Haltungsbedingungen
Milchschlange — Herkunft: Nord- und Mittelamerika bis in den Norden Südamerikas (vom Südosten Kanadas bis Ecuador/Venezuela). Ein Artenkomplex (sensu lato), der zahlreiche Unterarten mit sehr unterschiedlichen Verbreitungsgebieten und Größen umfasst..
Temperaturgradient im Terrarium
Thermischer Gradient durch Heizmatte oder -kabel unter Thermostat, auf der warmen Seite angebracht. Kein intensiver, heller Sonnenplatz nötig (dämmerungs-/nachtaktive Art, die sich durch Bauchkontakt aufwärmt). Ein nächtlicher Abfall auf 18-20 °C wird toleriert und ist vorteilhaft.
Gesichertes terrestrisches Terrarium (abschließbarer Verschluss)
Mindestmaße für ein durchschnittliches adultes Tier (~1 m); für die großen Unterarten (z. B. hondurensis) deutlich zu vergrößern. Ein hervorragender, sehr muskulöser Ausbrecher: Alle Öffnungen müssen einwandfrei verschlossen sein. Mindestens zwei Verstecke (eines auf der warmen, eines auf der kühlen Seite), Klettermöglichkeiten und ein Substrat zum Eingraben bieten. STRIKT einzeln halten.
Mäßiges Klima. Eine mit Sphagnum gefüllte Feuchtbox vorsehen, besonders während der Häutung, um unvollständige Häutungen zu vermeiden. Dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden, die Hautinfektionen begünstigt.
Zedern- und Kiefernspäne strikt vermeiden (für Reptilien giftige ätherische Öle). Eine ausreichende Schichtdicke vorsehen, um natürliches Eingraben zu ermöglichen.
Nicht unverzichtbar (nacht-/dämmerungsaktive Art): Eine Ernährung aus ganzen Nagetieren deckt den Vitamin-D3-Bedarf. Ein schwaches UVB (UVI 1-2, Röhre ~5-6 %) bleibt dennoch für Stoffwechsel und Wohlbefinden vorteilhaft, sofern die Einrichtung es zulässt.
Ein großes Gefäß mit sauberem, jederzeit verfügbarem Wasser, breit genug, um vollständiges Eintauchen zu ermöglichen, besonders vor der Häutung. Regelmäßig reinigen und erneuern, um Infektionen vorzubeugen.
Nord- und Mittelamerika bis in den Norden Südamerikas (vom Südosten Kanadas bis Ecuador/Venezuela). Ein Artenkomplex (sensu lato), der zahlreiche Unterarten mit sehr unterschiedlichen Verbreitungsgebieten und Größen umfasst.
Fütterung & Gesundheit
Strikter Fleischfresser — Nagetiere in passender Größe (Mäuse, Rattenjunge); gelegentlich Echsen.
Aufgetaute Beute mit einem Durchmesser, der der breitesten Stelle der Schlange entspricht. Jungtiere: alle 5-7 Tage; adulte Tiere: alle 10-14 Tage. Achtung: ausgeprägte ophiophage/kannibalische Neigung bei Jungtieren — niemals zwei Tiere zusammen halten.
Gelege 4–15 Eier/Jungtiere. Die Fortpflanzung wird in der Regel durch eine Brumation (Abkühlungsphase) von 2-3 Monaten bei 10-15 °C ausgelöst. Eierinkubation ~55-65 Tage bei 27-28 °C. Dem trächtigen Weibchen eine feuchte Ablagebox (Sphagnum/Vermiculit) bereitstellen.
- Unvollständige Häutung (Dysekdysis) infolge zu niedriger Luftfeuchtigkeit
- Schlangenmilben (Ophionyssus natricis)
- Bakterielle Dermatitis / „Scale Rot“ durch zu feuchtes oder verschmutztes Substrat
- Regurgitation (zu frühes Hantieren nach der Mahlzeit oder unzureichende Temperatur)
- Innenparasiten und Kryptosporidiose (besonders bei importierten oder wildgefangenen Tieren)
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 3 benannten Kombinationen für Milchschlange.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Hypo (Honduran Type) hypomelanisticRez
- Anerythristic (Honduran Type) aneryRez
Verpaarungsrechner
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Milchschlange × Milchschlange
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von milchschlange.
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