Artenprofil · Agamidae

Xenagama taylori

Vollständiger Haltungssteckbrief für taylors zwergagame — Haltungsparameter, Fütterung und Zucht.

Shield-tailed AgamaTaylor's XenagamaBeaver-tailed AgamaTurnip-tail AgamaAgame à queue de bouclier
Endgröße
9–11 cm
Lebenserwartung
8–12 Jahre
Schwierigkeit
Anfänger +
Temperament
Tagaktiv
Aktivität
Tagaktiv
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Taylors Zwergagame — Herkunft: Horn von Afrika: Somalia, Somaliland und Ostäthiopien. Aride bis halbwüstenartige Lebensräume (Dornsavannen, kompakte sandig-lehmige Böden, die das Graben von Höhlen ermöglichen). Nahezu alle Exemplare im Handel sind Wildfänge: Eingewöhnung und Parasitenbefall sind heikel, Rehydrierung und Entwurmung unter tierärztlicher Kontrolle erforderlich. Ungiftige Art, weder in CITES noch in den EU-Anhängen gelistet (örtliche Einfuhrbestimmungen prüfen)..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.18 °C
Kühle Zone24–28 °C
Warme Zone30–34 °C
Sonnenplatz42–48 °C

Heliophile Wüstenart, die einen echten lokalen Wärmepunkt (Spot) von 42-48°C an der Oberfläche mit einem starken Temperaturgradienten benötigt. Die kühle Zone sinkt auf etwa 24-26°C. Eine förderliche nächtliche Absenkung bis auf 18°C (verträgt kurzzeitig ~15°C); keine leuchtende Nachtheizung.

Terrarium (adult)
60 × 45 × 40 cm

Terrestrisches Wüstenterrarium mit tiefem Substrat (grabend). Die Bodenfläche ist wichtiger als die Höhe.

60x45 cm ist für ein Einzeltier geeignet; für ein Paar/Harem 80-90 cm Frontbreite vorsehen, um die Aggressivität zu begrenzen. Unverzichtbar: tiefes Substrat (15-20 cm), das die Gänge hält, mehrere Verstecke, darunter ein feuchtes Versteck, sowie deutlich getrennte Sonnen- und Schattenzonen. Gesicherter Deckel.

Luftfeuchtigkeit
20–40 %

Insgesamt trockenes Klima. Unbedingt ein feuchtes Versteck (Moos/angefeuchtetes Substrat) bereitstellen und den Boden der Höhle für Häutung und Eiablage anfeuchten; das Mikroklima der Höhle bleibt feuchter als die Umgebungsluft. Gut belüften, um jegliche Feuchtigkeitsstauung zu vermeiden.

Bodengrund
Aushub-Erde/Lehm-Mischung (Excavator Clay), die die Gänge hältUngedüngte Blumenerde gemischt mit Sand (~50/50)Tiefe Schicht von 15-20 cm, festgestampft, um das Graben stabiler Höhlen zu ermöglichen

Reinen, losen Feinsand vermeiden (Gefahr des Einsturzes der Gänge und der Aufnahme/Verstopfung); eine Mischung bevorzugen, die sich verdichtet und die Form der Tunnel bewahrt. Eine leicht feuchte Zone in der Tiefe erhalten.

UVB
Empfohlen

Unverzichtbar (tagaktiver Sonnenanbeter). Wüsten-UVB-Röhre 5-6% (T5 HO) oder gleichwertige Lampe, alle 6-12 Monate ersetzen. Einen UV-Index von etwa 3-4 unter dem Wärmepunkt anstreben (Ferguson-Zone 3), mit Schattenzonen zur Selbstregulierung.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Kleiner, flacher Napf mit frischem Wasser, täglich erneuert; die Art trinkt wenig, muss aber hydriert bleiben. Ein leichtes Besprühen des feuchten Verstecks hilft bei Hydrierung und Häutung. Das Oberflächensubstrat nicht durchnässen.

