Artenprofil · Varanidae

Varanus acanthurus

Vollständiger Haltungssteckbrief für stachelschwanzwaran — Haltungsparameter, Fütterung und Zucht.

Ackie MonitorSpiny-tailed MonitorRidge-tailed MonitorVaran à queue épineuse
Endgröße
50–70 cm
Lebenserwartung
15–20 Jahre
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Temperament
Tagaktiv
Aktivität
Tagaktiv
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Stachelschwanzwaran — Herkunft: Nord- und Westaustralien: aride, felsige Gebiete (Felsvorsprünge, Geröll, trockene Savannen)..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.20 °C
Kühle Zone24–28 °C
Warme Zone32–40 °C
Sonnenplatz60–70 °C

Heliophile Art, die einen ECHTEN, sehr intensiven Wärmepunkt benötigt: OBERFLÄCHENtemperatur des Sonnenplatzes (Stein) von 60-70 °C, mit einem Infrarotthermometer zu messen. Erreicht mit einem Cluster aus Halogen-Reflektorlampen, niemals mit einer Heizmatte. Ein starkes Temperaturgefälle ist unerlässlich: warme Seite Umgebung 32-40 °C, kühle Seite 24-28 °C. Nachts vollständiges Abschalten der Lampen, ein Rückgang auf ~20 °C wird vertragen und ist förderlich.

Terrarium (adult)
180 × 90 × 60 cm

Terrestrisch/saxicoles Terrarium vom Wüstentyp: sehr große Grundfläche, stabile Felsaufbauten und tiefes Substrat zum Graben.

Mindestmaße für ein einzelnes adultes Tier; größer ist immer besser. Die Grundfläche hat Vorrang vor der Höhe. Ein tiefes Substrat (30-60 cm) für Baue, mehrere Verstecke und fest verkeilte Steine vorsehen (niemals auf das lockere Substrat gestellt, Gefahr des Einsturzes/Erdrückens). Einzelhaltung außerhalb der Zucht empfohlen.

Luftfeuchtigkeit
40–60 %

Insgesamt trockenes Klima, doch die tiefen Substratschichten und ein feuchtes Versteck müssen leicht feucht bleiben: dieses Bau-Mikroklima ist für eine gute Hydratation, korrekte Häutungen und die Eiablage der Weibchen unerlässlich. Gute Belüftung ist zwingend.

Bodengrund
Mischung aus düngerfreier Gartenerde / Sand (Lehm/Loam)Unbehandelte Blumenerde mit Sand vermischtKokosfaser mit Erde vermischt

Tiefes Substrat (30-60 cm), das einen Bau tragen kann, ohne einzustürzen, daher die in der Tiefe leicht angefeuchtete und an der Oberfläche trockene Erde/Sand-Mischung. Reinen Sand vermeiden (Gefahr eines Darmverschlusses und instabiler Baue).

UVB
Empfohlen

Empfohlen und förderlich: eine UVB-Röhre hoher Intensität (T5 HO 10-12 %) über dem Sonnenplatz angebracht, für einen UVI von etwa 4-6 auf Rückenhöhe. Die Lampe alle 12 Monate ersetzen, auch wenn sie noch leuchtet.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Eine Schale mit frischem, sauberem Wasser jederzeit verfügbar; regelmäßige Reinigung.

Herkunft
Varanidae

Nord- und Westaustralien: aride, felsige Gebiete (Felsvorsprünge, Geröll, trockene Savannen).

02

Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Insektenfresser (überwiegend) / Fleischfresser — Grillen, Schaben (Dubia), Würmer; gelegentlich eine Nacktmaus (Pinky) oder mageres Putenfleisch in kleiner Menge.

Grundlage aus abwechslungsreichen, gut gefütterten Insekten (Gut-Loading) und mit Calcium bestäubt (+ D3 je nach UVB). Sehr ANFÄLLIG FÜR ÜBERGEWICHT, wenn Nager/fettreiche Proteine zu häufig gegeben werden: Wirbeltierbeute nur gelegentlich einsetzen. Jungtiere täglich füttern, adulte Tiere 3-4 mal pro Woche unter Kontrolle des Ernährungszustands.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 5–15 Eier/Jungtiere. Kann mehrere Gelege pro Jahr produzieren. Einen tiefen, feuchten und lockeren Eiablageplatz bereitstellen. Künstliche Inkubation typischerweise bei etwa 28-30 °C über ~90-120 Tage (Dauer je nach Temperatur variabel). Nachzuchten sind weithin verfügbar und zu bevorzugen.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Übergewicht (Überschuss an fettreicher Beute/Nagern) und Leberverfettung
  • Osteodystrophie / metabolische Knochenerkrankung (Calciummangel oder unzureichendes UVB)
  • Innerer Parasitenbefall, besonders bei Tieren zweifelhafter Herkunft
  • Thermische Verbrennungen (Kontakt mit einer schlecht geschützten Wärmequelle)
  • Gicht und Nierenschäden durch Dehydration oder einen Eiweißüberschuss
03

Morphen & Genetik

Register mit 0 dokumentiertes Gen für Stachelschwanzwaran.

    05

    Häufige Fragen

    Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von stachelschwanzwaran.

    Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Stachelschwanzwaran?
    Ein ausgewachsenes Exemplar von Stachelschwanzwaran misst in der Regel 50–70 cm (gesamtlänge des adulten tieres (einschließlich schwanz, der mehr als die hälfte des körpers ausmacht). kleiner waran, ideale größe für die terrarienhaltung.).
    Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Stachelschwanzwaran?
    Ein Gradient von etwa 24–28 °C auf der kühlen Seite bis 32–40 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 60–70 °C. Luftfeuchtigkeit 40–60 %.
    Was frisst Stachelschwanzwaran?
    Insektenfresser (überwiegend) / Fleischfresser: Grillen, Schaben (Dubia), Würmer; gelegentlich eine Nacktmaus (Pinky) oder mageres Putenfleisch in kleiner Menge..
    Ist Stachelschwanzwaran ein gutes Reptil für Einsteiger?
    Niveau Fortgeschritten. Sehr intelligent, neugierig und handhabbar; kann durch regelmäßiges, sanftes Handling bemerkenswert zutraulich werden ('puppy tame'). Aktiv und erkundungsfreudig. Nicht giftig im medizinisch gefährlichen Sinne, doch der Biss eines Warans ist kräftig, kann schmerzhaft sein und muss desinfiziert werden. Die Art ist in CITES-Anhang II (EU-Anhang B) gelistet: einen legalen Abgabenachweis verlangen und UNBEDINGT Nachzuchten bevorzugen — Australien verbietet die Ausfuhr seiner Fauna, sodass jeder angebotene 'Wildfang' illegal oder von zweifelhafter Herkunft ist. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 15–20 Jahre.

    Verfolge dein Tier (stachelschwanzwaran) auf ReptiNode

    Erstelle ein kostenloses Pflegetagebuch: Gewicht, Mahlzeiten, Häutungen, Gesundheitsheft, QR-Codes und Zuchtprojekte — mit integriertem Genetikrechner für über 200 Arten.

    Kostenloses Konto erstellen