Haltungsbedingungen
Kap-Hausschlange — Herkunft: Südliches Afrika (Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und angrenzende Regionen); bewohnt Savannen, Buschland und die Umgebung menschlicher Behausungen..
Temperaturgradient im Terrarium
Ein horizontaler Temperaturgradient ist unverzichtbar. Eine nachtaktive Art, die sich nicht sonnt: Wärme vorzugsweise über den Boden (Heizmatte/Heizkabel am Thermostat) statt über einen Lichtspot. Warmer Punkt bei 30-32 C, kühle Seite 24-26 C, nächtliche Absenkung bis ~20 C wird toleriert. Die Heizung stets über einen Thermostat steuern.
Geschlossenes Bodenterrarium aus Glas oder PVC mit sicherem Verschluss (eine kräftige Art, die Deckel aufdrückt).
Mindestmaß für ein adultes Weibchen; für große Weibchen größer planen (120 x 60 cm). Ein Männchen begnügt sich mit einem bescheideneren Volumen. Mindestens zwei Verstecke (warme und kühle Seite) sowie einige Äste anbieten, da die Art gerne klettert.
Mäßige Luftfeuchtigkeit. Während der Häutungsphasen eine Feuchtbox (Moos/Sphagnum) anbieten, um unvollständige Häutungen zu vermeiden. Ein dauerhaft durchnässtes Substrat vermeiden, da es Dermatitis begünstigt.
Trockenes bis leicht feuchtes Substrat, saugfähig und leicht zu wechseln. Dauerhaft nasse Substrate vermeiden, die Schuppenfäule begünstigen; verschmutzte Bereiche zügig entfernen.
Nicht zwingend erforderlich, da nachtaktive Art; eine schwache UVB-Beleuchtung (Index 1-2) und ein Tag/Nacht-Rhythmus bleiben für Wohlbefinden und Knochenbau förderlich. Eine Photoperiode von etwa 12 h bereitstellen.
Jederzeit ein Napf mit sauberem, frischem Wasser, groß genug, damit die Schlange baden kann, besonders vor der Häutung. Regelmäßig reinigen und erneuern.
Südliches Afrika (Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und angrenzende Regionen); bewohnt Savannen, Buschland und die Umgebung menschlicher Behausungen.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (Wirbeltier-Generalist) — Nager passender Größe (Mäuse, dann Ratten) mit einem Durchmesser nahe der breitesten Stelle der Schlange; aufgetaute Beute.
Gefräßiger Appetit und starker Würgeinstinkt. Jungtiere alle 5-7 Tage füttern, adulte Tiere alle 10-14 Tage. In der Natur frisst sie auch Echsen, Vögel und Fledermäuse, doch eine Nagerkost genügt in Menschenobhut. Hohes Risiko von Übergewicht durch Überfütterung: adulte Tiere rationieren.
Gelege 8–18 Eier/Jungtiere. Eine fruchtbare Art: Weibchen können mehrere Gelege pro Saison produzieren (Doppel- oder sogar Dreifachgelege). Inkubation von etwa 55-75 Tagen bei ~28 C auf feuchtem Substrat. Eine kurze Abkühlungs-/Winterruhephase regt die Fortpflanzung an.
- Übergewicht durch Überfütterung (gefräßiger Appetit)
- Unvollständige Häutung (Dysecdysis) durch unzureichende Luftfeuchtigkeit oder fehlende Feuchtzone
- Atemwegsinfektionen (zu kaltes und/oder zu feuchtes Milieu)
- Milben (Ophionyssus natricis)
- Regurgitation (zu große Beute oder zu frühe Handhabung nach der Mahlzeit)
Morphen & Genetik
Register mit 7 dokumentierte Gene und 4 benannten Kombinationen für Kap-Hausschlange.
- Scaleless (Recessive) silkyRez
- Albino (T-) amelanisticRez
- Albino (T+) / Butter butterRez
- Anerythristic aneryRez
- Hypo (Illico / Ghost) hypomelanisticDom
- Pied (Piebald) piebaldRez
- Patternless (Recessive)Rez
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Kap-Hausschlange × Kap-Hausschlange
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von kap-hausschlange.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Kap-Hausschlange?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Kap-Hausschlange?▾
Was frisst Kap-Hausschlange?▾
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