Artenprofil · Lamprophiidae

Boaedon fuliginosus

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für afrikanische hausschlange — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

West African House SnakeBrown House Snake (General term)Serpent des maisons d'Afrique de l'OuestGreen House Snake (Adults)Black House Snake (Melanistic populations)
Endgröße
0.6–1.4 m
Lebenserwartung
15–20 Jahre
Schwierigkeit
Anfänger
Temperament
Ruhig
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Eierlegend
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Haltungsbedingungen

Afrikanische Hausschlange — Herkunft: Afrika südlich der Sahara, hauptsächlich West- und Zentralafrika. Der Komplex Boaedon fuliginosus / capensis wird taxonomisch überarbeitet: die genaue Bestimmung bis zur Art bleibt heikel, doch die Haltungsanforderungen sind identisch und gut dokumentiert..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.20 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone30–32 °C

Eine nachtaktive Art: kein echter heller Sonnenplatz (Basking) ist nötig. Einen Gradienten über eine Heizmatte oder ein Heizkabel schaffen, das ZWINGEND an einen Thermostat angeschlossen ist (oder eine Keramiklampe). Warme Zone 30-32 C, kühle Zone 24-26 C; nächtliche Absenkung bis 20 C akzeptiert (gelegentlich 18 C ohne Gefahr). Ein Heizelement niemals ungeregelt lassen.

Terrarium (adult)
90 × 45 × 45 cm

Ein geschlossenes, perfekt gesichertes Bodenterrarium (ein exzellenter Ausbrecher: Dichtungen und Öffnungen müssen perfekt sitzen).

Richtwert-Mindestmaß für ein Männchen oder ein junges Weibchen. Für ein großes adultes Weibchen eher 120 x 60 x 45 cm vorsehen. Mindestens zwei Verstecke (warme und kühle Seite), ein Feuchtversteck für die Häutung, einige Äste und einen horizontalen Temperaturgradienten anbieten.

Luftfeuchtigkeit
40–60 %

Mäßige Luftfeuchtigkeit. Eine punktuelle Spitze (Feuchtversteck oder leichtes Besprühen) erleichtert die Häutungen. Eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden, die Atemwegs- und Hautinfektionen begünstigt.

Bodengrund
Espenspäne (Aspen)KokosfaserZypressenrinde / MulchSaugfähiges Papier (Quarantäne/Jungtiere)

Trockenes bis leicht feuchtes Substrat, saugfähig und zum Graben geeignet. Harzhaltige Späne (Kiefer, Zeder) vermeiden, die für Reptilien giftig sind. Papier erleichtert die Beobachtung in der Quarantäne und bei Jungtieren.

UVB
Optional

Nicht zwingend erforderlich (nachtaktive Art). Schwaches UVB (Index 5-6 %) bleibt förderlich und hilft, den Tag/Nacht-Rhythmus zu strukturieren; stets Verstecke anbieten, um eine erzwungene Exposition zu vermeiden. Andernfalls genügt ein einfacher Beleuchtungszyklus von 12h/12h.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein Napf mit sauberem Wasser jederzeit verfügbar, groß genug, damit die Schlange baden kann, besonders vor der Häutung. Häufig erneuern und reinigen, um bakterielle Vermehrung zu verhindern.

Herkunft
Lamprophiidae

Afrika südlich der Sahara, hauptsächlich West- und Zentralafrika. Der Komplex Boaedon fuliginosus / capensis wird taxonomisch überarbeitet: die genaue Bestimmung bis zur Art bleibt heikel, doch die Haltungsanforderungen sind identisch und gut dokumentiert.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser (Nagerfresser) — Nager (Mäuse, dann Ratten passender Größe)

In Menschenobhut frisst sie problemlos aufgetaute Nager passender Größe (Beutebreite etwa gleich der breitesten Stelle der Schlange). In der Natur frisst sie auch Echsen und kleine Wirbeltiere, besonders als Jungtier. Ein gefräßiger Fresser, der sehr zu Übergewicht neigt: NICHT überfüttern. Richtwert: Jungtiere alle 5-7 Tage, adulte Tiere eine Beute alle 10-14 Tage.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 6–15 Eier/Jungtiere. Eine fruchtbare Art: mehrere Gelege pro Jahr möglich. Inkubation von etwa 55-70 Tagen bei ~28 C. Eine Kühl-/Winterruhephase (Cooling) regt die Fortpflanzung an. Eine Feucht-Legebox für das gravide Weibchen bereitstellen.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Übergewicht durch Überfütterung (sehr gefräßige Art) und damit verbundene Probleme
  • Dysecdysis (unvollständige Häutungen) durch unzureichende Luftfeuchtigkeit oder Hydratation
  • Schlangenmilben (Ophionyssus natricis), häufig bei importierten Wildfängen
  • Atemwegsinfektionen bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder zu niedrigen Temperaturen
  • Regurgitationen durch zu frühe Handhabung nach der Mahlzeit oder ungeeignete Temperaturen
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Morphen & Genetik

Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Afrikanische Hausschlange.

  • Hypomelanistic (West African Line)Rez
  • Albino (T-) amelanisticRez
  • Anerythristic (Axanthic) aneryRez
Benannte Kombinationen — 1 dokumentierte Kombinationsmorphen
Ghost
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Afrikanische Hausschlange × Afrikanische Hausschlange

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von afrikanische hausschlange.

