Haltungsbedingungen
Schwarze Mamba — Herkunft: Afrika südlich der Sahara (bewaldete Savannen, Buschland, Felsvorsprünge und Ränder lichter Wälder in Ost- und südlichem Afrika, vom Senegal/Äthiopien bis nach Südafrika)..
Temperaturgradient im Terrarium
Heliophile Art der heißen Savanne: einen echten Sonnenplatz und ein starkes Temperaturgefälle bieten. Eine leichte Nachtabsenkung wird toleriert; nicht unter ~18-20 °C fallen lassen.
Dediziertes, robustes, vollständig ausbruchsicheres und abschließbares Giftschlangenterrarium ("Hot-Cage"-Protokoll: doppelte Sicherung, Verriegelungs-/Shiftbox-System, vorne verschiebbarer Zugang).
Sehr große, schnelle und semi-arboreale Art: großzügiges Volumen, stabile Äste sowie hohe UND niedrige Verstecke einplanen. Jede Öffnung muss verriegelt und der Zugang nach einem strengen Giftschlangenprotokoll kontrolliert werden (Haken, Tube, niemals allein, Antivenin/Notfallplan griffbereit). Die Haltung ist durch die Vorschriften für giftige/gefährliche Tiere geregelt (in den meisten Ländern Genehmigungspflicht).
Gemäßigtes Savannenklima; wirksame Belüftung. Zu hohe und stehende Luftfeuchtigkeit begünstigt Haut- und Atemwegsinfektionen.
Saugfähiges Substrat, sauber und trocken gehalten; jegliches durchnässtes Milieu vermeiden. Eine etwas feuchtere Zone (feuchtes Versteck/feuchte Box) hilft bei der Häutung.
Vorteilhaft: tagaktive, heliophile Art. Eine schwache bis mäßige UVB-Beleuchtung (5-6 %-Röhren / UVI ~2-3 im Sonnenbereich, mit Schattenzonen) wird empfohlen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich, wenn die Ernährung gut supplementiert ist.
Großes, schweres und standfestes Wassergefäß, sauberes Wasser regelmäßig erneuern; die Schlange trinkt und kann darin baden. Das Gefäß nur bei gesichertem Tier handhaben.
Afrika südlich der Sahara (bewaldete Savannen, Buschland, Felsvorsprünge und Ränder lichter Wälder in Ost- und südlichem Afrika, vom Senegal/Äthiopien bis nach Südafrika).
Fütterung & Gesundheit
Karnivor (Säugetiere und Vögel) — In Gefangenschaft: passend große Nagetiere (Ratten), gelegentlich Küken/Vögel. In der Natur: Klippschliefer, Galagos, kleine Säugetiere und Vögel.
Aktiver Beutestreifer; passend große aufgetaute Beutetiere mit langer Pinzette und nach strengem Giftschlangenprotokoll füttern. Adulte: Mahlzeiten mit größerem Abstand (etwa alle 10-14 Tage), um Fettleibigkeit zu vermeiden.
Gelege 6–17 Eier/Jungtiere. Eiablage in der Regel in der warmen/feuchten Jahreszeit; Inkubation von etwa 80-90 Tagen bei rund 27-29 °C. Die Zucht sollte spezialisierten Einrichtungen vorbehalten bleiben.
- Atemwegsinfektionen (oft durch Kälte/stehende Feuchtigkeit bedingt)
- Stomatitis ("Mouth Rot") und Maulläsionen, insbesondere nach Stress/Verletzungen an den Scheiben
- Bakterielle Dermatitis / "Scale Rot" auf zu feuchtem Substrat
- Außenparasiten (Milben) und Innenparasiten (Nematoden)
- Chronischer Stress: Nahrungsverweigerung, Regurgitationen, Schnauzenverletzungen (Rostrum) an den Wänden
Morphen & Genetik
Register mit 3 dokumentierte Gene für Schwarze Mamba.
- Leucistic (Myth/Hypothetical) white mambaRez
- Hypermelanistic dark phaseDom
- Ghost / Hypo (Anomaly)Rez
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Schwarze Mamba × Schwarze Mamba
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von schwarze mamba.
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