Artenprofil · Xenopeltidae

Xenopeltis unicolor

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für asiatische regenbogenschlange — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Sunbeam SnakeIridescent Earth SnakeSerpent rayon de soleilSerpent arc-en-cielRegenbogenschlange
Endgröße
0.8–1.25 m
Lebenserwartung
10–15 Jahre
Schwierigkeit
Experte
Temperament
Nacht-
Aktivität
Nacht-
Fortpflanzung
Eierlegend
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Haltungsbedingungen

Asiatische Regenbogenschlange — Herkunft: Südostasien: Südchina, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaiische Halbinsel, Sumatra, Java, Borneo und die Philippinen. Lebt in den lockeren, feuchten Böden von Wäldern, Reisfeldern und Waldrändern niedriger Höhenlagen..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.22 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone27–30 °C

Tieflandart, die vergraben lebt: KEIN Wärmepunkt (Basking) und kein Leuchtspot. Über eine regulierte Heizmatte/Heizkabel unter einem Teil des Beckens einen sanften Temperaturgradienten bereitstellen. Überhitzung und Austrocknen des Substrats unbedingt vermeiden, da beides rasch tödlich ist.

Terrarium (adult)
90 × 45 × 45 cm

Terrestrisches Terrarium für grabende Arten, feuchtigkeitsdicht, mit tiefem Substrat und mehreren Verstecken; die Bodenlänge ist wichtiger als die Höhe.

Minimum für ein adultes Tier; eine großzügige Bodenfläche bevorzugen. An beiden Enden (Warmseite und Kühlseite) bodennahe Verstecke und einen gut sitzenden Deckel vorsehen, um die Feuchtigkeit zu halten. Die Höhe dient vor allem der Unterbringung einer dicken Substratschicht (10-15 cm), die das Vergraben ermöglicht.

Luftfeuchtigkeit
70–90 %

Hohe, konstante Luftfeuchtigkeit. Das Substrat muss in der Tiefe feucht bleiben (an der Oberfläche niemals durchnässt oder mit Wasser gesättigt); regelmäßig besprühen und kontrollieren. Dehydrierung ist eine der Hauptursachen für die Sterblichkeit.

Bodengrund
Feuchte KokosfaserBlumenerde/Torf ohne DüngerTorfmoos (Sphagnum)Zypressenrinde (Cypress Mulch)Laubstreu an der Oberfläche

Tiefe (mindestens 10-15 cm), lockere Schicht, die es dem Tier ermöglicht, sich vollständig einzugraben; in der Tiefe feucht halten. Trockene, staubige oder reizende Substrate (Nadelholzspäne wie Kiefer/Zeder) verbannen. Auf Schimmel achten und verschmutztes Substrat austauschen, um Scale Rot (Schuppenfäule) vorzubeugen.

UVB
Optional

Nicht unverzichtbar: nacht- und grabaktive Art. Eine sehr schwache UVB-Beleuchtung (Index 5-6 %) bleibt optional und in geringer Dosis förderlich, muss aber stets von Schattenzonen und Verstecken begleitet werden; entscheidend ist ein regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus ohne intensive Beleuchtung.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Eine große Schale mit sauberem, frischem Wasser, jederzeit verfügbar und breit genug, damit das Tier eintauchen kann. Das Wasser häufig wechseln; die Art ist sehr empfindlich gegenüber Dehydrierung.

Herkunft
Xenopeltidae

Südostasien: Südchina, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaiische Halbinsel, Sumatra, Java, Borneo und die Philippinen. Lebt in den lockeren, feuchten Böden von Wäldern, Reisfeldern und Waldrändern niedriger Höhenlagen.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Generalistischer Fleischfresser — Kleine Nagetiere (Mäuse), Amphibien, kleine Echsen und manchmal andere Schlangen; in Gefangenschaft werden vor allem kleine Mäuse passender Größe angeboten.

Oft ein wählerischer Fresser, besonders frisch importierte Wildfänge. Nachts füttern, aufgetaute Beute mit der Pinzette anbieten oder nahe einem Versteck ablegen. Ein junges adultes Tier frisst etwa alle 7-10 Tage; nach Körperzustand anpassen und Überfütterung vermeiden.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 6–17 Eier/Jungtiere. Gelege von 6 bis 17 Eiern. Die Fortpflanzung ist in Gefangenschaft selten und schlecht dokumentiert; sie erfordert ein tiefes, feuchtes Ablagesubstrat und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Mehrheit der verfügbaren Tiere stammt aus Wildfang statt aus Nachzucht.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Innerer und äußerer Parasitenbefall (sehr häufig bei Wildfängen, nach Quarantäne und tierärztlicher Kotuntersuchung zu behandeln)
  • Dehydrierung und Gewichtsverlust infolge unzureichender Luftfeuchtigkeit oder Hydrierung
  • Chronische Anorexie und Futterverweigerung stressbedingten Ursprungs
  • Dermatitis / Schuppenfäule (Scale Rot) auf schmutzigem oder durchnässtem Substrat
  • Atemwegsinfektionen bei ungeeigneter Temperatur oder schlecht ausbalancierter Belüftung/Luftfeuchtigkeit
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Morphen & Genetik

Register mit 2 dokumentierte Gene für Asiatische Regenbogenschlange.

