Artenprofil · Pythonidae

Antaresia maculosa

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für gefleckter python — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Spotted PythonPython tachetéEastern Small-blotched PythonMacSpotty
Endgröße
1–1.4 m
Lebenserwartung
20–30 Jahre
Schwierigkeit
Anfänger +
Temperament
Ruhig
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Eierlegend
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Haltungsbedingungen

Gefleckter Python — Herkunft: Ost- und Nordostaustralien (Queensland, New South Wales) sowie der Süden Neuguineas. Die Art ist in Anhang II von CITES gelistet (wie alle Pythonidae): Haltung, Verkauf und Transport können je nach lokaler/EU-Regelung Nachweisdokumente erfordern. Da die Ausfuhr von Wildfängen aus Australien verboten ist, zirkulieren im Handel legal nur Nachzuchten (in Gefangenschaft geborene Tiere)..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.20 °C
Kühle Zone24–27 °C
Warme Zone30–32 °C
Sonnenplatz31–33 °C

Ein echtes Temperaturgefälle bereitstellen, mit einem Wärme-/Sonnenplatz auf der einen und einer deutlich kühleren gegenüberliegenden Seite. Eine moderate Nachtabsenkung wird toleriert. Die Heizung stets mit einem Thermostat regeln und jede Wärmequelle (Heizmatte, Spot hinter Gitter) abschirmen, um Verbrennungen zu vermeiden.

Terrarium (adult)
90 × 45 × 45 cm

Terrestrisches, leicht semi-arborikoles Terrarium/Vivarium, geschlossen und gut belüftet, mit Ästen und Höhe zum Klettern

Mindestmaß für ein adultes Tier; größer ist immer besser (ideal ist ein längeres Terrarium). Eher kletterfreudige Art: stabile Äste, Kork und mindestens zwei Verstecke (eines auf der warmen, eines auf der kühlen Seite) anbieten. Sicherer, abschließbarer Deckel, denn diese Pythons sind hervorragende Ausbrecher.

Luftfeuchtigkeit
50–65 %

Mäßiges Umgebungsklima. Während der Häutung durch Sprühen oder eine feuchte Box kurzzeitig erhöhen und danach abtrocknen lassen, um Schuppenfäule und Atemwegsinfektionen durch stehende Feuchtigkeit zu vermeiden.

Bodengrund
Espenspäne (Aspen)KokosfaserZypressenrinde/-mulchSaugfähiges Papier (Quarantäne/Hygiene)

Trockenes bis leicht feuchtes, saugfähiges und staubfreies Substrat. Nadelhölzer wie Kiefer/Zeder vermeiden (giftige, reizende Öle). Kot rasch entfernen und darauf achten, dass die Schlange beim Fressen kein Substrat verschluckt.

UVB
Optional

Nicht zwingend nötig, da nachtaktive Art; eine UVB-Röhre mit geringer Leistung ist für den Stoffwechsel dennoch vorteilhaft, sofern ausreichend Schattenbereiche vorhanden sind. Stets mit einer regelmäßigen, konstanten Photoperiode kombinieren.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein großer Napf mit sauberem Wasser jederzeit verfügbar, groß genug, dass die Schlange darin baden kann, besonders während der Häutung. Das Wasser regelmäßig wechseln und den Napf desinfizieren.

Herkunft
Pythonidae

Ost- und Nordostaustralien (Queensland, New South Wales) sowie der Süden Neuguineas. Die Art ist in Anhang II von CITES gelistet (wie alle Pythonidae): Haltung, Verkauf und Transport können je nach lokaler/EU-Regelung Nachweisdokumente erfordern. Da die Ausfuhr von Wildfängen aus Australien verboten ist, zirkulieren im Handel legal nur Nachzuchten (in Gefangenschaft geborene Tiere).

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Strikter Fleischfresser (Nagetiere) — Mäuse und kleine Ratten in passender Größe (Beutetier ≈ dem größten Körperdurchmesser der Schlange), vorzugsweise gefrostet-aufgetaut

Jungtiere: ein Pinky/Fuzzy etwa einmal pro Woche. Adulte Tiere: ein passendes Beutetier etwa alle ein bis zwei Wochen. Zu Übergewicht neigende Art: nicht überfüttern. Lebende Beute vermeiden (Verletzungs-/Bissgefahr für die Schlange).

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 10–20 Eier/Jungtiere. Die Gelege sind in der Regel größer als bei Antaresia childreni. Das Weibchen umschlingt und bebrütet seine Eier (mütterliche Bebrütung möglich); im Inkubator etwa zwei Monate bei warmer Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit. Ein winterlicher Abkühlungszyklus (Brumation) stimuliert die Fortpflanzung.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (Maulatmung, Pfeifen, Schleim) durch unpassende Kälte oder Feuchtigkeit
  • Unvollständige Häutungen / Dysekdysis (zurückbleibende Hautfetzen, vor allem an Augen und Schwanzspitze) durch Feuchtigkeitsmangel
  • Milben (Ophionyssus natricis)
  • Schuppenfäule / bakterielle Dermatitis auf zu feuchtem, verschmutztem Substrat
  • Stomatitis (Maulfäule) und Übergewicht durch Überfütterung
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Morphen & Genetik

Register mit 4 dokumentierte Gene und 2 benannten Kombinationen für Gefleckter Python.

  • Albino (T-) amelanisticRez
  • Granite pepperedDom
  • Ebony (Hypermelanistic) dark geneDom
  • AxanthicRez
Benannte Kombinationen — 2 dokumentierte Kombinationsmorphen
Albino GraniteSnow
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Gefleckter Python × Gefleckter Python

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von gefleckter python.

Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Gefleckter Python?
Ein ausgewachsenes Exemplar von Gefleckter Python misst in der Regel 1–1.4 m (gesamtlänge adulter tiere. mittelgroß bis klein; weibchen sind oft etwas größer und kräftiger als männchen. einzelne tiere überschreiten nur selten das obere ende dieses bereichs.).
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Gefleckter Python?
Ein Gradient von etwa 24–27 °C auf der kühlen Seite bis 30–32 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 31–33 °C. Luftfeuchtigkeit 50–65 %.
Was frisst Gefleckter Python?
Strikter Fleischfresser (Nagetiere): Mäuse und kleine Ratten in passender Größe (Beutetier ≈ dem größten Körperdurchmesser der Schlange), vorzugsweise gefrostet-aufgetaut.
Ist Gefleckter Python ein gutes Reptil für Einsteiger?
Niveau Anfänger +. In der Regel ruhig und gut handhabbar, sobald das Tier eingewöhnt ist. Jungtiere können ängstlich sein und aus einem Abwehrreflex zubeißen, werden aber bei regelmäßigem, sanftem Handling schnell zutraulich. Eine NICHT giftige Würgeschlange, die für den Menschen ungefährlich ist. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 20–30 Jahre.

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