Haltungsbedingungen
Höckerkopfgecko — Herkunft: Endemisch im Süden der Grande Terre, Neukaledonien (Südpazifik). Waldbewohnende Art aus einem gemäßigt bis warmen Ambiente..
Temperaturgradient im Terrarium
Waldart, die Kühle verträgt: ein gemäßigtes Ambiente aufrechterhalten. 28-29 °C NICHT überschreiten, übermäßige Hitze ist gefährlich bis tödlich. Kein intensiver Wärmepunkt nötig; ein leichter Gradient genügt. Ein nächtlicher Abfall auf 18-22 °C ist förderlich. Bei Hitzewellen den Raum kühlen.
Vertikales, baumbewohnendes Terrarium (Höhe größer als Länge), reichlich mit Ästen, Lianen und Laub (echt oder künstlich) zum Klettern und Verstecken ausgestattet.
Mindestmaße für EIN adultes Tier angegeben; wenn möglich größer wählen. Jungtiere in kleinem Volumen aufziehen, um die Nahrungsaufnahme zu erleichtern. Eine Querlüftung (Gaze) ist unerlässlich, um Staunässe zu vermeiden. Nur ein adultes Tier pro Terrarium (territoriale und mitunter kannibalische Art).
Moderate Umgebungsfeuchte von 50-60 % tagsüber, die nach dem abendlichen Sprühen auf 70-80 % ansteigt. Zwischen zwei Sprühgängen teilweise abtrocknen lassen: eine ständig hohe Luftfeuchtigkeit ohne Belüftung begünstigt Atemwegs- und Hautinfektionen.
Feine, trockene und verschluckbare Substrate (Sand, Späne) meiden, da sie ein Verstopfungsrisiko darstellen, besonders bei Jungtieren. Ein Substrat, das etwas Feuchtigkeit hält, hilft, die Luftfeuchtigkeit und gute Häutungen aufrechtzuerhalten.
Für diese nachtaktive Art nicht zwingend erforderlich, sofern die Zufuhr von Kalzium + Vitamin D3 über die Nahrung konsequent ist. Ein schwaches UVB (T5-Röhre 5-6 %, Wald-/Schattentyp, mit Abstand) bleibt für Stoffwechsel und Wohlbefinden förderlich. Schattenbereiche vorsehen und einen Tag-/Nacht-Photoperiodismus einhalten.
Sauberes Wasser jederzeit in einer kleinen, flachen Schale verfügbar. Abendliches Sprühen: viele Tiere trinken die Tropfen von der Einrichtung. Das Wasser täglich wechseln und die Schale reinigen, um Bakterien zu begrenzen.
Endemisch im Süden der Grande Terre, Neukaledonien (Südpazifik). Waldbewohnende Art aus einem gemäßigt bis warmen Ambiente.
Fütterung & Gesundheit
Allesfresser / Fruchtfresser — Verschiedene Insekten: Grillen, Schaben (Blaptica dubia), Larven der Schwarzen Soldatenfliege (Calci-Worms); gelegentlich Wachsmotten als Leckerbissen. Beutetiere mit Kalzium bestäubt (mit D3, wenn kein UVB).
Grundlage der Ernährung: vollständiger Fruchtbrei für Geckos vom Typ CGD (Crested Gecko Diet / Pangea / Repashy), 2-3 Mal pro Woche angeboten, ergänzt durch Insekten 1-2 Mal pro Woche. Karnivorere Art als der Kronengecko, die kleine Geckos fressen kann: niemals mit kleineren Artgenossen oder anderen kleinen Arten zusammen halten.
Gelege 2–2 Eier/Jungtiere. In der Regel 2 Eier (manchmal 1) pro Gelege, mit mehreren aufeinanderfolgenden Gelegen über eine Fortpflanzungssaison (oft alle 3-5 Wochen). Inkubation von etwa 60-90 Tagen je nach Temperatur (idealerweise 22-26 °C; hohe Inkubationstemperaturen vermeiden). Eine feuchte Ablegebox (Sphagnum-/Vermiculit-Box) vorsehen. Ein zuchtaktives Weibchen hat einen erhöhten Kalziumbedarf (Risiko von Legenot und Erschöpfung).
- Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch Kalzium-/Vitamin-D3-Mangel oder eine unausgewogene Ernährung
- Dysekdysis (unvollständige Häutungen), besonders an den Zehen und der Schwanzspitze, bedingt durch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit
- Darmverschluss (Impaktion) nach dem Verschlucken von ungeeignetem Substrat
- Stomatitis / Maulfäule (Mouth Rot) und Atemwegsinfektionen, begünstigt durch schlecht belüftete Staunässe
- Legenot (Dystokie) beim Weibchen und Fettleibigkeit durch Überfütterung
Morphen & Genetik
Register mit 0 dokumentiertes Gen für Höckerkopfgecko.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von höckerkopfgecko.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Höckerkopfgecko?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Höckerkopfgecko?▾
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