Herkunft
Agamidae

Horn von Afrika: Somalia, Somaliland und Ostäthiopien. Aride bis halbwüstenartige Lebensräume (Dornsavannen, kompakte sandig-lehmige Böden, die das Graben von Höhlen ermöglichen). Nahezu alle Exemplare im Handel sind Wildfänge: Eingewöhnung und Parasitenbefall sind heikel, Rehydrierung und Entwurmung unter tierärztlicher Kontrolle erforderlich. Ungiftige Art, weder in CITES noch in den EU-Anhängen gelistet (örtliche Einfuhrbestimmungen prüfen).

02

Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Insektenfresser (hauptsächlich), ergänzt durch etwas Pflanzenkost — Grillen, Schaben (juvenile Dubia), Käfer/Mehlwürmer, Heuschrecken, Larven der Schwarzen Soldatenfliege (BSF); gelegentlich essbare Blüten und junge Triebe.

Abwechslungsreiche Beute in passender Größe füttern (nie breiter als der Abstand zwischen den Augen). Bei den meisten Mahlzeiten mit Kalzium (+ D3 je nach UVB) und einmal pro Woche mit einem Multivitaminkomplex bestäuben. Adulte 3-4x/Woche, Jungtiere täglich. Liebt Käfer.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 4–9 Eier/Jungtiere. Kann mehrere Gelege pro Saison produzieren. Das Weibchen legt in einem Gang oder in lockerem, feuchtem Substrat ab: eine angefeuchtete und ausreichend tiefe Eiablagezone vorsehen. Inkubation typischerweise ~55-75 Tage bei etwa 28-30°C. Trennen, wenn die Aggression des Männchens das Weibchen stresst.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Innerer Parasitenbefall (Nematoden, Kokzidien) häufig bei Wildfängen: Kotuntersuchung und tierärztliche Entwurmung bei der Anschaffung
  • Dehydrierung und Nierengicht (Proteinüberschuss / Wassermangel)
  • Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch UVB- oder Kalziummangel
  • Dysekdysis (mangelhafte Häutung) bei Fehlen eines feuchten Verstecks
  • Legenot (Dystokie) bei Weibchen ohne geeigneten Ablageplatz
03

Morphen & Genetik

Register mit 0 dokumentiertes Gen für Taylors Zwergagame.

    05

    Häufige Fragen

    Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von taylors zwergagame.

    Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Taylors Zwergagame?
    Ein ausgewachsenes Exemplar von Taylors Zwergagame misst in der Regel 9–11 cm (zwergart mit sehr kompaktem, gedrungenem körper. gesamtlänge (schnauze + kurzer, breiter schwanz). der sehr kurze, dornige, scheibenförmige schwanz dient als operculum, um die höhle zu verschließen.).
    Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Taylors Zwergagame?
    Ein Gradient von etwa 24–28 °C auf der kühlen Seite bis 30–34 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 42–48 °C. Luftfeuchtigkeit 20–40 %.
    Was frisst Taylors Zwergagame?
    Insektenfresser (hauptsächlich), ergänzt durch etwas Pflanzenkost: Grillen, Schaben (juvenile Dubia), Käfer/Mehlwürmer, Heuschrecken, Larven der Schwarzen Soldatenfliege (BSF); gelegentlich essbare Blüten und junge Triebe..
    Ist Taylors Zwergagame ein gutes Reptil für Einsteiger?
    Niveau Anfänger +. Neugierig, tagsüber aktiv und lebhaft, aber territorial. Männchen kämpfen: nur ein Männchen pro Terrarium. Haltung als Paar oder im Harem (1 Männchen auf 1-2 Weibchen) möglich, sofern Platz und Verstecke ausreichen. Gräbt bereitwillig Gänge und verschließt deren Eingang mit seinem abgeflachten, schildförmigen Schwanz (Operculum). Das Zuchtmännchen entwickelt eine leuchtend blaue Kehle. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 8–12 Jahre.

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