Haltungsbedingungen
Weißkehlwaran — Herkunft: Ost- und südliches Afrika: Savannen, Buschland und halbaride Felsgebiete, von Äthiopien und dem Südsudan bis nach Südafrika, Namibia und Angola..
Temperaturgradient im Terrarium
Heliophile Savannenart, die einen echten, sehr hohen Wärmepunkt benötigt (Sonnenplatz-Oberfläche 50-60 °C, mit Infrarotthermometer auf der Plattform gemessen). Ein starkes horizontales Temperaturgefälle ist unerlässlich, mit einer kühlen Zone um 24-28 °C und einem kühleren, feuchteren Bau/Versteck. Nachts auf etwa 22-24 °C absinken lassen.
Maßgefertigtes, sehr großes Terrarium, terrestrisch und grabend (robuste Äste und Plattformen für die eher baumbewohnenden Jungtiere)
Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist für ein Tier dieser Größe und Aktivität immer besser. Sehr stabile Konstruktion (das Tier ist kräftig und zerstörerisch), tiefes Substrat zum Graben und ein von einer tragenden Plattform aus zugänglicher Wärmepunkt.
Insgesamt trockenes bis moderates Klima, das die Savanne nachbildet. Unbedingt ein feuchtes Versteck oder einen in der Tiefe feucht gehaltenen Bau für Häutung und Hydratation vorsehen; eine dauerhaft hohe Umgebungsfeuchte vermeiden (Atemwegsrisiko).
Tiefe Schicht (mindestens 40-60 cm), die das Graben echter Baue ermöglicht, ein für diese Art wesentliches Verhalten. Die tiefen Schichten für die Stabilität der Gänge und die Hydratation leicht feucht halten, die Oberfläche trockener.
Unerlässlich. Leistungsstarke UVB-Beleuchtung (T5-HO-Röhre 10-12 %, Ferguson-Zone 3-4), unter dem Wärmepunkt angebracht und je nach Modell alle 6-12 Monate erneuert.
Ein großes Becken mit sauberem Wasser jederzeit verfügbar, ausreichend geräumig und robust, damit das Tier trinken und teilweise eintauchen kann. Das Wasser häufig wechseln (das Tier badet darin und kotet hinein).
Ost- und südliches Afrika: Savannen, Buschland und halbaride Felsgebiete, von Äthiopien und dem Südsudan bis nach Südafrika, Namibia und Angola.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser — Ganze Beutetiere (Nager, Küken, Vögel) und Wirbellose (Schnecken/Gastropoden, Käfer, große Insekten, Flusskrebse)
In der Natur ein von Wirbellosen (Schnecken, Käfer, Tausendfüßer, Skorpione) dominierter Speiseplan, ergänzt durch Eier, Schlangen und kleine Wirbeltiere. In Gehegehaltung SEHR anfällig für Übergewicht: Wirbellose und magere Beute bevorzugen, fettreiche Nager begrenzen, die Mahlzeiten bei adulten Tieren strecken (1- bis 2-mal pro Woche) und mit Calcium/Vitamin D3 supplementieren. Wasser bereitstellen und das Gewicht überwachen.
Gelege 10–50 Eier/Jungtiere. Großes Gelege (oft 10 bis 30 Eier, bis zu ~50). Inkubation von etwa 120-180 Tagen bei rund 29-30 °C. Das Weibchen benötigt einen tiefen, feuchten Eiablageplatz.
- Übergewicht (sehr häufig, bedingt durch einen Überschuss an fettreicher Beute und Bewegungsmangel)
- Innere Parasitosen (Endoparasiten sehr häufig bei wildgefangenen Exemplaren)
- Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch UVB-/Calciummangel
- Gicht (Eiweißüberschuss und chronische Dehydration)
- Atemwegsinfektionen und Stomatitis (ungeeignete Temperaturparameter oder Hygiene)
Morphen & Genetik
Register mit 0 dokumentiertes Gen für Weißkehlwaran.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von weißkehlwaran.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Weißkehlwaran?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Weißkehlwaran?▾
Was frisst Weißkehlwaran?▾
Ist Weißkehlwaran ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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