Haltungsbedingungen
Arguswaran — Herkunft: Nordaustralien und Süd-Neuguinea (Savannen, Überschwemmungsebenen, Uferlebensräume). Wie alle Warane in CITES Anhang II (Anhang B der EU) gelistet: Nachweise der legalen Herkunft beim Kauf erforderlich..
Temperaturgradient im Terrarium
Heliophile Savannenart: Ein sehr intensiver Wärmeplatz (Sonnenfläche 50–60 °C) und ein starkes Temperaturgefälle sind unverzichtbar. Die Heizung über einen Thermostat steuern und die OBERFLÄCHENtemperatur des Spots mit einem Infrarotthermometer prüfen, um Verbrennungen zu vermeiden. Heizung/Beleuchtung nachts aus, ein Abfall bis ~22 °C wird toleriert.
Maßgefertigtes, sehr großes terrestrisches Gehege/Terrarium mit tiefem Bodengrund zum Graben
Absolute Mindestmaße für ein adultes Tier; für diese sehr aktive Art stets größer planen. Tiefen Bodengrund (>50 cm), robuste Verstecke/Höhlen, ein großes Wasserbecken, Kletterelemente und einen erhöhten Sonnenplatz vorsehen. Ein handelsübliches Standardgehege ist unzureichend.
Gemäßigtes Klima, aber mit einem feuchten Unterschlupf/einer feuchten Höhle, die Thermoregulation und eine gute Häutung ermöglicht. Der Bodengrund sollte in der Tiefe leicht feucht, an der Oberfläche trocken bleiben; stehende Feuchtigkeit und mangelnde Belüftung vermeiden.
Tiefer Bodengrund (>50 cm), in der Tiefe feucht, um das Graben von Höhlen zu ermöglichen — ein essenzielles Verhalten der Art. Reinen Sand (Verstopfungsgefahr) und staubige Bodengründe vermeiden.
Unverzichtbar. Hochintensives UVB (T5-HO-Röhre ~10–14 %), das die Sonnenzone abdeckt, alle 6–12 Monate zu ersetzen. UVB + starken Wärmeplatz + Kalziumzufuhr kombinieren, um Osteodystrophie vorzubeugen.
Großes Becken mit sauberem Wasser, das Trinken und Untertauchen ermöglicht; die Art schwimmt und badet gern. Häufig reinigen und erneuern (das Tier setzt oft Kot im Wasser ab).
Nordaustralien und Süd-Neuguinea (Savannen, Überschwemmungsebenen, Uferlebensräume). Wie alle Warane in CITES Anhang II (Anhang B der EU) gelistet: Nachweise der legalen Herkunft beim Kauf erforderlich.
Fütterung & Gesundheit
Karnivor — Nager, Vögel (Küken), Fische, große Insekten, gelegentlich Eier
Extremer Fresstrieb: mit der Pinzette oder aus Distanz füttern, Vorsicht mit den Fingern. Abwechslungsreiche ganze Beutetiere anbieten; fette Beute begrenzen und rationieren, um Fettleibigkeit vorzubeugen, die in Gefangenschaft sehr häufig ist. Nicht vorgefütterte Beute mit Kalzium und Vitaminen (D3) supplementieren.
Gelege 6–15 Eier/Jungtiere. Ablage in einer tiefen Höhle; für das Weibchen einen Ablageplatz mit tiefem, feuchtem Bodengrund vorsehen. Künstliche Inkubation in der Regel um 28–31 °C über mehrere Monate. Die Zucht ist erfahrenen Haltern vorbehalten.
- Fettleibigkeit (Überfütterung und Bewegungsmangel)
- Osteodystrophie / MBD (UVB- und Kalziummangel)
- Thermische Verbrennungen (schlecht gesicherte Wärmeplätze)
- Innere Parasiten (häufig bei Wildfängen)
- Gicht / Nierenschädigung (Eiweißüberschuss und/oder Dehydrierung)
Morphen & Genetik
Register mit 0 dokumentiertes Gen für Arguswaran.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von arguswaran.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Arguswaran?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Arguswaran?▾
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Ist Arguswaran ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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