Artenprofil · Colubridae

Oreocryptophis porphyraceus

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für bambusnatter — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Bamboo Rat SnakeRed Bamboo SnakeThai Bamboo Rat Snake (coxi)Red Mountain RacerSerpent ratier des bambous
Endgröße
0.8–1.1 m
Lebenserwartung
15–20 Jahre
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Temperament
Ruhig
Aktivität
Dämmerungs-
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Bambusnatter — Herkunft: Bergwälder und submontane Wälder Südost- und Südasiens (Südchina, Nordostindien, Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia, Sumatra), meist zwischen 500 und 2000 m Höhe. Ganzjährig kühles und feuchtes Klima..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.15 °C
Kühle Zone18–21 °C
Warme Zone22–24 °C

KRITISCH: eine Gebirgsart, hitzeempfindlich. Die Umgebung zwischen 18 und 24 °C halten. Über 27 °C ist der Hitzestress gefährlich und potenziell TÖDLICH. KEIN Sonnenplatz (Basking) und keine intensive Wärmelampe: einen kühlen Raum bevorzugen, bei Bedarf eine leichte thermostatgeregelte Heizmatte/-kabel auf einer kleinen Fläche, mit Sicherheitsthermostat. Nachts ist ein Abfall auf 15-16 °C förderlich.

Terrarium (adult)
90 × 45 × 45 cm

Terrestrisches Terrarium, gut verschlossen und gut belüftet, mit tiefem Substrat zum Graben, mehreren Verstecken, darunter mindestens ein feuchtes, und Moos (Sphagnum). Ein gesicherter Deckel ist unerlässlich (ausbruchsfreudige Art).

Mindestmaße für ein einzelnes adultes Tier; größer ist immer besser. Einzelhaltung empfohlen (Kannibalismus-/Stressrisiko bei Vergesellschaftung). Wärmepunkte unter einer Lampe vermeiden, die das Volumen überhitzen.

Luftfeuchtigkeit
60–80 %

Mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit. Dauerhaft ein feuchtes Versteck (Sphagnummoos) und eine gute Belüftung bereitstellen, um Stagnation und Schimmelbildung zu vermeiden. Leichtes Sprühen je nach Belüftung.

Bodengrund
KokosfaserSphagnum (Moos)Blumenerde/Torf ohne Dünger und PestizideOrchideenrinde / Laubstreu

Tiefes Substrat (mindestens 8-10 cm), das die Feuchtigkeit hält, um das Eingraben zu ermöglichen. Feucht, aber niemals durchnässt halten, um Schuppenfäule (Scale Rot) vorzubeugen.

UVB
Optional

Nicht unerlässlich (dämmerungs-/nachtaktive Art). Ein sehr schwaches UVB (T5-Röhre 5 %, mit kurzer Photoperiode und Schattenzonen) kann förderlich sein, bleibt aber optional. Einen regelmäßigen Tag-/Nacht-Rhythmus ohne Überhitzung einhalten.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Sauberes, frisches Wasser dauerhaft in einem ausreichend großen Napf verfügbar; regelmäßig wechseln. Trägt auch zur Aufrechterhaltung der Luftfeuchtigkeit bei. Das Tier badet manchmal darin vor der Häutung.

Herkunft
Colubridae

Bergwälder und submontane Wälder Südost- und Südasiens (Südchina, Nordostindien, Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia, Sumatra), meist zwischen 500 und 2000 m Höhe. Ganzjährig kühles und feuchtes Klima.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfressend (Nagetiere) — Von Mäusebabys bis zu Mäusen passender Größe (Beute mit einem Durchmesser nahe der breitesten Körperstelle).

Scheuer Fresser: bevorzugt oft eine aufgetaute Beute, die über Nacht geschützt im Terrarium liegen gelassen wird, statt sie mit der Zange anzubieten. Ein adultes Tier alle 7-10 Tage füttern. Überfütterung vermeiden. Manche Wildfänge sind anfangs zurückhaltend.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 3–8 Eier/Jungtiere. Kleine Gelege mit relativ großen Eiern. Die Fortpflanzung erfordert in der Regel eine winterliche Abkühlungsphase (Brumation) bei niedrigen Temperaturen, um den Zyklus anzuregen. Inkubation kühl (ca. 22-25 °C). Bei manchen Weibchen sind mehrere Gelege pro Saison möglich.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Hitzestress / Hyperthermie (oft tödlich über ~27 °C)
  • Atemwegsinfektionen (verbunden mit Hitze, übermäßiger Feuchtigkeit oder schlechter Belüftung)
  • Innere Parasiten und Milben (häufig bei Wildfängen)
  • Dehydrierung und Häutungsprobleme (Dysekdysis)
  • Schuppenfäule (Scale Rot) bei zu durchnässtem Substrat
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Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Bambusnatter.

