Haltungsbedingungen
Children-Python — Herkunft: Norden Australiens (Region Kimberley, Northern Territory und nördliches Queensland), in felsigen Lebensräumen, Savannen und tropischen Zonen mit ausgeprägten Trocken-/Regenzeiten..
Temperaturgradient im Terrarium
Ein echtes Temperaturgefälle bieten. Lokaler Wärmepunkt (thermostatgeregelte Heizmatte oder Keramikstrahler) bei 31-33 °C für die Verdauung, warme Seite im Umgebungsbereich ~29-31 °C, kühle Seite ~24-26 °C. Gesunde nächtliche Absenkung bis ~22 °C (verträgt kurzzeitig 20 °C). Die Heizung IMMER über einen Thermostat steuern und die Oberflächentemperaturen kontrollieren, um Verbrennungen zu vermeiden. Übermäßige Hitze vermeiden: eine zu heiße oder zu trockene Umgebung stresst das Tier.
Sicheres horizontales Terrarium (gut befestigter Deckel, da dieser Python ein hervorragender Ausbrecher ist), mit mindestens zwei Verstecken (einer warmen und einer kühlen Seite), einigen niedrigen Ästen und stabilem Felsdekor zum Erkunden.
Orientierende Mindestmaße für ein adultes Tier (~0,9 x 0,45 m Grundfläche); ein größeres Volumen, zum Beispiel 120 x 60 x 45-60 cm, ist deutlich vorzuziehen und ermöglicht ein besseres Temperaturgefälle. Jungtiere fühlen sich in einem kleineren, gut mit Verstecken ausgestatteten Behälter sicherer und fressen besser.
Mäßige Luftfeuchtigkeit von 50-60 %, die den Wechsel von Trocken- und Regenzeit seines Lebensraums widerspiegelt. Während der Häutungsphasen kurzzeitig auf 65-70 % erhöhen, indem man leicht sprüht oder eine Feuchtbox hinzufügt. Dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Atemwegsinfektionen und Schuppenfäule.
Nadelholzspäne wie Kiefer/Zeder vermeiden (giftige ätherische Öle). Das Substrat an der Oberfläche sauber und trocken halten; Kot und verschmutzte Stellen rasch entfernen, um Milben und Hautinfektionen vorzubeugen. Eine Feuchtbox (feuchtes Torfmoos) hilft bei den Häutungen.
Nicht zwingend erforderlich, da die Art nachtaktiv ist: eine korrekte Beheizung und ein passendes Gefälle genügen. Ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1, Röhre ~2-5 %) ist dennoch dem Wohlbefinden und dem Stoffwechsel zuträglich, sofern Schattenzonen vorhanden sind. Regelmäßige Photoperiode von 10-12 h.
Ein großer Napf mit sauberem Wasser, ständig verfügbar, breit und stabil genug, damit die Schlange vollständig eintauchen kann, was sie vor der Häutung gern tut. Das Wasser regelmäßig wechseln und den Behälter reinigen, um Bakterienwachstum zu vermeiden.
Norden Australiens (Region Kimberley, Northern Territory und nördliches Queensland), in felsigen Lebensräumen, Savannen und tropischen Zonen mit ausgeprägten Trocken-/Regenzeiten.
Fütterung & Gesundheit
Karnivor (frisst ganze Beutetiere) — Mäuse in passender Größe (von der Rosa-Maus bis zur adulten Maus je nach Größe der Schlange); große adulte Tiere können eine kleine Ratte oder eine große Maus annehmen.
Beutetier mit einem Durchmesser nahe der breitesten Körperstelle. Häufigkeit: Jungtiere alle 5-7 Tage, adulte Tiere alle 10-14 Tage. Aufgetaute/erwärmte Beute ist lebender Beute vorzuziehen (Bissrisiko für die Schlange). Innerhalb von 24-48 h nach einer Mahlzeit nicht handhaben, um Erbrechen zu vermeiden. Überfütterung führt bei dieser kleinen Art leicht zu Fettleibigkeit.
Gelege 7–15 Eier/Jungtiere. Gelege meist von 7 bis 15 Eiern (ausnahmsweise mehr). Die Fortpflanzung wird durch eine winterliche Abkühlung (Cycling) mit Absenkung von Temperatur und Photoperiode über einige Wochen ausgelöst. Wie andere Pythons windet das Weibchen seinen Körper um die Eier und bebrütet sie (mütterliche Bebrütung). Im Inkubator erfolgt der Schlupf in ~48-60 Tagen bei ~31 °C und hoher Luftfeuchtigkeit. Nur adulte, gesunde und ausreichend schwere Tiere verpaaren.
- Atemwegsinfektionen (Maulatmung, Pfeifgeräusche, Schleim) infolge einer zu kalten oder zu feuchten Umgebung
- Häutungsprobleme / Dysecdysis (zurückgebliebene Hautfetzen, nicht abgestreifte Brillen) durch fehlende kurzzeitige Luftfeuchtigkeit
- Schlangenmilben (Ophionyssus natricis)
- Stomatitis / Maulfäule und Schuppenfäule (Scale Rot) bei unzureichender Hygiene oder Luftfeuchtigkeit
- Fettleibigkeit und Regurgitation infolge von Überfütterung oder zu frühem Handling nach der Mahlzeit
Morphen & Genetik
Register mit 4 dokumentierte Gene und 2 benannten Kombinationen für Children-Python.
- Albino (T-) amelanisticRez
- T+ Albino (Caramel) caramelRez
- Axanthic aneryRez
- Marble (Pattern Mutation) calicoDom
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Children-Python × Children-Python
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von children-python.
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