Artenprofil · Pythonidae

Bothrochilus boa

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für bismarck-ringpython — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Bismarck Ringed PythonRinged PythonBismarck PythonPython annelé de BismarckBismarck-Zwergpython
Endgröße
1.2–1.8 m
Lebenserwartung
15–20 Jahre
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Temperament
Nacht-
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Bismarck-Ringpython — Herkunft: Endemisch im Bismarck-Archipel (Papua-Neuguinea): Neubritannien, Neuirland und benachbarte Inseln. Feuchte tropische Tieflandwälder, Waldränder und Plantagen. SCHUTZ: die gesamte Familie Pythonidae ist in Anhang II des CITES gelistet (regulierter Handel, Dokumente/Genehmigungen erforderlich). Historisch war ein Großteil der Tiere im Handel importierte WILDFÄNGE, oft gestresst, dehydriert und parasitiert: Nachzuchttiere (CB) unbedingt bevorzugen..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.22 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone30–32 °C

Nachtaktive, halbgrabende Art: KEIN intensiver, leuchtender Wärmepunkt erforderlich. Das Gefälle über eine thermostatgeregelte Heizmatte oder ein Heizkabel schaffen (Fühler obligatorisch). 33 °C nicht überschreiten. Eine natürliche nächtliche Absenkung bis ~22 °C wird toleriert.

Terrarium (adult)
120 × 60 × 45 cm

Gut verschlossenes und gesichertes Horizontalterrarium (guter Ausbrecher), mit tiefem, das Eingraben ermöglichendem Substrat und mehreren Verstecken.

Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist vorzuziehen. Verstecke auf beiden Seiten (warme und kühle Zone) und gegebenenfalls einen niedrigen Ast vorsehen. Die Sicherung der Öffnungen ist entscheidend, da die Art auszubrechen versucht.

Luftfeuchtigkeit
60–80 %

Feuchtes tropisches Klima, konstant aufrechtzuerhalten, mit guter Belüftung, um Staunässe und Atemwegsinfektionen zu vermeiden. Ein feuchter Bereich (Torfmoos) erleichtert die Häutung.

Bodengrund
KokosfaserFeuchte Erde/KokosZypressenrinde (Zypressenmulch)Torfmoos (Sphagnum) (feuchter Bereich)

Dicke Schicht (mindestens 8-12 cm), die dem Tier das Eingraben ermöglicht. Leicht feucht halten, ohne zu durchnässen; Verschmutzungen und verschimmelte Bereiche rasch entfernen.

UVB
Optional

Als nachtaktive Art nicht zwingend erforderlich. Schwaches UVB (Ferguson-Zone 1) kann vorteilhaft sein, bleibt aber optional. Eine regelmäßige Tag-/Nacht-Photoperiode (etwa 12 h) einhalten.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Großes Gefäß mit stets sauberem Wasser, breit genug, damit die Schlange darin eintauchen kann (unterstützt Hydration und Häutung). Häufig erneuern und reinigen, um Infektionen vorzubeugen.

Herkunft
Pythonidae

Endemisch im Bismarck-Archipel (Papua-Neuguinea): Neubritannien, Neuirland und benachbarte Inseln. Feuchte tropische Tieflandwälder, Waldränder und Plantagen. SCHUTZ: die gesamte Familie Pythonidae ist in Anhang II des CITES gelistet (regulierter Handel, Dokumente/Genehmigungen erforderlich). Historisch war ein Großteil der Tiere im Handel importierte WILDFÄNGE, oft gestresst, dehydriert und parasitiert: Nachzuchttiere (CB) unbedingt bevorzugen.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser (Nager) — Nager passender Größe (Mäuse, dann kleine Ratten je nach Größe). In der Natur: kleine Säugetiere und Echsen, insbesondere Skinke.

Adulte: 1 Beutetier alle 7 bis 14 Tage; Jungtiere häufiger. Beute mit einem Durchmesser nahe der breitesten Körperstelle. Wildimporte verweigern anfangs oft die Nahrung (Stress) und können Geduld und Anpassungen erfordern (beduftete Beute, ruhige Umgebung).

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 8–15 Eier/Jungtiere. Mütterliche Inkubation möglich; im Inkubator etwa 30-31 °C über ~55 bis 70 Tage. Spektakulärer ontogenetischer Farbwechsel: Neugeborene leuchtend orange mit schwarzen Ringen, im Erwachsenenalter allmählich in ein dunkles, stark schillerndes Braun (irisierende Reflexe) übergehend.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Innen- und Außenparasiten, sehr häufig bei Wildtieren (Nematoden, Protozoen, Milben/Zecken): Quarantäne und tierärztliche Untersuchung unerlässlich
  • Atemwegsinfektionen (ungeeignete Temperatur oder Luftfeuchte, unzureichende Belüftung)
  • Häutungsprobleme / Dysecdysis infolge zu geringer Luftfeuchte
  • Stomatitis ('Maulfäule', mouth rot)
  • Nahrungsverweigerung und Regurgitation, besonders bei gestressten Wildimporten
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Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Bismarck-Ringpython.

  • Axanthic (Hypothetical) aneryRez
  • Patternless (Melanistic?)Dom
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Bismarck-Ringpython × Bismarck-Ringpython

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von bismarck-ringpython.

