Artenprofil · Scincidae

Lepidothyris fernandi

Vollständiger Haltungssteckbrief für feuerskink — Haltungsparameter, Fütterung und Zucht.

Fire SkinkTrue Fire SkinkScinque de feuTogo Fire Skink
Endgröße
25–37 cm
Lebenserwartung
15–20 Jahre
Schwierigkeit
Anfänger +
Temperament
Ruhig
Aktivität
Tagaktiv.
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Feuerskink — Herkunft: West- und Zentralafrika (Guinea, Sierra Leone, Liberia, Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Kamerun...). Eine Waldart, die am Boden feuchter tropischer Wälder, an Waldrändern und in Plantagengebieten lebt. Früher als Riopa / Mochlus / Lygosoma fernandi eingeordnet..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.22 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone28–30 °C
Sonnenplatz30–34 °C

Tagaktive Art, die einen oberflächlichen Wärmeplatz zur Thermoregulation nutzt: einen echten Gradienten aufrechterhalten. Der Wärmeplatz bleibt moderat (keine Wüste) und eine kühle, feuchte Zone in der Tiefe muss stets zugänglich bleiben, da sich das Tier viel Zeit vergraben aufhält. Beheizung durch Spot/Heizplatte über der Oberfläche, niemals eine Heizmatte unter dickem Substrat (Gefahr von Bauchverbrennungen bei einem Gräber).

Terrarium (adult)
90 × 45 × 45 cm

Tropisches terrestrisches Terrarium für grabende Arten, gut verschlossen und belüftet, mit einer tiefen Substratschicht.

Minimum für ein einzelnes adultes Tier; für ein Paar oder zur Bereicherung größer planen (120x60 cm). Bodenfläche gegenüber der Höhe bevorzugen. Verstecke, Rinden, Wurzeln und Laubstreu bereitstellen. Sicherer Deckel: kräftige, grabende Art, die die Einrichtung verschieben kann.

Luftfeuchtigkeit
60–80 %

Mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit. Die tiefe Substratschicht leicht feucht halten und dabei eine trockenere Oberfläche sowie eine gute Belüftung bewahren, um Staunässe und Schimmel zu vermeiden. Bei Bedarf leicht sprühen.

Bodengrund
KokosfaserBlumenerde ohne Dünger und PestizideMischung aus Blumenerde + Sand (grabtauglich, hält Gänge)Torfmoos (Sphagnum)Laubstreu

Eine tiefe, lockere Schicht von mindestens 10-15 cm, um das natürliche Graben zu ermöglichen, in der Tiefe feucht und an der Oberfläche trockener. Laubstreu und Verstecke reduzieren Stress und fördern die Zähmung.

UVB
Empfohlen

Empfohlen. Ein schwaches bis mäßiges UVB (Röhre 5-6 %, Ziel-UVI ~1-2 im exponierten Bereich) unterstützt den Kalziumstoffwechsel und das tagaktive Wohlbefinden, auch wenn sich das Tier oft versteckt. Mit einer Kalzium-/D3-Supplementierung kombinieren. Stets Schatten- und Rückzugsbereiche vorsehen.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Sauberer Wassernapf, dauerhaft verfügbar und groß genug für ein gelegentliches Bad. Regelmäßig wechseln und reinigen, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Herkunft
Scincidae

West- und Zentralafrika (Guinea, Sierra Leone, Liberia, Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Kamerun...). Eine Waldart, die am Boden feuchter tropischer Wälder, an Waldrändern und in Plantagengebieten lebt. Früher als Riopa / Mochlus / Lygosoma fernandi eingeordnet.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Insektenfresser / Fleischfresser — Grillen, Schaben (Blaptica dubia), Regenwürmer, Mehlwürmer/Wachsmotten (in Maßen, da fettreich), Schnecken; gelegentlich eine rosa Maus (Pinky) für ausgewachsene Tiere.

Gefräßiger Appetit: eine abwechslungsreiche Ernährung anbieten und das Gewicht überwachen, um Übergewicht zu vermeiden. Die Beute mit Kalzium (mit oder ohne D3 je nach UVB-Beleuchtung) und Vitaminen bestäuben. Jungtiere häufiger füttern als adulte Tiere.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 5–9 Eier/Jungtiere. Vergrabenes Gelege von 5-9 Eiern; Inkubation von etwa 40-60 Tagen bei rund 27-28 °C auf feuchtem Substrat. Das Weibchen bewacht und bebrütet sein Gelege häufig (ein bemerkenswertes Schutzverhalten bei dieser Art). Die Zucht erfordert eine gute körperliche Verfassung und oft eine leichte jahreszeitliche Variation.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Innere (Nematoden, Protozoen) und äußere Parasiten, sehr häufig bei importierten Wildfängen: Quarantäne, Kotuntersuchung und tierärztliche Kontrolle beim Erwerb empfohlen
  • Metabolische Knochenerkrankung (MBD) infolge eines Kalzium-/D3-Mangels oder eines Mangels an UVB
  • Dysecdysis (Häutungsrückstände, insbesondere an den Zehen und der Schwanzspitze) bei zu geringer Luftfeuchtigkeit
  • Atemwegsinfektionen, begünstigt durch zu niedrige Temperaturen oder ein durchnässtes, schlecht belüftetes Substrat
  • Thermische Verbrennungen durch eine ungeschützte Wärmequelle oder eine Heizmatte unter dickem Substrat
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Morphen & Genetik

Register mit 0 dokumentiertes Gen für Feuerskink.

    05

    Häufige Fragen

    Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von feuerskink.

    Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Feuerskink?
    Ein ausgewachsenes Exemplar von Feuerskink misst in der Regel 25–37 cm (gesamtlänge des ausgewachsenen tieres (mit schwanz). kräftiger, zylindrischer und muskulöser körper mit glatten, glänzenden schuppen. männchen haben oft einen etwas breiteren kopf.).
    Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Feuerskink?
    Ein Gradient von etwa 24–26 °C auf der kühlen Seite bis 28–30 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 30–34 °C. Luftfeuchtigkeit 60–80 %.
    Was frisst Feuerskink?
    Insektenfresser / Fleischfresser: Grillen, Schaben (Blaptica dubia), Regenwürmer, Mehlwürmer/Wachsmotten (in Maßen, da fettreich), Schnecken; gelegentlich eine rosa Maus (Pinky) für ausgewachsene Tiere..
    Ist Feuerskink ein gutes Reptil für Einsteiger?
    Niveau Anfänger +. Scheu, aber stark durch Futter motiviert. Bei der Ankunft oft schreckhaft (besonders importierte Tiere), kann er mit regelmäßigem, kurzem und behutsamem Handling bemerkenswert zutraulich werden ('zahm wie ein Hündchen'). Leidenschaftlicher Gräber: verbringt einen großen Teil des Tages im Substrat vergraben und kommt nur an die Oberfläche, um sich zu sonnen oder zu jagen. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 15–20 Jahre.

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