Ist die Afrikanische Hausschlange für Anfänger geeignet?▾
Ja, es handelt sich um eine ungiftige, würgende Art, die als anfängertauglich eingestuft wird. Sie ist im Allgemeinen fügsam, zeigt sich jedoch etwas lebhafter und nervöser als die Kap-Hausschlange, besonders als Jungtier, lässt sich aber bei regelmäßiger, ruhiger Handhabung gut zähmen.
Wie unterscheidet sie sich von der Kap-Hausschlange?▾
Der Komplex Boaedon fuliginosus / capensis wird derzeit taxonomisch überarbeitet, und die genaue Bestimmung bis zur Art bleibt schwierig. Gute Nachricht für Halter: Ihre Pflegeanforderungen sind identisch und gut dokumentiert, sodass die Unterscheidung keine praktischen Auswirkungen auf die Haltung hat.
Sind Männchen und Weibchen gleich groß?▾
Nein, der Geschlechtsdimorphismus ist extrem: Männchen bleiben deutlich kleiner (60-80 cm), während Weibchen viel größer und kräftiger sind (100-140 cm). Die Gesamtlänge der Art im adulten Alter reicht demnach je nach Geschlecht von 60 bis 140 cm.
Welches Terrarium wird benötigt, und ist die Art ein Ausbrecherkünstler?▾
Rechnen Sie mit einem Richtwert-Mindestmaß von 90 x 45 x 45 cm für ein Männchen oder ein junges Weibchen, eher 120 x 60 x 45 cm für ein großes adultes Weibchen. Sie ist ein exzellenter Ausbrecher: Dichtungen und Öffnungen müssen perfekt sitzen. Bieten Sie zwei Verstecke (warme und kühle Seite), ein Feuchtversteck für die Häutung, einige Äste und einen horizontalen Temperaturgradienten an.
Welche Temperaturen sollten eingehalten werden?▾
Als nachtaktive Art benötigt sie keinen echten hellen Sonnenplatz: Ein Gradient wird über eine Heizmatte oder ein Heizkabel geschaffen, das zwingend an einen Thermostat angeschlossen ist (oder eine Keramiklampe). Die warme Zone liegt bei 30-32 °C, die kühle Zone bei 24-26 °C, und eine nächtliche Absenkung bis 20 °C wird toleriert, gelegentlich auch 18 °C ohne Gefahr.
Welche Luftfeuchtigkeit benötigt sie?▾
Eine mäßige Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % ist geeignet. Eine punktuelle Spitze, etwa durch ein Feuchtversteck oder leichtes Besprühen, erleichtert die Häutung, doch eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit sollte vermieden werden, da sie Atemwegs- und Hautinfektionen begünstigt.
Welches Substrat sollte verwendet werden?▾
Ein trockenes bis leicht feuchtes Substrat, das saugfähig ist und Graben ermöglicht: Espenspäne (Aspen), Kokosfaser oder Zypressenrinde und Mulch, wobei saugfähiges Papier für Quarantäne und Jungtiere geeignet ist. Harzhaltige Kiefern- oder Zedernspäne sind unbedingt zu vermeiden, da sie für Reptilien giftig sind.
Was frisst sie, und welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Fütterung nötig?▾
Sie ist ein Nagerfresser, der problemlos passend große aufgetaute Nager annimmt (Mäuse, dann Ratten), deren Breite etwa der breitesten Stelle der Schlange entspricht. Als sehr gefräßiger Fresser mit ausgeprägter Fressreaktion sollte man Verwechslungen von Hand und Beute beim Öffnen des Terrariums vorbeugen; Jungtiere werden alle 5-7 Tage, adulte Tiere alle 10-14 Tage gefüttert, ohne sie jemals zu überfüttern.
Wie pflanzt sie sich fort?▾
Sie ist eine fruchtbare eierlegende Art, die mehrere Gelege pro Jahr produzieren kann, mit jeweils 6 bis 15 Eiern. Die Inkubation dauert etwa 55 bis 70 Tage bei 28 °C, wobei eine kühle Phase oder Winterruhe (Cooling) die Fortpflanzung anregt; sehen Sie eine Feucht-Legebox für das gravide Weibchen vor.
Wie lange lebt sie, und braucht sie UVB?▾
Ihre Lebenserwartung liegt bei 15 bis 20 Jahren in Menschenobhut bei guter Pflege, wobei Tiere über 20 Jahre berichtet werden. UVB ist für diese nachtaktive Art nicht zwingend erforderlich, doch schwaches UVB (Index 5-6 %) bleibt vorteilhaft; andernfalls genügt ein einfacher Beleuchtungszyklus von 12h/12h, stets mit Verstecken.
Welche Gesundheitsprobleme sollte man beobachten?▾
Am häufigsten sind Übergewicht durch Überfütterung bei dieser sehr gefräßigen Art, unvollständige Häutungen (Dysecdysis) durch unzureichende Luftfeuchtigkeit oder Hydratation, Schlangenmilben (Ophionyssus natricis) vor allem bei importierten Wildfängen, Atemwegsinfektionen bei übermäßiger Feuchtigkeit oder zu niedrigen Temperaturen, sowie Regurgitationen nach zu früher Handhabung nach der Mahlzeit.

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