Ist der Bismarck-Ringpython für Anfänger geeignet?▾
Er ist eher Haltern mit etwas Vorerfahrung vorbehalten, da er einen mittleren Schwierigkeitsgrad aufweist. Ungiftig (Würgeschlange), zeigt er sich oft nervös und beißt schnell zu, vor allem Jungtiere und wildstämmige Exemplare, auch wenn er sich durch sanftes, kurzes und regelmäßiges Handling zähmen lässt.
Woher stammt diese Art und wie ist ihr rechtlicher Status?▾
Sie ist endemisch im Bismarck-Archipel in Papua-Neuguinea (Neubritannien, Neuirland und benachbarte Inseln), wo sie feuchte tropische Tieflandwälder bewohnt. Wie die gesamte Familie der Pythonidae ist sie in Anhang II des CITES-Abkommens gelistet, wodurch der Handel Dokumente und Genehmigungen erfordert.
Sollte man lieber ein Wildfang- oder ein Nachzuchttier kaufen?▾
Nachzuchttiere (CB) sind klar zu bevorzugen. Historisch gesehen war ein Großteil der im Handel befindlichen Tiere importierte Wildfänge, oft gestresst, dehydriert und parasitiert, mit einer deutlich problematischeren Langlebigkeit und Eingewöhnung.
Warum werden die orangefarbenen Jungtiere beim Heranwachsen braun?▾
Die Art zeigt einen spektakulären ontogenetischen Farbwechsel: Neugeborene tragen leuchtend orangefarbene Ringe im Wechsel mit tintenschwarzen, die sich im Erwachsenenalter allmählich in ein dunkles, stark schillerndes Braun verwandeln. Der Kauf eines orangefarbenen Jungtiers garantiert also keinen orangefarbenen Adulten.
Welche Größe und Lebenserwartung sind zu erwarten?▾
Es handelt sich um einen mittelgroßen Python von 120 bis 180 cm Länge, wobei Weibchen deutlich größer und kräftiger sind als Männchen. Bei guter Pflege und kontrollierter Fütterung lebt er 15 bis 20 Jahre, manchmal länger.
Welches Terrarium und welches Substrat sind vorzusehen?▾
Ein gut verschlossenes und gesichertes Horizontalterrarium von mindestens 120 x 60 x 45 cm, da er ein guter Ausbrecher ist. Als Halbgräber benötigt er ein tiefes Substrat (mindestens 8 bis 12 cm) aus Kokosfaser, feuchter Erde oder Zypressenrinde zum Eingraben sowie Verstecke auf beiden Seiten des Temperaturgefälles.
Welche Temperaturen sind einzuhalten?▾
Eine warme Seite mit 30-32 °C und eine kühle Seite mit 24-26 °C, ohne 33 °C zu überschreiten, wobei ein nächtlicher Abfall bis etwa 22 °C toleriert wird. Als nacht- und dämmerungsaktive, halbgrabende Art benötigt er keinen intensiven, leuchtenden Wärmepunkt: Schaffen Sie das Gefälle über eine thermostatgeregelte Heizmatte oder ein Heizkabel, ein Temperaturfühler ist obligatorisch.
Welche Luftfeuchtigkeit benötigt er?▾
Ein konstant feuchtes tropisches Klima von 60 bis 80 %, mit guter Belüftung, um Staunässe und Atemwegsinfektionen zu vermeiden. Ein feuchter Bereich mit Torfmoos erleichtert zudem die Häutung.
Was frisst er und wie oft?▾
Er ist ein Fleischfresser, der sich von Nagern passender Größe (Mäusen, später kleinen Ratten) ernährt, mit einem Durchmesser nahe der breitesten Körperstelle; in der Natur frisst er auch kleine Säugetiere und Skinke. Füttern Sie adulte Tiere alle 7 bis 14 Tage und Jungtiere häufiger. Wildimporte verweigern anfangs oft die Nahrung und erfordern Geduld sowie Anpassungen (beduftete Beute, ruhige Umgebung).
Braucht er ein Wassergefäß und UVB?▾
Stellen Sie stets ein großes Gefäß mit sauberem Wasser bereit, breit genug zum Eintauchen, was Hydration und Häutung unterstützt. UVB ist für diese nachtaktive Art nicht zwingend erforderlich; schwaches UVB (Ferguson-Zone 1) bleibt optional, aber vorteilhaft, sofern eine regelmäßige Photoperiode von etwa 12 Stunden eingehalten wird.
Wie pflanzt er sich fort?▾
Eierlegend, legt er 8 bis 15 Eier. Eine mütterliche Inkubation ist möglich, alternativ im Inkubator bei etwa 30-31 °C über rund 55 bis 70 Tage.
Welche Gesundheitsprobleme sollte man im Blick behalten?▾
Innen- und Außenparasiten sind bei Wildfängen sehr häufig (Nematoden, Protozoen, Milben, Zecken), weshalb Quarantäne und eine tierärztliche Untersuchung unerlässlich sind. Achten Sie außerdem auf Atemwegsinfektionen, Häutungsprobleme durch zu geringe Luftfeuchte, Stomatitis (Maulfäule) sowie Nahrungsverweigerung mit Regurgitation bei gestressten Importen.

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