Haltungsbedingungen
Sumatra-Kurzschwanzpython — Herkunft: Sumatra (Indonesien) und benachbarte Inseln: Feuchtwälder, Sümpfe und tief gelegene Überschwemmungsebenen..
Temperaturgradient im Terrarium
Eine tropische Tieflandart, die HITZEEMPFINDLICH ist: am heißesten Punkt niemals 32-33 °C überschreiten, da Überhitzung eine häufige Todesursache ist. Kein echter heller Wärmepunkt nötig (nachtaktive bodenbewohnende Art): eine Grundwärme durch Heizmatte oder thermostatgeregeltes Heizpaneel bevorzugen, niemals in direktem Kontakt ohne Schutz (Verbrennungsgefahr). Eine leichte nächtliche Absenkung wird toleriert.
Robustes horizontales Terrarium oder PVC-Gehege; Bodenfläche wird der Höhe vorgezogen.
Bodenbewohnende Art: Die Bodenfläche hat Vorrang. Richtwert für ein adultes Tier als Minimum; ein Gehege, dessen Länge nahe an der der Schlange liegt (150 cm), ist vorzuziehen. Zwei passgenaue Verstecke (warme Seite und kühle Seite), eine gute Belüftung, um stehende Luft zu vermeiden, und sichere Verschlüsse vorsehen. Zu hohe und offene Gehege vermeiden, die das Tier stressen.
Routinemäßig 60-70 % halten, während der Häutungen bis zu 75-80 %. Hohe Luftfeuchtigkeit UNBEDINGT mit guter Belüftung verbinden: ein durchnässtes Substrat und abgestandene Luft fördern Schuppenfäule und Atemwegsinfektionen.
Ein Substrat wählen, das die Feuchtigkeit hält, ohne gesättigt zu bleiben. Verschmutzungen sofort entfernen und regelmäßig austauschen: angesichts des massiven und seltenen Kotvolumens sind Überwachung und eine gelegentliche vollständige Reinigung unerlässlich. Wassergesättigtes Substrat am Bauch vermeiden.
Nicht unerlässlich (nachtaktive Art). Ein UVB geringer Intensität (niedriger UV-Index, Röhre 5-6 %) bleibt förderlich; vor allem einen regelmäßigen Tag-Nacht-Zyklus von etwa 12 Stunden sicherstellen.
Großes, sauberes und stabiles Wasserbecken, ständig verfügbar, breit genug für ein gelegentliches Bad. Häufig erneuern. Eine Schlange, die ungewöhnlich lange eingetaucht bleibt, kann auf Milben oder unzureichende Umgebungsfeuchtigkeit hinweisen.
Sumatra (Indonesien) und benachbarte Inseln: Feuchtwälder, Sümpfe und tief gelegene Überschwemmungsebenen.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (Nagetiere) — Ratten und Mäuse in angepasster Größe (aufgetaute Beute); gelegentlich Küken.
Sehr langsamer Stoffwechsel und sehr effizientes Verdauungssystem: mit Maß füttern (adult: etwa alle 3 bis 4 Wochen eine passende Beute; Jungtiere häufiger). Art, die sehr zu ÜBERGEWICHT neigt: Überfütterung vermeiden. Der Kot ist selten (manchmal einmal alle 3 bis 6 Monate), aber voluminös, was bei dieser Art normal ist.
Gelege 8–15 Eier/Jungtiere. Mütterliche Bebrütung: Das Weibchen windet sich um die Eier und erzeugt Wärme durch Muskelzittern (fakultative Thermogenese). Inkubation von etwa 2 bis 3 Monaten. Fortpflanzung durch eine leichte Abkühlung/einen saisonalen Zyklus ausgelöst.
- Atemwegsinfektionen (ungeeignete Temperatur, abgestandene Luft, schlecht gesteuerte Feuchtigkeit)
- Schuppenfäule / bakterielle Dermatitis (zu feuchtes oder verschmutztes Substrat)
- Übergewicht (Überfütterung, langsamer Stoffwechsel)
- Schlangenmilben (Ophionyssus natricis), häufig bei importierten Tieren
- Schwierige Häutung (Dysekdysis) bei unzureichender Feuchtigkeit
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene für Sumatra-Kurzschwanzpython.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Caramel (T+) t-plus albinoRez
- CalicoDom
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Sumatra-Kurzschwanzpython × Sumatra-Kurzschwanzpython
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von sumatra-kurzschwanzpython.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Sumatra-Kurzschwanzpython?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Sumatra-Kurzschwanzpython?▾
Was frisst Sumatra-Kurzschwanzpython?▾
Ist Sumatra-Kurzschwanzpython ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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