Artenprofil · Diplodactylidae

Rhacodactylus leachianus

Vollständiger Haltungssteckbrief für neukaledonischer riesengecko — Haltungsparameter, Fütterung und Zucht.

New Caledonian Giant GeckoLeachieLeachianusGecko géant de Nouvelle-CalédonieRiesengecko
Endgröße
30–43 cm
Lebenserwartung
20–40 Jahre
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Temperament
Ruhig
Aktivität
Nachtaktiv
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Neukaledonischer Riesengecko — Herkunft: Endemisch in Neukaledonien (Grande Terre und umliegende Inseln), Feuchtwälder. Durch neukaledonisches Recht geschützte Art: Fang und Ausfuhr von Wildfängen sind streng verboten. Obwohl nicht in CITES gelistet, stammen nahezu alle im Handel erhältlichen Tiere aus Nachzucht (stets einen Züchter mit Rückverfolgbarkeit bevorzugen). Ungiftig..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.18 °C
Kühle Zone20–24 °C
Warme Zone24–28 °C

Art des kühlen Waldes: KEIN Wärmepunkt (Basking) nötig. Ideales Ambiente 22-27 °C tagsüber, mit förderlichem nächtlichem Abfall. ACHTUNG: Temperaturen über 30 °C sind für diese Art gefährlich bis tödlich. Eine sanfte Zusatzheizung nur verwenden, wenn der Raum zu kalt ist, niemals eine intensive Wärmelampe.

Terrarium (adult)
60 × 45 × 90 cm

Vertikales / baumbewohnendes Terrarium

Mindestmaß für ein adultes Tier; größer wird dringend empfohlen (z. B. 60x60x120 cm). Hohes, reich strukturiertes Terrarium: stabile Äste, Pflanzen (natürlich oder künstlich) und vertikale Verstecke (Korkröhren, Boxen). Nur ein Tier pro Becken wegen der territorialen Aggressivität, ausgenommen ein kompatibles und überwachtes Zuchtpaar.

Luftfeuchtigkeit
50–80 %

Moderate Luftfeuchtigkeit von 50-60 % tagsüber, mit Spitzen von 70-80 % nach dem nächtlichen Sprühen. Eine gute Belüftung ist unerlässlich: das Terrarium muss zwischen zwei Sprühgängen teilweise abtrocknen, um Haut- und Atemwegsinfektionen zu vermeiden.

Bodengrund
KokosfaserBioaktives Substrat/ErdeSphagnumMoos

Feuchtigkeitsspeicherndes Substrat; ein bepflanzter bioaktiver Bodengrund eignet sich für ein adultes Tier sehr gut. Küchenpapier in der Quarantänephase oder für Jungtiere. Das Tier verbringt den Großteil seiner Zeit in der Höhe.

UVB
Optional

Nicht unerlässlich (nachtaktive Art), aber ein schwaches UVB (5-6 % / Ferguson-Zone 1) ist förderlich und verbessert den Kalziumstoffwechsel. Stets Schattenbereiche und Verstecke vorsehen.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Frisches Wasser jederzeit in einem Napf verfügbar, ergänzt durch regelmäßiges Sprühen. Viele Tiere trinken lieber die Tropfen von der Einrichtung und den Scheiben.

Herkunft
Diplodactylidae

Endemisch in Neukaledonien (Grande Terre und umliegende Inseln), Feuchtwälder. Durch neukaledonisches Recht geschützte Art: Fang und Ausfuhr von Wildfängen sind streng verboten. Obwohl nicht in CITES gelistet, stammen nahezu alle im Handel erhältlichen Tiere aus Nachzucht (stets einen Züchter mit Rückverfolgbarkeit bevorzugen). Ungiftig.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Allesfresser / Fruchtfresser — Vollständige Fruchtbreis aus dem Handel (Typ CGD Pangea, Repashy), Insekten (Grillen, Schaben), selten kleine Wirbeltiere

Grundlage = vollständige fruchtfressende Breis, 2 bis 3 Mal pro Woche angeboten, ergänzt durch mit Kalzium bestäubte Insekten (abwechselnd mit und ohne D3). Hoher Kalziumbedarf. Bei sesshaften adulten Tieren auf Fettleibigkeit achten; Wirbeltiere begrenzen.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 2–2 Eier/Jungtiere. Gelege von 2 großen Eiern, mit mehreren möglichen Gelegen pro Saison. Inkubation von etwa 60 bis 90 Tagen bei eher kühler Temperatur (22-26 °C). Späte Geschlechtsreife (2-3 Jahre). Eine feuchte Ablegebox vorsehen.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch Kalzium-/Vitamin-D3-Mangel
  • Dysekdysis (schwierige Häutungen, insbesondere an den Zehen), bedingt durch eine ungeeignete Luftfeuchtigkeit
  • Stomatitis / Maulinfektionen
  • Legenot (Dystokie) beim Weibchen
  • Atemwegsinfektionen (zu warmes, zu feuchtes oder schlecht belüftetes Ambiente)
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Morphen & Genetik

Register mit 0 dokumentiertes Gen für Neukaledonischer Riesengecko.

    05

    Häufige Fragen

    Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von neukaledonischer riesengecko.

    Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Neukaledonischer Riesengecko?
    Ein ausgewachsenes Exemplar von Neukaledonischer Riesengecko misst in der Regel 30–43 cm (adulte gesamtlänge. der größte lebende gecko der welt. massiger und schwerer körper (200-400 g, je nach lokalität mitunter mehr), weiche, samtige haut, die in falten herabhängt, im verhältnis zum körper sehr kurzer schwanz.).
    Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Neukaledonischer Riesengecko?
    Ein Gradient von etwa 20–24 °C auf der kühlen Seite bis 24–28 °C auf der warmen Seite. Luftfeuchtigkeit 50–80 %.
    Was frisst Neukaledonischer Riesengecko?
    Allesfresser / Fruchtfresser: Vollständige Fruchtbreis aus dem Handel (Typ CGD Pangea, Repashy), Insekten (Grillen, Schaben), selten kleine Wirbeltiere.
    Ist Neukaledonischer Riesengecko ein gutes Reptil für Einsteiger?
    Niveau Fortgeschritten. Territorial und sehr stimmfreudig (Knurren, Glucken, Bellen, Schreie). Oft aggressiv im Terrarium („cage aggressive“), aber häufig umgänglich, sobald es herausgenommen und ruhig gehandhabt wird. Kräftiger Biss, der verletzen kann. Einzeln zu halten; nur verbundene, kompatible und eng überwachte Paare dürfen zusammenleben, da die Tiere ihr Territorium aktiv verteidigen. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 20–40 Jahre.

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