Haltungsbedingungen
Falsche Wasserkobra — Herkunft: Tropisches und subtropisches Südamerika: Amazonasbecken und Feuchtgebiete des Pantanal (Brasilien, Bolivien, Paraguay, Nordargentinien, Uruguay)..
Temperaturgradient im Terrarium
Tagaktive, sonnenliebende Art: Ein echter Sonnenplatz zum Aufwärmen (32-35 °C) ist erforderlich, mit einem ausgeprägten Temperaturgefälle. Nächtliche Absenkung bis ~22 °C ist akzeptabel. Jede Wärmequelle mit einem Gitter abschirmen, um Verbrennungen zu vermeiden.
Semiaquatisches Terrarium mit großem Volumen, robust und einwandfrei verschließbar (kräftige, aktive und ausbruchsfreudige Art).
Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist immer besser. Einen großen Wasserbereich vorsehen, der vollständiges Schwimmen und Baden ermöglicht, sowie einen trockenen Landteil. Der sehr hohe Stoffwechsel erzeugt reichlich flüssige Ausscheidungen: eine leicht zu reinigende und zu desinfizierende Einrichtung bevorzugen.
Feuchtwarmes tropisches Klima; der große Wasserbereich und ein feuchtigkeitsspeicherndes Substrat helfen, die Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Für gute Belüftung sorgen, um stehende Luft und Hautprobleme zu vermeiden.
Ein saugfähiges Substrat wählen, das sich angesichts der großen Menge an Ausscheidungen leicht entfernen und ersetzen lässt. Staubige oder schimmelige Substrate vermeiden (Atemwegs- und Hautrisiko).
Empfohlen für diese tagaktive, sich sonnende Art: moderate UVB-Röhre (ca. 5-7 %, UVI 2-3 am Sonnenplatz), mit verfügbaren Schattenzonen.
Großes Becken mit sauberem Wasser, das vollständiges Untertauchen und Schwimmen ermöglicht. Das Tier kotet häufig ins Wasser: sehr regelmäßig (oft täglich) wechseln, um Haut- und Bakterieninfektionen vorzubeugen.
Tropisches und subtropisches Südamerika: Amazonasbecken und Feuchtgebiete des Pantanal (Brasilien, Bolivien, Paraguay, Nordargentinien, Uruguay).
Fütterung & Gesundheit
Generalistischer Fleischfresser — Fische, Amphibien, Nagetiere, Küken
Gefräßiger Appetit und schnelle Verdauung. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist ideal; nicht ausschließlich auf Fisch setzen (Thiaminase kann einen Vitamin-B1-Mangel verursachen). Das Gewicht überwachen: Art neigt bei Überfütterung zu Fettleibigkeit. Mit einer langen Pinzette und vorsichtig füttern wegen der starken Fressreaktion und des Giftes.
Gelege 10–35 Eier/Jungtiere. Kann sehr große Gelege legen (mitunter bis zu ~40 Eier). Inkubation von etwa 55-65 Tagen bei 27-29 °C. Ein winterlicher Abkühlungs-/Ruhezyklus fördert die Fortpflanzung.
- Atemwegsinfektionen (unzureichende Temperatur oder Belüftung)
- Nekrotisierende Dermatitis / Schuppenfäule (Blister Disease) durch verschmutztes Wasser oder ein zu feuchtes und schmutziges Milieu
- Fettleibigkeit infolge des gefräßigen Appetits und der Überfütterung
- Innerer Parasitenbefall, häufig bei Wildfängen
- Thermische Verbrennungen bei Kontakt mit ungeschützten Wärmequellen
Morphen & Genetik
Register mit 4 dokumentierte Gene und 2 benannten Kombinationen für Falsche Wasserkobra.
- Hypo / Lavender lavenderDom
- Leucistic lucyRez
- Albino (T-) amelanisticRez
- Axanthic aneryRez
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Falsche Wasserkobra × Falsche Wasserkobra
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von falsche wasserkobra.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Falsche Wasserkobra?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Falsche Wasserkobra?▾
Was frisst Falsche Wasserkobra?▾
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