Artenprofil · Elapidae

Naja kaouthia

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für monokelkobra — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Monocled CobraMonocellate CobraCobra à monocleThai CobraSuphan Cobra (Specific phase)
Endgröße
1.2–2 m
Lebenserwartung
15–25 Jahre
Schwierigkeit
Experte
Temperament
Dämmerungs-/nachtaktiv
Aktivität
Dämmerungs-
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Monokelkobra — Herkunft: Südostasien: Ostindien, Bangladesch, Nepal, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Südchina und der Norden der Malaiischen Halbinsel. Besiedelt Reisfelder, Waldränder, Grasland, Feuchtgebiete und die Umgebung von Wohnstätten..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.22 °C
Kühle Zone24–27 °C
Warme Zone29–32 °C
Sonnenplatz31–34 °C

Ein horizontaler Temperaturgradient ist unerlässlich. Wärmepunkt/Thermoregulationszone bei 31-34 °C auf einer Seite, kühle Zone bei 24-27 °C. Eine mäßige nächtliche Absenkung bis 22 °C wird toleriert. Geschützte Wärmequellen verwenden (Heizstrahler, Kabel oder außer Reichweite angebrachter Spot), thermostatgesteuert, um jede Verbrennung zu vermeiden.

Terrarium (adult)
150 × 75 × 60 cm

Vollständig geschlossenes, abschließbares und ausbruchsicheres terrestrisches Terrarium (Vorhängeschloss obligatorisch)

Mindestmaße für ein adultes Tier; eine Länge von mindestens 2/3 der Schlange bevorzugen. Eine Sicherheitsschleuse ist empfehlenswert, mit verriegelten Öffnungen und einer Kennzeichnung 'Gifttier'. Zahlreiche stabile Verstecke auf beiden Seiten des Temperaturgradienten, um Stress und Fluchtversuche zu begrenzen. Das Öffnen von oben ist zugunsten eines kontrollierten Frontzugangs zu vermeiden.

Luftfeuchtigkeit
50–70 %

Mäßige tropische Luftfeuchtigkeit von 50-70 %. Während der Häutungen punktuell erhöhen. Für eine gute Belüftung sorgen, um Atemwegsinfektionen und Schuppenfäule vorzubeugen.

Bodengrund
Zeitungspapier / Küchenpapier (empfohlen aus Hygiene- und Sicherheitsgründen bei der Haltung von Giftschlangen)Espenspäne (Aspen)ZypressenmulchKokosfaser

Papier oder Küchenpapier wird oft bevorzugt, um das Tier sofort zu erkennen und eine gefahrlose Reinigung zu erleichtern. Partikelsubstrate halten die Feuchtigkeit besser, erschweren jedoch das Auffinden der Schlange. Jedes ständig durchnässte Substrat vermeiden (Gefahr von Schuppenfäule).

UVB
Optional

Für diese dämmerungs-/nachtaktive Art nicht zwingend erforderlich. Ein schwaches UVB (UV-Index ~1-2, Typ 5-6 %) bleibt für Stoffwechsel und Verhalten vorteilhaft; dann eine vollständig beschattete Zone vorsehen. Photoperiode von etwa 12 Stunden.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein großes Gefäß mit sauberem Wasser, stabil und beschwert, das der Schlange das Trinken und teilweise Untertauchen ermöglicht. Häufig erneuern; die Art ist an feuchte Lebensräume gebunden und schätzt Wasser. Jeder Eingriff im Becken muss bei gesichertem Tier erfolgen.

Herkunft
Elapidae

Südostasien: Ostindien, Bangladesch, Nepal, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Südchina und der Norden der Malaiischen Halbinsel. Besiedelt Reisfelder, Waldränder, Grasland, Feuchtgebiete und die Umgebung von Wohnstätten.

02

Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser — Nagetiere (Mäuse und Ratten angemessener Größe) als Grundlage in Gefangenschaft

Ein gefräßiger Fresser und in Gefangenschaft im Allgemeinen wenig wählerisch. In der Natur frisst sie auch Frösche, Kröten und andere Schlangen. Mit aufgetauter Beute angemessener Größe füttern (etwa dem Durchmesser der breitesten Körperstelle) alle 7-14 Tage je nach Alter; nicht überfüttern (Gefahr von Verfettung). Fütterung mit langer Zange, aus sicherer Entfernung.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 10–30 Eier/Jungtiere. Gelege in der Regel von 10 bis 30 Eiern (manchmal mehr). Das Weibchen bewacht sein Gelege häufig. Inkubation bei rund 27-30 °C über etwa 55-75 Tage. Die Nachzucht einer giftigen Elapide erhöht die Risiken erheblich (zahlreiche schon beim Schlupf giftige Jungtiere) und sollte nur von Fachleuten unternommen werden.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (begünstigt durch eine zu kalte, feuchte oder schlecht belüftete Umgebung)
  • Stomatitis (Maulfäule)
  • Schuppenfäule / Dermatitis auf durchnässtem Substrat
  • Milben (Ophionyssus) und innere Parasiten, häufig bei Wildfängen
  • Unvollständige Häutungen (Dysecdysis) und Verfettung durch Überfütterung
03

Morphen & Genetik

Register mit 5 dokumentierte Gene und 2 benannten Kombinationen für Monokelkobra.

  • Albino (T-) amelanisticRez
  • Albino (T+) / Caramel tyrosinase positiveRez
  • Leucistic (Blue Eyed) BELRez
  • Granite mosaicDom
  • Sunset / Pastel red pastelDom
Benannte Kombinationen — 2 dokumentierte Kombinationsmorphen
BlizzardSunset Albino
04

Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Monokelkobra × Monokelkobra

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
05

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von monokelkobra.

Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Monokelkobra?
Ein ausgewachsenes Exemplar von Monokelkobra misst in der Regel 1.2–2 m (mittlere bis große größe: die meisten adulten tiere messen 120-150 cm gesamtlänge, einige erreichen ausnahmsweise 200 cm. schlanker, aber muskulöser und kräftiger körper.).
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Monokelkobra?
Ein Gradient von etwa 24–27 °C auf der kühlen Seite bis 29–32 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 31–34 °C. Luftfeuchtigkeit 50–70 %.
Was frisst Monokelkobra?
Fleischfresser: Nagetiere (Mäuse und Ratten angemessener Größe) als Grundlage in Gefangenschaft.
Ist Monokelkobra ein gutes Reptil für Einsteiger?
Niveau Experte. ACHTUNG: LEBENSGEFÄHRLICH GIFTIGE ART, AUSSCHLIESSLICH erfahrenen und rechtlich befugten Haltern vorbehalten. Eine nervöse, defensive Schlange, die eine charakteristische Haube ausbreitet und schnell zubeißt, wenn sie sich bedroht fühlt. Obwohl es sich nicht um eine echte Speikobra handelt, können einige stark erregte Tiere Gift über eine kurze Distanz spritzen: Ein Augenschutz ist unerlässlich. Keine Handhabung mit bloßen Händen: ausschließlich aus der Distanz mit Haken, Fixierröhre und Schieberbox. Ein Antivenin-Notfallprotokoll und ein Krankenhauszugang müssen VOR jeder Anschaffung festgelegt werden. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 15–25 Jahre.

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