Haltungsbedingungen
Apothekerskink — Herkunft: Nordafrika und der Nahe/Mittlere Osten: Sahara (Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan) und Arabische Halbinsel. Hyperaride Lebensräume mit Feinsand (Ergs, Dünen, sandige Regs)..
Temperaturgradient im Terrarium
Wüstenbewohnende, sonnenliebende Art: einen echten Oberflächen-Sonnenplatz (Spot) und ein starkes Gefälle bieten. Das Tier thermoreguliert vor allem durch Variieren seiner Grabtiefe, daher das Substrat auf der warmen Seite erwärmen (Spot darüber + Sand, der die Wärme abgibt). Nächtliche Absenkung ist förderlich (18-20 °C). Keine dauerhafte Bodenheizung, die das Abkühlen der tiefen Schicht verhindern würde.
Horizontales Wüstenterrarium, auf Grundfläche ausgerichtet (grabend/psammophil)
Die Grundfläche hat Vorrang vor der Höhe. Angegebene Maße für 1 Tier; für ein Paar/Trio vergrößern. Glatter Deckel und glatte Wände (im lockeren Sand gelegentlich ein guter Kletterer). Eine Substrathöhe von mindestens 10-15 cm vorsehen, um das natürliche Grabverhalten zu ermöglichen.
Trockenes Klima. Dennoch eine untere Sandschicht leicht feucht halten (niemals durchnässt): sie unterstützt die Hydratation und eine gute Häutung, während die Oberfläche trocken bleibt.
Tiefes (10-15 cm), feines und nicht abrasives Substrat ist für das „Schwimm“-Verhalten im Sand unerlässlich. Den für Reptilien verkauften Kalksand (Calciumcarbonat) vermeiden: staubig und im Verdacht, Verstopfungen und Atemwegsreizungen zu fördern. Die Oberfläche trocken und die Basis kaum feucht halten.
Empfohlen. Schwaches bis mäßiges UVB (Röhre/Lampe 5-6 %, Ferguson-Zone 2-3) über der Expositionszone, auch wenn sich das Tier nur kurz zeigt, um den Calciumstoffwechsel zu unterstützen.
Kleiner, flacher und standfester Wassernapf, regelmäßig gewechselt; das Tier trinkt wenig und deckt seinen Wasserbedarf vor allem über seine Beute und die feuchte Sandschicht. Jede Wasserstelle vermeiden, die das Substrat durchnässen würde.
Nordafrika und der Nahe/Mittlere Osten: Sahara (Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan) und Arabische Halbinsel. Hyperaride Lebensräume mit Feinsand (Ergs, Dünen, sandige Regs).
Fütterung & Gesundheit
Insektenfresser — Grillen, Mehlwürmer, Wachsmotten, Schaben, kleine Käfer und Larven
Jagt durch Erkennen von Vibrationen: lebende Beute auf den Sand gelegt, die es an der Bewegung ortet und dann durch Hervorschnellen fängt. Die Beute mit Calcium (mit D3) bestäuben und einmal pro Woche ein Vitaminpräparat geben. Beute in einer dem kleinen Maul angepassten Größe; adulte Tiere alle 2-3 Tage füttern.
Gelege 2–10 Eier/Jungtiere. Gelege in der Regel von 2 bis 4 Eiern (bis zu ~10), im Sand vergraben. Inkubation von etwa 6 bis 10 Wochen bei rund 28-31 °C. Die Fortpflanzung in Gefangenschaft ist selten; ausgelöst durch einen jahreszeitlichen Zyklus (winterliche Temperatur-/Photoperiodenabsenkung).
- Innerer Parasitenbefall (Nematoden, Protozoen), sehr häufig bei Wildfängen
- Verdauungsverschluss / Impaktion (ungeeignetes, staubiges oder zu grobes Substrat)
- Dysekdyse (schlechte Häutung) infolge einer zu trockenen Sandschicht
- Dehydrierung und Nierenstörungen (Gicht) in zu trockenem Milieu ohne ausreichende Hydratation
- Chronischer Stress, Futterverweigerung und Atemwegsinfektionen (Wildimport, staubiges Substrat)
Morphen & Genetik
Register mit 0 dokumentiertes Gen für Apothekerskink.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von apothekerskink.
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