Artenprofil · Colubridae

Opheodrys aestivus

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für raue grasnatter — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Rough Green SnakeCouleuvre verte rugueuseGrass Snake (USA - Misnomer, distinct from Natrix)Vine Snake (USA - Misnomer, distinct from Ahaetulla)Green Snake
Endgröße
50–80 cm
Lebenserwartung
10–15 Jahre
Schwierigkeit
Erfahren
Temperament
Ruhig
Aktivität
Tagaktiv
Fortpflanzung
Eierlegend
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Haltungsbedingungen

Raue Grasnatter — Herkunft: Südosten der USA (von den atlantischen Küstenebenen bis Texas und in den Nordosten Mexikos), entlang von Gewässern, in Büschen und dichter, über dem Wasser hängender Vegetation..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.18 °C
Kühle Zone22–25 °C
Warme Zone28–30 °C
Sonnenplatz30–32 °C

Tagaktive, sonnenliebende Art, die sich in der Sonne thermoreguliert: einen mäßigen Wärme-/Sonnenplatz von 30-32 °C in der Höhe einrichten, mit deutlichem Gefälle zur kühlen Seite. Ein nächtlicher Temperaturabfall ist förderlich (18-20 °C). Niemals dauerhaft über 32 °C: Überhitzung und Dehydrierung sind für diese zierliche Schlange rasch tödlich.

Terrarium (adult)
60 × 45 × 90 cm

Vertikales/arborikoles Terrarium, dicht bepflanzt und gut belüftet (ein bioaktiver Aufbau wird dringend empfohlen). Vorrang für Höhe, dünne Äste und dichtes Laub zum Klettern und Verstecken.

Mindestmaße für ein adultes Tier; größer und höher ist immer besser. Eine reich bepflanzte Umgebung (Lianen, Kletterpflanzen, Laub) ist unerlässlich, um den Stress einer so getarnten und nervösen Schlange zu verringern. Große kahle Flächen vermeiden. Gute Belüftung ist zwingend erforderlich, um Atemwegsinfektionen vorzubeugen.

Luftfeuchtigkeit
50–70 %

Mäßige Luftfeuchtigkeit mit regelmäßigem Sprühen, aber stets verbunden mit ausgezeichneter Belüftung. Feuchte Zyklen (60-70 %) und trockenere Phasen abwechseln, um Dermatitis und Fäulnis zu vermeiden. Ein dauerhaft durchnässtes Substrat ist schädlich.

Bodengrund
Bioaktives Substrat aus Blumenerde/KokoserdeKokosfaserZypressenmulchSphagnum (lokal feuchte Zonen)Küchenpapier (nur Quarantäne)

In einem bioaktiven Terrarium fördert eine feuchtigkeitsspeichernde Mischung mit Drainageschicht und Laubstreu die Luftfeuchtigkeit und das biologische Gleichgewicht. Der Großteil der Einrichtung sollte vertikal sein (Äste und Pflanzen) und nicht das Substrat selbst, da diese Schlange fast ausschließlich in der Höhe lebt.

UVB
Empfohlen

Empfohlen und förderlich: eine tagaktive Schlange, die sich aktiv der Sonne aussetzt. Ein schwaches bis mäßiges UVB anbieten (T5-Röhre ~5-6 %, Ferguson-Zone 2-3), so platziert, dass ein Gefälle entsteht und Selbstregulierung möglich ist. UVB unterstützt die Vitamin-D3-Synthese und beugt der metabolischen Knochenkrankheit vor.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Trinkt hauptsächlich von den auf dem Laub abgesetzten Tröpfchen: täglich sprühen. Zusätzlich eine kleine, saubere und flache Wasserstelle bereitstellen. Die Hydratation genau überwachen, da Dehydrierung bei dieser Art häufig und schwerwiegend ist.

Herkunft
Colubridae

Südosten der USA (von den atlantischen Küstenebenen bis Texas und in den Nordosten Mexikos), entlang von Gewässern, in Büschen und dichter, über dem Wasser hängender Vegetation.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Strikt insektenfressend — Weichkörperige Wirbellose: Grillen, Heuschrecken, Raupen, Nachtfalter und deren Larven, Spinnen, Stabheuschrecken, kleine weiche Insekten. Frisst KEINE Nagetiere.

Lebende Beute wirkt stark stimulierend und sollte supplementiert werden („Gut-Loading“ + Bestäuben mit Kalzium/Vitaminen, mit mäßigem D3 bei vorhandenem UVB). Häufig füttern (mehrere kleine Beutetiere 2- bis 3-mal pro Woche) angesichts des schnellen Stoffwechsels und der geringen Körperreserven. Stressbedingte Futterverweigerung ist die häufigste Todesursache in Gefangenschaft.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 3–12 Eier/Jungtiere. Fortpflanzung nach einer winterlichen Abkühlungsphase (leichte Brumation, ~13-16 °C). Eiablage im Frühjahr/Sommer; Inkubation von etwa 5 bis 12 Wochen bei rund 25-27 °C. Zierliche Weibchen haben ein hohes Risiko für Legenot (Dystokie) bei Kalziummangel oder Dehydrierung. Fortpflanzung in Gefangenschaft heikel.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Innere und äußere Parasiten bei wildgefangenen Tieren (Nematoden, Protozoen, Milben), oft massiv
  • Psychogene Futterverweigerung und Regurgitation (Stress, Handling, ungeeignete Umgebung)
  • Dehydrierung und Nierenschäden (fehlendes Sprühen, Überhitzung)
  • Schnauzenabschürfungen („rostral abrasions“) durch Reiben an den Scheiben bei gestressten Tieren
  • Metabolische Knochenkrankheit (MBD) bei Kalzium-/UVB-Mangel; Atemwegsinfektionen bei unzureichender Belüftung
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Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Raue Grasnatter.

  • Axanthic (Blue) aneryRez
  • Hypomelanistic (Golden) hypoRez
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Raue Grasnatter × Raue Grasnatter

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von raue grasnatter.

Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Raue Grasnatter?
Ein ausgewachsenes Exemplar von Raue Grasnatter misst in der Regel 50–80 cm (gesamtlänge adult. extrem schlanker, langgestreckter körper von „bleistiftartigem“ aussehen. wenige tiere erreichen 90 bis 115 cm, die mehrheit bleibt jedoch zwischen 55 und 75 cm. geringe körpermasse.).
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Raue Grasnatter?
Ein Gradient von etwa 22–25 °C auf der kühlen Seite bis 28–30 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 30–32 °C. Luftfeuchtigkeit 50–70 %.
Was frisst Raue Grasnatter?
Strikt insektenfressend: Weichkörperige Wirbellose: Grillen, Heuschrecken, Raupen, Nachtfalter und deren Larven, Spinnen, Stabheuschrecken, kleine weiche Insekten. Frisst KEINE Nagetiere..
Ist Raue Grasnatter ein gutes Reptil für Einsteiger?
Niveau Erfahren. Äußerst friedlich und beißt nur sehr selten, aber es handelt sich um eine empfindliche Beobachtungsschlange („Display“), die extrem stressanfällig ist. Sie verträgt kein häufiges Handling, das regelmäßig zu Erbrechen, Futterverweigerung und Verletzungen der Schnauze führt. Zum Ansehen, nicht zum Anfassen. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 10–15 Jahre.

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