Haltungsbedingungen
Östliche Bartagame — Herkunft: Ost- und Südostaustralien (Queensland, New South Wales, Victoria, Südosten von Südaustralien). Lebensraum aus Trockenwäldern, baumbestandenen Savannen und halbariden Gebieten, in denen die Art gern auf Stämme, Baumstümpfe und Zaunpfähle klettert..
Temperaturgradient im Terrarium
Heliophile Art, die einen echten fokussierten Wärmespot (Spot) mit 38-42 °C unter einem erhöhten Sonnenplatz benötigt. Warme Seite Umgebungstemperatur 30-35 °C, kühle Seite 24-28 °C. Nächtliche Absenkung bis ~18 °C ist förderlich (kurzzeitig werden ~15 °C toleriert). Eine mehrwöchige winterliche Brumation (reduzierte Temperatur und Photoperiode) ist bei dieser Art natürlich.
Geräumiges, gut belüftetes Terrarium / Vivarium, ausgestattet mit stabilen Ästen, Kletterstrukturen und Sonnenplätzen (aktive halbbaumbewohnende Art).
Mindestmaß für ein adultes Tier: 120 x 60 x 90 cm; größer einplanen, da die Art aktiver und erkundungsfreudiger ist als P. vitticeps. Höhe und vertikale Strukturen sind für ihre halbarborikolen Gewohnheiten wichtig. Ein deutlicher horizontaler Temperaturgradient (Wärmepol auf einer Seite, kühle Zone auf der anderen) ist unerlässlich.
Insgesamt trockenes bis halbarides Klima. Eine leichte, örtlich begrenzte Feuchtigkeitsspitze (feuchtes Versteck oder morgendliches Besprühen) unterstützt Häutung und Hydratation. Stauende Feuchtigkeit vermeiden, sie begünstigt Atemwegsinfektionen.
Bei Jungtieren und während der Fütterung lockere partikuläre Substrate (loser Sand, feiner Kies) vermeiden, die das Risiko eines Darmverschlusses (Impaktion) erhöhen. Ein festes oder solides Substrat ist sicherer; für tragende Weibchen einen lockeren, grabbaren Bereich vorsehen.
Unerlässlich: starkes UVB vom Wüstentyp (Röhre T5 HO 10-12 % / Ferguson-Zone 3-4), alle 6-12 Monate erneuert. Die Röhre muss den Sonnenplatz ohne Glas-/Kunststofffilter abdecken, im vom Hersteller empfohlenen Abstand. Ohne ausreichendes UVB besteht ein hohes Risiko für die metabolische Knochenkrankheit.
Einen kleinen Napf mit sauberem, regelmäßig gewechseltem Wasser bereitstellen; die Art trinkt auch Tropfen nach dem Besprühen. Zu große Gefäße vermeiden, da sie die Umgebungsfeuchte erhöhen.
Ost- und Südostaustralien (Queensland, New South Wales, Victoria, Südosten von Südaustralien). Lebensraum aus Trockenwäldern, baumbestandenen Savannen und halbariden Gebieten, in denen die Art gern auf Stämme, Baumstümpfe und Zaunpfähle klettert.
Fütterung & Gesundheit
Allesfresser (insekten- und pflanzenfressend, mit altersabhängig wechselndem Verhältnis) — Verschiedene Insekten: Grillen, Dubia-Schaben, Heuschrecken, Seidenraupen; sehr selten gelegentlich ein kleines Wirbeltier (neugeborener Nager).
Jungtiere überwiegend insektenfressend (täglich gefüttert); adulte Tiere stärker pflanzenfressend (steigender Anteil an Pflanzen: Blätter, essbare Blüten, Blattgemüse). Insekten mit Kalzium bestäuben (mit/ohne D3 je nach UVB) und regelmäßig ein Multivitaminpräparat geben. Spinat und Pflanzen mit übermäßig hohem Oxalat-/Goitrogengehalt meiden. Auf Übergewicht beim wenig aktiven Adulttier achten.
Gelege 15–35 Eier/Jungtiere. Kann nach einer winterlichen Brumation mit anschließender Erwärmung mehrere Gelege pro Saison produzieren. Für das tragende Weibchen eine Eiablagebox mit lockerem, feuchtem Substrat bereitstellen. Künstliche Inkubation ~55-75 Tage bei etwa 28-30 °C (das Geschlecht wird nicht wie bei manchen Reptilien zuverlässig durch die Temperatur bestimmt). Die Gelege zeitlich strecken und die Weibchen gut supplementieren, um Legenot vorzubeugen.
- Metabolische Knochenkrankheit (MBD) durch Kalzium-/D3-Mangel oder unzureichendes UVB
- Darmverschluss (Impaktion) infolge des Substrats oder zu großer Beutetiere
- Atemwegsinfektionen (zu kaltes oder zu feuchtes Klima)
- Verdauungsparasitosen (Kokzidien, Madenwürmer) und Adenovirose (Agamiden-Adenovirus)
- Legenot (Dystokie) beim Weibchen; Übergewicht und Fettleber beim überfütterten Adulttier
Morphen & Genetik
Register mit 1 dokumentiertes Gen für Östliche Bartagame.
- Hypomelanistic (Australian Lines)Rez
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Östliche Bartagame × Östliche Bartagame
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von östliche bartagame.
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Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Östliche Bartagame?▾
Was frisst Östliche Bartagame?▾
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