Haltungsbedingungen
Schwarzschwanz-Cribo — Herkunft: Von Mexiko (atlantische Abdachung) über Mittelamerika bis in den Norden Kolumbiens und Venezuelas. Bewohnt vielfältige Lebensräume: feuchte und trockene Tropenwälder, Waldränder, Savannen und offene Flächen, oft in Wassernähe..
Temperaturgradient im Terrarium
Sonnenliebende, tagaktive Art: einen echten Wärmepunkt unter einer Lampe (gesichert, um Verbrennungen zu vermeiden) und einen deutlichen Temperaturgradienten bieten. Eine moderate Nachtabsenkung wird toleriert; nicht dauerhaft unter 21 °C fallen lassen.
Geräumiges, robustes und einwandfrei gesichertes Bodenterrarium
Sehr aktive, kräftige und große Schlange: möglichst viel Platz vorsehen (idealerweise mindestens die Länge der Schlange). Abschließbarer Deckel und solide Bauweise — ein gefürchteter Ausbrecher. Robuste Verstecke, einige niedrige Äste und eine große Bewegungsfläche am Boden bereitstellen.
Feucht-tropisches, aber gut belüftetes Milieu: stehende Luft vermeiden. Einen feuchteren Bereich um die Wasserstelle und eine trockenere Seite erhalten. Bei Bedarf leichtes Besprühen.
Saugfähiges Substrat, das sehr häufig zu reinigen und zu erneuern ist: die Ausscheidungen sind flüssig, reichlich und übelriechend (hoher Stoffwechsel). Ein dauerhaft durchnässtes Substrat vermeiden, da es bakterielle Dermatitis begünstigt.
Empfohlen. Aktive tagaktive Art: eine UVB-Beleuchtung (Ferguson-Zone 2–3, UVI ~2–3, T5-Röhre 5–7 %) unterstützt Stoffwechsel, Vitamin-D3-Synthese und Vitalität. Mit einer hellen Umgebungsbeleuchtung und regelmäßiger Photoperiode kombinieren.
Großes Wasserbecken, das ein vollständiges Eintauchen des Körpers ermöglicht: das Tier badet darin und kotet häufig hinein. Sehr regelmäßig reinigen und erneuern (reichlich flüssige Ausscheidungen), um das Wasser dauerhaft sauber zu halten.
Von Mexiko (atlantische Abdachung) über Mittelamerika bis in den Norden Kolumbiens und Venezuelas. Bewohnt vielfältige Lebensräume: feuchte und trockene Tropenwälder, Waldränder, Savannen und offene Flächen, oft in Wassernähe.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser — Spitzenprädator, ophiophag — Nagetiere, Vögel und Küken, Fische, Amphibien und andere Schlangen (in der Natur auch giftige).
Sehr hoher Stoffwechsel: häufige Fütterungen erforderlich. In Gefangenschaft eine Basis aus Nagern (Ratten/Mäuse), gegebenenfalls ergänzt durch Fisch oder Küken. Ophiophag und opportunistisch: STRIKT einzeln halten (Kannibalismusrisiko). Ungiftig. Viele Tiere im Handel stammen aus Wildfang (WC), oft stark verparasitiert und gestresst — Nachzuchten (CB) bevorzugen. Die Art ist in der Regel nicht in CITES gelistet (nicht zu verwechseln mit D. couperi, in den USA geschützt), doch vor dem Erwerb die örtlichen Vorschriften prüfen.
Gelege 4–15 Eier/Jungtiere. Die Fortpflanzung wird oft durch eine Abkühlungs-/leichte Brumationsphase (~15–20 °C über einige Wochen) angeregt. Bebrütung der Eier bei etwa 27–29 °C über rund 75–90 Tage.
- Atemwegsinfektionen (zu niedrige Temperatur oder unzureichende Belüftung)
- Innere und äußere Parasiten, sehr häufig bei wildgefangenen Tieren
- Stomatitis (Maulfäule)
- Bakterielle Dermatitis / Scale Rot durch verschmutztes oder zu feuchtes Substrat
- Übergewicht und Fettleber durch Überfütterung
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene für Schwarzschwanz-Cribo.
- Leucistic (Pearl) white criboRez
- Hypomelanistic goldenRez
- Pied (Paradox)Dom
Verpaarungsrechner
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Schwarzschwanz-Cribo × Schwarzschwanz-Cribo
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von schwarzschwanz-cribo.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Schwarzschwanz-Cribo?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Schwarzschwanz-Cribo?▾
Was frisst Schwarzschwanz-Cribo?▾
Ist Schwarzschwanz-Cribo ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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