Haltungsbedingungen
Madagaskar-Hundskopfboa — Herkunft: Endemisch auf Madagaskar (feuchte Wälder mittlerer Höhenlagen im Osten für die grüne Form; trockenere Gebiete im Westen für die Mandarin-/Volontany-Form). GESCHÜTZTE ART: gelistet in CITES-Anhang I und Anhang A der EU-Verordnung — Haltung, Einfuhr und Abgabe erfordern CITES-Dokumente/EU-Bescheinigungen (Typ CDC/AOE je nach Land). Nur nachweislich in Menschenhand nachgezüchtete Tiere erwerben; Wildfänge unbedingt meiden (illegal und heikel)..
Temperaturgradient im Terrarium
Nachtaktive Waldart: KEIN intensiver Wärmepunkt vom sonnenliebenden Typ. Einen sanften Gradienten einhalten, Wärmepunkt 28-30 °C (punktuell bis 31 °C), kühle Zone 23-26 °C, nächtliche Absenkung auf etwa 22-24 °C wird toleriert und ist förderlich. Überhitzung vermeiden. Die Heizung stets über einen Thermostat regeln und jede Wärmequelle schützen (Verbrennungsgefahr bei einer kletternden Schlange).
Gut belüftetes halbbaumbewohnendes Terrarium, sowohl hoch als auch mit einer guten Bodenfläche; stabile waagerechte/diagonale Äste, Lianen und Verstecke in der Höhe UND am Boden.
Mindestmaße für ein adultes Tier der grünen Form; für die Volontany-Form größer vorsehen (150 x 70 x 120-150 cm). Diese Art nutzt den Boden ebenso wie die Äste: robuste Sitzäste und bodennahe Ruhezonen kombinieren. Horizontaler und vertikaler Temperaturgradient, mehrere Verstecke. Gut verschlossenes Terrarium (kräftiges Tier und guter Ausbrecher).
Mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit: 60-70 % tagsüber, nachts und während der Häutungen auf 75-85 % ansteigend. Für gute Belüftung sorgen, um Stauluft zu vermeiden (Atemwegsrisiko); Besprühen am Abend und ein Substrat, das die Feuchtigkeit hält, statt eines dauerhaft durchnässten Terrariums.
Ein Substrat, das die Feuchtigkeit hält, aber gut drainiert, feucht gehalten, ohne durchnässt zu sein. Feine Nadelholzspäne (Zeder/Kiefer) vermeiden, da reizend. Kot regelmäßig entfernen, um Schimmel und Hautinfektionen vorzubeugen.
Nicht unerlässlich, da nachtaktive Art; eine UVB-Quelle geringer Intensität (Ferguson-Zone 1, T5 5 % gefiltert/mit Abstand) kann dem Stoffwechsel zugutekommen, sofern sich das Tier davor schützen kann. Schattige Verstecke bereitstellen. Eine regelmäßige Photoperiode (12 h) ist wichtig.
Großes Gefäß mit sauberem Wasser, stabil und breit genug für ein Bad und die Hydratation; häufig erneuern. Das Tier trinkt oft die Tropfen nach dem Besprühen. Die Wasserstelle trägt auch zur Umgebungsfeuchtigkeit bei.
Endemisch auf Madagaskar (feuchte Wälder mittlerer Höhenlagen im Osten für die grüne Form; trockenere Gebiete im Westen für die Mandarin-/Volontany-Form). GESCHÜTZTE ART: gelistet in CITES-Anhang I und Anhang A der EU-Verordnung — Haltung, Einfuhr und Abgabe erfordern CITES-Dokumente/EU-Bescheinigungen (Typ CDC/AOE je nach Land). Nur nachweislich in Menschenhand nachgezüchtete Tiere erwerben; Wildfänge unbedingt meiden (illegal und heikel).
Fütterung & Gesundheit
Fleischfresser (Säugetiere und Vögel) — Nagetiere in angepasster Größe (Mäuse, dann Ratten/Vielzitzenmäuse), aufgetaut; gelegentlich Küken. In der Natur: kleine Säugetiere, darunter Lemuren, und Vögel.
Beute mit einem Durchmesser nahe der breitesten Körperstelle. Lebhafte Futterreaktion: eine lange Zange und ein Fütterungssignal verwenden. Richtwerte für den Rhythmus: Neugeborene/Jungtiere alle 5-7 Tage, Subadulte alle 7-10 Tage, Adulte alle 10-21 Tage. Nicht überfüttern (Übergewichtsrisiko). Die wärmeempfindlichen Grubenorgane liegen ZWISCHEN den Lippenschilden (und nicht in ihnen) und helfen, warmblütige Beute in der Dunkelheit zu erkennen.
Fortpflanzung durch einen jahreszeitlichen Zyklus ausgelöst (Absenkung von Temperatur und Photoperiode in der kühlen Jahreszeit, ~20-24 °C nachts über einige Wochen). Trächtigkeit von mehreren Monaten. Wurf von 4 bis 16 Neugeborenen. Bei der Ostform ausgeprägter ontogenetischer Farbwechsel: ROT/orange geboren, mit dem Wachstum allmählich ins Grüne übergehend. Die Zucht einer CITES-I-Art bringt Kennzeichnungs-/Meldepflichten mit sich.
- Atemwegsinfektionen (unzureichende Belüftung, schlecht geregelte Luftfeuchtigkeit oder zu niedrige Temperatur)
- Dysekdyse (schwierige/unvollständige Häutungen) infolge zu niedriger Luftfeuchtigkeit
- Stomatitis (Maulfäule), oft sekundär durch Stress oder schlechte Bedingungen
- Innere und äußere Parasiten (vor allem bei Wildtieren oder schlecht in Quarantäne gehaltenen Tieren)
- Übergewicht und Hochwürgen durch Überfütterung oder zu große Beute
Morphen & Genetik
Register mit 2 dokumentierte Gene für Madagaskar-Hundskopfboa.
- Axanthic (Hypothetical) aneryRez
- Melanistic / DarkDom
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Madagaskar-Hundskopfboa × Madagaskar-Hundskopfboa
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von madagaskar-hundskopfboa.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Madagaskar-Hundskopfboa?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Madagaskar-Hundskopfboa?▾
Was frisst Madagaskar-Hundskopfboa?▾
Ist Madagaskar-Hundskopfboa ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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