  • Albino (Hypothetical) amelanisticRez
  • Melanistic (Hypothetical) hypermelanisticRez
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Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Asiatische Regenbogenschlange × Asiatische Regenbogenschlange

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von asiatische regenbogenschlange.

Ist die asiatische Sonnenstrahlnatter für Anfänger geeignet?▾
Nein, es handelt sich um eine als Experten-Schwierigkeit eingestufte Art, die bereits erfahrenen Terrarianern vorbehalten ist. Die feine Steuerung von Luftfeuchtigkeit, tiefem Substrat und dem Stress des Tieres lässt keinen Raum für Ungefähres.
Welche Größe erreicht diese Art im Erwachsenenalter?▾
Die Sonnenstrahlnatter misst typischerweise 80 bis 125 cm Gesamtlänge, selten etwas mehr, bei einem zylindrischen, muskulösen Körper. Ihre stark polierten Schuppen erzeugen den berühmten regenbogenfarbenen Schiller, der ihr den Namen gab.
Warum ist diese Schlange so schwer in Gefangenschaft zu halten?▾
Es handelt sich um eine scheue, sehr stressanfällige Art, die den Großteil ihrer Zeit im Substrat vergraben verbringt. Jeder Umgang oder jede Störung erhöht das Risiko der Futterverweigerung, was erklärt, warum ihre tatsächliche Lebenserwartung in Gefangenschaft oft deutlich unter ihrem Potenzial von 10 bis 15 Jahren liegt.
Welches Terrarium und welches Substrat sollte man ihr bieten?▾
Planen Sie mindestens 90 x 45 x 45 cm für ein adultes Tier ein, mit einer tiefen Substratschicht von 10 bis 15 cm, in die es sich vollständig eingraben kann: feuchte Kokosfaser, Pflanzenerde, Sphagnum-Moos oder Zypressenrinde eignen sich gut. Der Deckel muss gut abschließen, um die Feuchtigkeit zu halten, und jedes trockene oder auf Nadelholz basierende Substrat ist zu vermeiden.
Welche Temperatur ist einzuhalten und braucht es einen Sonnenplatz?▾
Überraschend für eine Schlange: Es ist kein Sonnenplatz und kein Wärmestrahler nötig, denn diese Tieflandart lebt vergraben. Ein sanftes Gefälle von 24-26°C auf der kühlen bis 27-30°C auf der warmen Seite genügt, erreicht durch eine geregelte Heizmatte oder ein Heizkabel unter dem Becken; Überhitzung und Austrocknen des Substrats sind rasch tödlich.
Welcher Feuchtigkeitsgrad ist erforderlich?▾
Die Luftfeuchtigkeit muss hoch und konstant bleiben, zwischen 70 und 90 %, mit einem in der Tiefe feuchten, an der Oberfläche jedoch nie durchnässten Substrat. Dehydrierung ist eine der Hauptursachen für die Sterblichkeit dieser Art, was eine regelmäßige Überwachung erfordert.
Was frisst die Sonnenstrahlnatter und in welchem Rhythmus?▾
Sie ist ein Generalist unter den Fleischfressern, der sich in der Natur von Amphibien, kleinen Echsen und Nagetieren ernährt; in Gefangenschaft bietet man vor allem kleine, aufgetaute Mäuse passender Größe an. Ein junges adultes Tier frisst etwa alle 7 bis 10 Tage, ist aber oft ein wählerischer Fresser, insbesondere bei frisch importierten Wildfängen.
Braucht sie UVB oder Handling?▾
UVB ist für diese nachtaktive, grabende Art nicht unverzichtbar; eine sehr schwache Beleuchtung bleibt optional. Auch regelmäßiges Handling ist zu vermeiden: Diese heimliche Schlange eignet sich nicht dafür, und jeder Kontakt verstärkt ihren Stress.
Warum sind die meisten verfügbaren Tiere beim Kauf so empfindlich?▾
Nahezu alle Handelsexemplare sind Wildfänge, die bereits bei der Einfuhr oft dehydriert und parasitiert sind. Innerer und äußerer Parasitenbefall ist sehr häufig und rechtfertigt eine Quarantäne mit tierärztlicher Kotuntersuchung vor jeder Überführung in das endgültige Terrarium.
Wie pflanzt sich diese Art fort?▾
Sie ist eierlegend und legt 6 bis 17 Eier, doch die Fortpflanzung in Gefangenschaft bleibt selten und wenig dokumentiert. Sie erfordert ein tiefes, feuchtes Ablagesubstrat sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit, wobei die Mehrzahl der verfügbaren Tiere noch aus Wildfängen und nicht aus Nachzucht stammt.
Auf welche Gesundheitsprobleme ist vorrangig zu achten?▾
Neben dem bei Wildfängen häufigen Parasitenbefall achten Sie auf Dehydrierung und Gewichtsverlust infolge unzureichender Luftfeuchtigkeit, chronische stressbedingte Anorexie, Schuppenfäule auf schmutzigem oder durchnässtem Substrat sowie Atemwegsinfektionen bei schlecht eingestellter Temperatur oder Belüftung.

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