  • Axanthic (Hypothetical) aneryRez
  • Albino (Hypothetical) amelRez
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Bambusnatter × Bambusnatter

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von bambusnatter.

Wie groß wird eine ausgewachsene Bambusnatter?▾
Es ist eine schlanke, kleine bis mittelgroße Schlange: Die meisten erwachsenen Tiere messen zwischen 80 und 100 cm, manche Populationen können sich 110 cm nähern, während die Unterart coxi oft kleiner bleibt.
Warum ist die Temperatur ein kritischer Punkt für diese Art?▾
Weil es eine hitzeempfindliche Gebirgsschlange ist, die bei einer Umgebungstemperatur zwischen 18 und 24 °C gehalten werden muss. Über 27 °C wird der Hitzestress gefährlich und potenziell tödlich: Sie braucht weder einen Wärmepunkt unter einer Glühlampe noch einen intensiven Wärmestrahler, sondern eher einen kühlen Raum und bei Bedarf eine leichte thermostatgeregelte Matte auf einer kleinen Fläche.
Ist diese Schlange leicht zu handhaben?▾
Sie ist in der Regel gutmütig, versteckt lebend und scheu und beißt sehr selten, kann aber Moschus absondern, wenn sie ruckartig angefasst wird. Anfangs nervös, besonders während der Eingewöhnung, sollte man Verstecke bevorzugen und das Handling einschränken.
Warum sieht man seine Bambusnatter tagsüber so wenig?▾
Weil sie dämmerungs- bis nachtaktiv ist und den Großteil des Tages im Substrat oder Moos vergraben verbringt. Dieses grabende, heimliche Verhalten ist normal und kein Grund zur Sorge: Es ist eine Schlange, die man vor allem am Ende des Tages beobachtet.
Welches Terrarium und welches Substrat eignen sich für sie?▾
Ein gut geschlossenes, belüftetes Bodenterrarium von mindestens 90 x 45 x 45 cm eignet sich für ein einzelnes erwachsenes Tier, mit einem tiefen Substrat von mindestens 8 bis 10 cm (Kokosfaser, Sphagnum, Humus), damit sie graben kann, mehreren Verstecken einschließlich eines feuchten und einem gut gesicherten Deckel, da es eine ausbruchsfreudige Art ist. Einzelhaltung wird empfohlen, da Vergesellschaftung zu Stress oder sogar Kannibalismus führen kann.
Welche Luftfeuchtigkeit ist aufrechtzuerhalten?▾
Die Luftfeuchtigkeit sollte mäßig bis hoch bleiben, zwischen 60 und 80%, mit einem stets verfügbaren, mit Sphagnum gefüllten feuchten Versteck und guter Belüftung, um Stauluft und Schimmel zu vermeiden.
Wie sollte eine Bambusnatter gefüttert werden?▾
Sie ist ein scheuer Fresser, der oft eine aufgetaute Beute (je nach Größe Nestling bis Maus) bevorzugt, die über Nacht geschützt im Terrarium abgelegt wird, statt mit der Pinzette angeboten zu werden. Ein erwachsenes Tier frisst alle 7 bis 10 Tage; Überfütterung ist zu vermeiden.
Wie hoch ist ihre Lebenserwartung?▾
Sie kann in Gefangenschaft 15 bis 20 Jahre leben, aber nur, wenn sie kühl gehalten wird: zu hohe Temperaturen verkürzen ihre Lebenserwartung deutlich.
Erfordert ihre Zucht eine winterliche Ruhephase?▾
Ja, die Zucht erfordert in der Regel eine Winterbrumation bei niedrigen Temperaturen, um den Zyklus anzuregen. Die Gelege sind klein, 3 bis 8 relativ große Eier, kühl bei etwa 22-25 °C bebrütet, und manche Weibchen können mehrmals pro Saison legen.
Was sind die Hauptrisiken für ihre Gesundheit?▾
Die erste Gefahr ist Hitzestress, oft tödlich über etwa 27 °C. Schlecht geregelte Feuchtigkeit setzt sie zudem Atemwegsinfektionen und Schuppenfäule aus, wenn das Substrat durchnässt bleibt, während Wildfänge häufig parasitiert eintreffen.
Eignet sich diese Schlange für einen Anfänger?▾
Sie wird eher als mittelschwer eingestuft: Ihr gutmütiges Temperament macht sie angenehm, doch der strikte Kühlebedarf und das Fehlen eines klassischen Wärmepunkts erfordern eine gewisse Sorgfalt, namentlich einen kühlen Raum oder ein zuverlässiges Kühlsystem.

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