Artenprofil · Viperidae

Echis carinatus

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für sandrasselotter — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Saw-scaled ViperCarpet ViperIndian Saw-scaled ViperVipère des pyramides (General term)Échide à carènes
Endgröße
30–60 cm
Lebenserwartung
10–15 Jahre
Schwierigkeit
Experte
Temperament
Nacht-/dämmerungsaktiv
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Lebendgebärend
01

Haltungsbedingungen

Sandrasselotter — Herkunft: Aride und semiaride Regionen des indischen Subkontinents und Südwestasiens: Indien, Pakistan, Sri Lanka, Zentralasien und der Nahe Osten. Trockene Lebensräume (steinige Steppen, sandige oder lockere Böden, Buschland)..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.20 °C
Kühle Zone24–27 °C
Warme Zone30–33 °C
Sonnenplatz32–35 °C

Art heißer, arider Lebensräume: einen klaren Temperaturgradienten bieten. Lokaler Wärmepunkt (Keramikstrahler oder schwacher Spot) bei 32-35 °C nur auf einer kleinen Fläche; da das Tier nacht-/dämmerungsaktiv ist, längere intensive Beleuchtung vermeiden. Eine natürliche Nachtabsenkung auf etwa 20-22 °C ist förderlich. Stets über einen Thermostat regeln.

Terrarium (adult)
80 × 45 × 40 cm

Niedriges Bodenterrarium, vollständig abschließbar und ausbruchsicher, für GIFTIGE Arten ausgelegt (Sicherheitsverschluss, Öffnung von oben oder kontrollierte Klappe, Haken/Zange obligatorisch). Eine stabile Einrichtung verhindert ungeplante Verstecke.

GIFTIGE und medizinisch gefährliche Art (siehe Gesundheit). Die Haltung erfordert fast überall eine spezielle behördliche Genehmigung (Sachkundenachweis / Giftschlangengenehmigung je nach Land) sowie ein Notfallprotokoll mit im Voraus festgelegtem Antivenin. 2 gegenüberliegende Verstecke (Warmzone/Kühlzone) und ein feuchtes Versteck für die Häutung vorsehen. Bislang nicht in CITES gelistet, aber national reguliert — prüfen Sie die örtliche Gesetzgebung.

Luftfeuchtigkeit
30–50 %

Insgesamt trockenes Milieu. Punktuelle Spitzen über ein feuchtes Versteck werden toleriert und sind für eine vollständige Häutung unerlässlich. Stehende Feuchtigkeit vermeiden, da sie Infektionen begünstigt.

Bodengrund
Sand-/Lockerbodengemisch (loose soil)Nicht klumpender Sand / sandiger BodenWüstensubstrat ohne Zusätze

Ein lockeres, trockenes Substrat bevorzugen, das Seitenwinden und leichtes Eingraben ermöglicht. Zu feinen, einatembaren oder dauerhaft feuchten Sand vermeiden. Staubige Substrate verbannen (Atemwegsinfektionen).

UVB
Optional

UVB ist nicht unerlässlich (nacht-/dämmerungsaktive Art), doch ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1-2, Röhre 2-5 %) ist für das Wohlbefinden und den Vitamin-D3-Stoffwechsel von Vorteil. Eine Photoperiode von ~10-12 h und Schattenzonen bereitstellen.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Kleiner Napf mit sauberem, stabilem Wasser, regelmäßig erneuert. Trotz des ariden Milieus muss Wasser jederzeit verfügbar bleiben; ein Überlaufen, das das Substrat durchfeuchten würde, vermeiden.

Herkunft
Viperidae

Aride und semiaride Regionen des indischen Subkontinents und Südwestasiens: Indien, Pakistan, Sri Lanka, Zentralasien und der Nahe Osten. Trockene Lebensräume (steinige Steppen, sandige oder lockere Böden, Buschland).

02

Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser, opportunistisch und sehr robust — Nagetiere passender Größe (von Nacktmäusen bis zu adulten Mäusen) für adulte Tiere; Jungtiere nehmen bereitwillig Wirbellose (Grillen, Schaben, Skorpione) und kleine Echsen an.

Tote Beute (vorgetötet/aufgetaut) mit langer Zange verfüttern, niemals mit der Hand. Adulte: 1 Beutetier alle 7-14 Tage; Jungtiere häufiger. In Gefangenschaft zu Übergewicht neigende Art — nicht überfüttern.

Fortpflanzung
Lebendgebärend

Gelege 5–15 Eier/Jungtiere. Je nach Population: Eiablage oder Lebendgeburt von Jungtieren, 5 bis 15 pro Wurf/Gelege. Der Fortpflanzung geht oft eine kühlere winterliche Ruhephase voraus. Beim Umgang mit den bereits giftigen Neugeborenen: dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie bei den adulten Tieren.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Unvollständige Häutung (Dysecdysis) infolge unzureichender Luftfeuchte/feuchten Verstecks
  • Atemwegsinfektionen (staubiges Substrat, stehende Feuchtigkeit, zu niedrige Temperaturen)
  • Stomatitis (Maulfäule) bakteriellen Ursprungs
  • Innerer und äußerer Parasitenbefall (häufig bei wildgefangenen Exemplaren — Quarantäne und Kotuntersuchung unerlässlich)
  • Dehydrierung und Nierenstörungen / Gicht bei unzureichendem Zugang zu Wasser
03

Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Sandrasselotter.

  • Melanistic / Dark Phase dark morphDom
  • Leucistic (Anomaly)Rez
04

Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

🧬

Sandrasselotter × Sandrasselotter

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
05

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von sandrasselotter.

Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Sandrasselotter?
Ein ausgewachsenes Exemplar von Sandrasselotter misst in der Regel 30–60 cm (kleine viper: 30-60 cm gesamtlänge adult, überschreitet selten 80 cm. die geringe größe mindert die gefahr in keiner weise: medizinisch schwerwiegendes gift. lassen sie sich von ihrer größe nicht täuschen.).
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Sandrasselotter?
Ein Gradient von etwa 24–27 °C auf der kühlen Seite bis 30–33 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 32–35 °C. Luftfeuchtigkeit 30–50 %.
Was frisst Sandrasselotter?
Fleischfresser, opportunistisch und sehr robust: Nagetiere passender Größe (von Nacktmäusen bis zu adulten Mäusen) für adulte Tiere; Jungtiere nehmen bereitwillig Wirbellose (Grillen, Schaben, Skorpione) und kleine Echsen an..
Ist Sandrasselotter ein gutes Reptil für Einsteiger?
Niveau Experte. Äußerst defensiv und reizbar. Beißt sehr schnell und wiederholt zu ('Maschinengewehr'-Bisse), auch ohne längere Vorwarnung. Erzeugt zur Warnung ein charakteristisches Zirpen (Stridulation), indem sie ihre gekielten Flankenschuppen aneinander reibt (zischendes Geräusch). Bewegt sich durch Seitenwinden (Sidewinding) auf lockerem Untergrund. Wird nicht zahm; das Abwehrverhalten bleibt lebenslang bestehen. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 10–15 Jahre.

Verfolge dein Tier (sandrasselotter) auf ReptiNode

Erstelle ein kostenloses Pflegetagebuch: Gewicht, Mahlzeiten, Häutungen, Gesundheitsheft, QR-Codes und Zuchtprojekte — mit integriertem Genetikrechner für über 200 Arten.

Kostenloses Konto erstellen