Haltungsbedingungen
Hornotter — Herkunft: Südosteuropa und Kleinasien: Nordostitalien, der Balkan, Griechenland, bis nach Österreich und Ungarn, die Türkei und der Kaukasus. Bewohnt sonnige Felshänge, Geröllhalden, Trockenmauern und Garriguen..
Temperaturgradient im Terrarium
Sonnenliebende Art felsiger Lebensräume: ein echter Sonnplatz-Wärmepunkt (32-35 °C) ist nötig, mit einem ausgeprägten Temperaturgefälle. Ein nächtlicher Abfall ist förderlich (16-20 °C). Eine winterliche Brumation von 2 bis 3 Monaten bei 5-10 °C ist für Wohlbefinden und Fortpflanzung unverzichtbar.
Gesichertes terrestrisches/felsbewohnendes Terrarium für eine Giftart: abschließbarer Verschluss, Frontöffnung, Aufschichtung stabiler Steine (auf den Boden gesetzt, niemals auf lockeres, einsturzgefährdetes Substrat), niedrige Äste und mehrere Verstecke.
Mindestmaße für ein adultes Tier; für ein Paar vergrößern. Die Sicherheit (Schlösser, Öffnungsprotokoll mit zwei Personen, Haken und Zwangsbox) hat oberste Priorität: ein Ausbruch ist eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Reichliche Belüftung.
Eher trockenes Klima, jedoch mit einem feuchteren Mikroklima unter den Verstecken; leichter Anstieg während der Häutungen. Stehende Feuchtigkeit vermeiden.
Drainierendes Erde-Sand-Gemisch mit felsigen Bereichen und einigen Blättern/Rinden; staubige oder zu feuchte Substrate sind zu vermeiden.
Schwaches bis mäßiges UVB empfohlen (UV-Index 1-2, Typ Ferguson-Zone 2) für diese tagaktive, sich sonnende Art; verbessert den Calciumstoffwechsel. Schattenzonen vorsehen.
Ein Napf mit sauberem Wasser dauerhaft verfügbar, regelmäßig erneuert; das Tier trinkt und kann vor der Häutung darin baden.
Südosteuropa und Kleinasien: Nordostitalien, der Balkan, Griechenland, bis nach Österreich und Ungarn, die Türkei und der Kaukasus. Bewohnt sonnige Felshänge, Geröllhalden, Trockenmauern und Garriguen.
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (Lauerjäger) — Nager, Vögel und Echsen; Jungtiere fressen vor allem kleine Echsen und mitunter Wirbellose.
Sehr effizienter Lauerjäger. Tote (aufgetaute) Beute passender Größe füttern; adulte Tiere alle 10-14 Tage, Jungtiere häufiger. Handling AUSSCHLIESSLICH mit Haken/Zange, niemals mit der Hand.
Die Fortpflanzung wird durch eine winterliche Brumation ausgelöst. Die Geburt bereits giftiger und selbstständiger Neonaten erfolgt im Spätsommer/Herbst. Trächtige Weibchen sind reizbarer; es besteht das Risiko einer Dystokie.
- Atemwegsinfektionen (schlechte Belüftung oder zu niedrige Temperaturen)
- Stomatitis (Maulfäule), oft in Verbindung mit Stress oder einem Trauma
- Milben und Parasiten (häufig bei Wildfängen)
- Dysekdysis (erschwerte Häutungen) durch unangemessene Luftfeuchte
- Dystokie/Eiretention bei Zuchtweibchen
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Hornotter.
- Albino (T-) amelanisticRez
- Melanistic (Black) black adderDom
- Axanthic (Hypothetical)Rez
Verpaarungsrechner
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Hornotter × Hornotter
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von hornotter.
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