ein großes, standfestes Gefäß mit sauberem Wasser, breit genug, um das Eintauchen zu ermöglichen, besonders vor der Häutung. Häufig erneuern und regelmäßig desinfizieren.
Amazonasbecken Südamerikas (Nordbrasilien, die Guyanas, Suriname, Peru, Kolumbien). Eine im CITES-Anhang II (EU-Anhang B) gelistete Art: Haltung, Abgabe und Handel sind reglementiert, Nachweisdokumente sind vorgeschrieben.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (Säugetiere) — Nagetiere passender Größe (Mäuse für Jungtiere, dann Ratten und, für große Weibchen, Jungkaninchen).
Aufgetaute Beute mit einem Durchmesser nahe der breitesten Stelle der Schlange. Jungtiere alle 7-10 Tage füttern, Adulti alle 2-4 Wochen. Übergewicht ist in Gefangenschaft häufig: die Mahlzeiten der Adulti weiter auseinanderlegen.
Würfe von 10 bis 30 Neonaten, in der Regel weniger zahlreich, aber größer als bei B. c. imperator. Die Zucht wird durch einen jahreszeitlichen Zyklus ausgelöst (eine leichte Absenkung von Temperatur und Photoperiode). Erinnerung: eine Art des CITES-Anhangs II — Zucht, Abgabe und Handel sind reglementiert.
- Atemwegsinfektionen (unpassende Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, schlechte Belüftung)
- Unvollständige Häutung / Dysekdysis (zu niedrige Luftfeuchtigkeit)
- Milbenbefall durch Ophionyssus natricis (Schlangenmilben)
- Einschlusskörperchenkrankheit (IBD), schwerwiegend und spezifisch für Boiden
- Verfettung und Stomatitis (Maulfäule)
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Echte Rotschwanzboa.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Black-Eyed Leucistic (Princess Diamond) belRez
- Paradox (Random)Dom
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Echte Rotschwanzboa × Echte Rotschwanzboa
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Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von echte rotschwanzboa.
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