Haltungsbedingungen
Mojave-Klapperschlange — Herkunft: Südwesten Nordamerikas: Süd-Kalifornien, Nevada, Arizona, New Mexico, West-Texas und Zentralmexiko. Wüsten, Halbwüsten, aride Gras- und Buschebenen (Mojave, Sonora, Chihuahua)..
Temperaturgradient im Terrarium
Heliophile Wüstenart, die einen echten Temperaturgradienten und einen Wärmepunkt benötigt. Bevorzugte Körpertemperatur ~29-32 °C. Wärmequellen (Spot/Keramik) müssen zwingend durch ein Schutzgitter gesichert werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Nächtliche Absenkung ist förderlich (bis 15-18 °C wird toleriert).
Horizontales terrestrisches Terrarium, vollständig geschlossen, abschließbar und ausbruchsicher (für eine Giftart zwingend). Gesicherte Öffnungen, Ausbruchsicherung und Schleuse empfohlen.
Grundfläche hat Vorrang vor der Höhe. Mindestens 2 Verstecke (Warm- und Kühlseite) sowie ein feuchtes Versteck vorsehen. Handhabung ausschließlich mit Haken und Zange, niemals mit bloßen Händen.
Trockenes bis mäßiges Klima. Ein feuchtes Versteck (Torfmoos) zur Erleichterung der Häutung bereitstellen. Jede stehende Feuchtigkeit vermeiden, die Atemwegsinfektionen begünstigt.
Reinen feinen Sand (Verschluck- und Verstopfungsrisiko) sowie giftige Nadelholzspäne (Zeder/Kiefer) vermeiden. Trockenes Substrat, punktuell im Bereich des feuchten Verstecks angefeuchtet.
Schwaches bis mäßiges UVB empfohlen (UV-Index ~5-6 %, Ferguson-Zone 2-3). Nicht zwingend erforderlich, aber für diese teilweise tagaktive Wüstenart förderlich. Stets eine Schattenzone und ein Versteck vorsehen, das das Ausweichen vor UV ermöglicht.
Ein kleiner Napf mit frischem, sauberem Wasser dauerhaft verfügbar, regelmäßig gewechselt. Wüstenart: stehende Feuchtigkeit vermeiden. Jede Wasserpflege erfolgt bei gesichertem Tier und mithilfe des Hakens.
Südwesten Nordamerikas: Süd-Kalifornien, Nevada, Arizona, New Mexico, West-Texas und Zentralmexiko. Wüsten, Halbwüsten, aride Gras- und Buschebenen (Mojave, Sonora, Chihuahua).
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (nagetierfressend) — Nagetiere (Mäuse, junge Ratten), seltener Echsen, vor allem bei Jungtieren
Aufgetaute Beute in passender Größe. Typ-A-Gift (Mojave-Toxin): ein auf die schnelle Lähmung von Säugetierbeute spezialisiertes Neurotoxin. Fütterung eines adulten Tieres alle 7-14 Tage, mit der Zange und bei gesichertem Tier.
Wurf von 2 bis 13 Jungtieren, in der Regel im Sommer/Spätsommer. Die Fortpflanzung erfordert eine mehrwöchige winterliche Brumation (Cooling). Die Neugeborenen sind von Geburt an giftig und voll gefährlich.
- Atemwegsinfektionen (zu hohe Feuchtigkeit oder unzureichender Temperaturgradient)
- Dysekdysis / unvollständige Häutung (zu niedrige Luftfeuchtigkeit, fehlendes feuchtes Versteck)
- Stomatitis (Maulfäule / Zahnfleischentzündung)
- Ektoparasiten: Milben (Ophionyssus natricis)
- Thermische Verbrennungen durch ungeschützte Wärmequellen
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Mojave-Klapperschlange.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Hypomelanistic hypoDom
- Hypermelanistic blackRez
Verpaarungsrechner
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Mojave-Klapperschlange × Mojave-Klapperschlange
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von mojave-klapperschlange.
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Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Mojave-Klapperschlange?▾
Was frisst Mojave-Klapperschlange?▾
Ist Mojave-Klapperschlange ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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