Haltungsbedingungen
Macklots Wasserpython — Herkunft: Südostasien und Australasien: Indonesien (Kleine Sundainseln — Timor, Savu, Wetar…), Neuguinea und der äußerste Norden Australiens. Eine an Feuchtgebiete, Flussufer und Monsunwälder gebundene Art..
Temperaturgradient im Terrarium
Ein Wärmegradient ist unerlässlich. Wärmeplatz/Thermoregulationszone bei 31-33 °C am Boden, kühle Seite 24-26 °C, nächtlicher Abfall bis ~22 °C toleriert. An jeder Wärmequelle einen Thermostat verwenden und die Temperaturen mit einem Fühlerthermometer prüfen. Heizsteine vermeiden (Verbrennungsgefahr).
Robustes horizontales Terrarium vom tropisch/semiaquatischen Typ, mit einer großen Wasserstelle und Verstecken an beiden Enden des Wärmegradienten.
Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist immer besser (eine Terrarienlänge >= 2/3 der Schlangenlänge anstreben). Einen sehr gut gesicherten Deckel vorsehen (kräftige Art). NICHT GIFTIGE Art (Würgeschlange). In CITES Anhang II gelistet; Tiere australischer Herkunft sind geschützt und dürfen nicht ausgeführt werden — Nachzuchten bevorzugen, die rückverfolgbar und dokumentiert sind, statt Wildfängen (oft gestresst, parasitiert und dehydriert).
Feuchtes Klima (ausgeprägte aquatische Neigungen). 60-80 % halten, mit einer Spitze während der Häutungen. Für eine gute Belüftung sorgen, um Staunässe und Schuppenfäule zu vermeiden.
Feuchtigkeitsspeichernde Substrate, ohne dauerhaft durchnässt zu sein. Verschmutzungen sofort entfernen; ein wassergesättigtes Substrat begünstigt Dermatitis und Schuppenfäule. Giftige Nadelholzspäne (Zeder/Kiefer) vermeiden.
Nicht zwingend notwendig (nachtaktive Art); eine UVB-Beleuchtung geringer Intensität (Index 2-5 %) bleibt vorteilhaft und unterstützt den Tag-/Nacht-Rhythmus, sofern schattige Verstecke vorhanden sind.
Ein großes, sauberes Wasserbecken, geräumig und stabil genug, damit sich das Tier vollständig eintauchen kann (semiaquatische Neigungen: es badet gerne). Das Wasser häufig wechseln, da dieser Python häufig darin kotet und badet.
Südostasien und Australasien: Indonesien (Kleine Sundainseln — Timor, Savu, Wetar…), Neuguinea und der äußerste Norden Australiens. Eine an Feuchtgebiete, Flussufer und Monsunwälder gebundene Art.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser — Nagetiere (Mäuse, dann Ratten in passender Größe), gelegentlich Vögel; in der Natur opportunistisch (Nagetiere, Vögel, Reptilien).
Beute mit einem Durchmesser nahe der breitesten Stelle des Tieres. Sehr starke Fressreaktion: mit Pinzette/Haken und Vorsicht füttern. Nicht überfüttern — Übergewicht ist bei dieser gefräßigen Art häufig. Aufgetaute/angewärmte Beute empfohlen.
Gelege 8–15 Eier/Jungtiere. Gelege von durchschnittlich 8-15 Eiern. Das Weibchen bebrütet seine Eier, indem es sich darum windet (mütterliche Inkubation); Schlupf nach etwa 55-65 Tagen bei ~31-32 °C. Eine Abkühlungsphase/ein jahreszeitlicher Zyklus regt die Fortpflanzung an.
- Atemwegsinfektionen (ungeeignete Temperatur/Luftfeuchtigkeit, schlechte Belüftung)
- Schuppenfäule / Dermatitis (scale rot) auf zu feuchtem oder schmutzigem Substrat
- Unvollständige Häutungen (Dysecdysis) durch Feuchtigkeitsmangel
- Äußere (Milben) und innere Parasiten, vor allem bei Wildfängen
- Stomatitis (Maulfäule) und Übergewicht durch Überfütterung
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene für Macklots Wasserpython.
- Hypomelanistic (Golden) hypoDom
- Anerythristic (Hypothetical) axanthicRez
- Granite / SpeckledDom
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Macklots Wasserpython × Macklots Wasserpython
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von macklots wasserpython.
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