Haltungsbedingungen
Bambusnatter — Herkunft: Bergwälder und submontane Wälder Südost- und Südasiens (Südchina, Nordostindien, Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia, Sumatra), meist zwischen 500 und 2000 m Höhe. Ganzjährig kühles und feuchtes Klima..
Temperaturgradient im Terrarium
KRITISCH: eine Gebirgsart, hitzeempfindlich. Die Umgebung zwischen 18 und 24 °C halten. Über 27 °C ist der Hitzestress gefährlich und potenziell TÖDLICH. KEIN Sonnenplatz (Basking) und keine intensive Wärmelampe: einen kühlen Raum bevorzugen, bei Bedarf eine leichte thermostatgeregelte Heizmatte/-kabel auf einer kleinen Fläche, mit Sicherheitsthermostat. Nachts ist ein Abfall auf 15-16 °C förderlich.
Terrestrisches Terrarium, gut verschlossen und gut belüftet, mit tiefem Substrat zum Graben, mehreren Verstecken, darunter mindestens ein feuchtes, und Moos (Sphagnum). Ein gesicherter Deckel ist unerlässlich (ausbruchsfreudige Art).
Mindestmaße für ein einzelnes adultes Tier; größer ist immer besser. Einzelhaltung empfohlen (Kannibalismus-/Stressrisiko bei Vergesellschaftung). Wärmepunkte unter einer Lampe vermeiden, die das Volumen überhitzen.
Mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit. Dauerhaft ein feuchtes Versteck (Sphagnummoos) und eine gute Belüftung bereitstellen, um Stagnation und Schimmelbildung zu vermeiden. Leichtes Sprühen je nach Belüftung.
Tiefes Substrat (mindestens 8-10 cm), das die Feuchtigkeit hält, um das Eingraben zu ermöglichen. Feucht, aber niemals durchnässt halten, um Schuppenfäule (Scale Rot) vorzubeugen.
Nicht unerlässlich (dämmerungs-/nachtaktive Art). Ein sehr schwaches UVB (T5-Röhre 5 %, mit kurzer Photoperiode und Schattenzonen) kann förderlich sein, bleibt aber optional. Einen regelmäßigen Tag-/Nacht-Rhythmus ohne Überhitzung einhalten.
Sauberes, frisches Wasser dauerhaft in einem ausreichend großen Napf verfügbar; regelmäßig wechseln. Trägt auch zur Aufrechterhaltung der Luftfeuchtigkeit bei. Das Tier badet manchmal darin vor der Häutung.
Bergwälder und submontane Wälder Südost- und Südasiens (Südchina, Nordostindien, Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia, Sumatra), meist zwischen 500 und 2000 m Höhe. Ganzjährig kühles und feuchtes Klima.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfressend (Nagetiere) — Von Mäusebabys bis zu Mäusen passender Größe (Beute mit einem Durchmesser nahe der breitesten Körperstelle).
Scheuer Fresser: bevorzugt oft eine aufgetaute Beute, die über Nacht geschützt im Terrarium liegen gelassen wird, statt sie mit der Zange anzubieten. Ein adultes Tier alle 7-10 Tage füttern. Überfütterung vermeiden. Manche Wildfänge sind anfangs zurückhaltend.
Gelege 3–8 Eier/Jungtiere. Kleine Gelege mit relativ großen Eiern. Die Fortpflanzung erfordert in der Regel eine winterliche Abkühlungsphase (Brumation) bei niedrigen Temperaturen, um den Zyklus anzuregen. Inkubation kühl (ca. 22-25 °C). Bei manchen Weibchen sind mehrere Gelege pro Saison möglich.
- Hitzestress / Hyperthermie (oft tödlich über ~27 °C)
- Atemwegsinfektionen (verbunden mit Hitze, übermäßiger Feuchtigkeit oder schlechter Belüftung)
- Innere Parasiten und Milben (häufig bei Wildfängen)
- Dehydrierung und Häutungsprobleme (Dysekdysis)
- Schuppenfäule (Scale Rot) bei zu durchnässtem Substrat
Morphen & Genetik
Register mit 2 dokumentierte Gene für Bambusnatter.
- Axanthic (Hypothetical) aneryRez
- Albino (Hypothetical) amelRez
Verpaarungsrechner
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Bambusnatter × Bambusnatter
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von bambusnatter.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Bambusnatter?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Bambusnatter?▾
Was frisst Bambusnatter?▾
Ist Bambusnatter ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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