Artenprofil · Elapidae

Naja naja

Vollständiger Haltungssteckbrief und Morphen-Genetikregister für brillenschlange — Haltungsparameter, Fütterung, Zucht und Verpaarungsrechner.

Indian CobraSpectacled CobraAsian CobraBinocellate CobraCobra à lunettes
Endgröße
1.4–1.7 m
Lebenserwartung
20–25 Jahre
Schwierigkeit
Experte
Temperament
Dämmerungs-
Aktivität
Dämmerungs-
Fortpflanzung
Eierlegend
01

Haltungsbedingungen

Brillenschlange — Herkunft: Indischer Subkontinent: Indien, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesch, Nepal und Bhutan. Bewohnt sowohl Wälder und Kulturebenen als auch die Umgebung menschlicher Wohnstätten (eine kommensale Art, die von Nagetieren angezogen wird)..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.22 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone28–32 °C
Sonnenplatz32–35 °C

Ein Temperaturgradient ist unerlässlich. Wärmepunkt (Sonnenplatz) von 32-35 °C über eine durch ein Gitter geschützte Quelle, um Verbrennungen zu vermeiden. Eine nächtliche Absenkung bis ~22 °C wird gut vertragen. Jeder Eingriff an der Heizung muss bei gesichertem Gehege erfolgen.

Terrarium (adult)
150 × 75 × 75 cm

Ein robustes, vollständig dichtes und ABSCHLIESSBARES terrestrisches Terrarium (Schloss obligatorisch). GIFTIGE ART: Das Gehege muss absolut ausbruchsicher sein, mit einer Schleuse oder einem Sperrsystem, das jedes versehentliche Entkommen verhindert. Mehrere stabile Verstecke vorsehen, um den Stress eines sehr defensiven Tieres zu verringern.

Mindestmaße für ein adultes Tier; größer ist stets vorzuziehen. Die Haltung in Frankreich erfordert einen Sachkundenachweis und eine präfekturale Genehmigung (Zuchtbetrieb für nicht domestizierte giftige Arten); der Besitz des Antivenin-Serums und eines Notfallprotokolls im Krankenhaus ist unerlässlich.

Luftfeuchtigkeit
50–65 %

Mäßige Umgebungsfeuchtigkeit (50-65 %), während der Häutungen vorübergehend zu erhöhen. Eine gute Belüftung ist zwingend erforderlich, um Atemwegserkrankungen zu vermeiden.

Bodengrund
Kokosfaser / Blumenerde ohne Dünger und PestizideEspenspäne (Aspen)ZypressenmulchZeitungspapier oder Küchenpapier (Quarantäne / Hygiene)

Ein saugfähiges Substrat, das leichtes Graben und das Halten der Feuchtigkeit ermöglicht; bei Verschmutzung rasch entfernen und ersetzen, um Dermatitis vorzubeugen. Staubige Substrate vermeiden.

UVB
Optional

Nicht zwingend unerlässlich (eine dämmerungs-/nachtaktive Art), aber ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1-2, UV-Index ~1-2) bei einer Photoperiode von ~12 h ist für Stoffwechsel und Wohlbefinden vorteilhaft. Stets eine beschattete Zone vorsehen.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Ein großes Gefäß mit sauberem Wasser, schwer und stabil, das dem Tier das Trinken und teilweise Untertauchen ermöglicht; täglich erneuern. Das Wasserbecken nur bei gesichertem Gehege handhaben.

Herkunft
Elapidae

Indischer Subkontinent: Indien, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesch, Nepal und Bhutan. Bewohnt sowohl Wälder und Kulturebenen als auch die Umgebung menschlicher Wohnstätten (eine kommensale Art, die von Nagetieren angezogen wird).

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Fleischfresser (überwiegend Nagetiere) — Nagetiere angemessener Größe (Mäuse, Ratten), aufgetaut; in der Natur: Nagetiere, Kröten und Echsen.

Fütterung ausschließlich mit langer Zange, bei gesichertem Gehege, niemals mit der Hand. Adult: eine passende Beute alle 10-14 Tage. Auf Verfettung achten, die bei überfütterten Tieren in Gefangenschaft häufig ist.

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 10–25 Eier/Jungtiere. Gelege von 10 bis 25 Eiern nach einer Fortpflanzungsperiode, der oft eine leichte Abkühlung/Winterruhe vorausgeht. Inkubation von etwa 48 bis 70 Tagen bei 28-30 °C. Das Weibchen kann das Gelege bewachen. Die Nachzucht sollte fachkundigen und zugelassenen Einrichtungen vorbehalten bleiben.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Atemwegsinfektionen (Lungenentzündung), begünstigt durch unpassende Luftfeuchtigkeit/Belüftung
  • Stomatitis (Maulfäule / Mouth Rot)
  • Bakterielle Dermatitis und 'Scale Rot' infolge eines verschmutzten oder zu feuchten Substrats
  • Innere Parasiten (Nematoden, Protozoen), sehr häufig bei Wildfängen
  • Thermische Verbrennungen durch ungeschützte Wärmequellen
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Morphen & Genetik

Register mit 3 dokumentierte Gene und 1 benannten Kombinationen für Brillenschlange.

  • Albino (T-) amelanisticRez
  • Axanthic / AneryRez
  • Patternless (Genetic)Rez
Benannte Kombinationen — 1 dokumentierte Kombinationsmorphen
Snow
04

Verpaarungsrechner

Wähle den Genotyp jedes Elterntiers — die Wahrscheinlichkeiten für das Gelege werden live neu berechnet. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Brillenschlange × Brillenschlange

Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).

GenElterntier AElterntier B
Erwartetes GelegeWähle bei mindestens einem Elterntier ein Gen aus.
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Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von brillenschlange.

Ist die Brillenschlange tödlich, und kann ich sie selbst handhaben?▾
Ja: Es handelt sich um eine Giftschlange, deren neurotoxisches und kardiotoxisches Gift eine Atemlähmung und einen Herzstillstand verursachen kann; sie zählt zu den 'Big Four', die für die meisten schweren Schlangenbisse in Indien verantwortlich sind. Eine Handhabung mit bloßen Händen kommt nicht infrage: Der Umgang erfolgt ausschließlich mit Haken und Zange durch eine in Giftschlangen erfahrene Person.
Darf man einen Naja naja in Frankreich ohne besondere Formalitäten halten?▾
Nein. Die Haltung erfordert einen Sachkundenachweis sowie eine präfekturale Genehmigung zur Eröffnung eines Zuchtbetriebs für nicht domestizierte giftige Arten. Zudem müssen vorab das passende Antivenin-Serum und ein klinisches Notfallprotokoll vorhanden sein.
Welches Terrarium ist für eine adulte Brillenschlange vorzusehen?▾
Mindestens 150 x 75 x 75 cm, nach Möglichkeit stets größer: ein robustes, vollständig dichtes und ABSCHLIESSBARES terrestrisches Terrarium mit einer Schleuse oder einem Sperrsystem, das jedes versehentliche Entkommen verhindert. Mehrere stabile Verstecke helfen, ein von Natur aus sehr defensives Tier zu beruhigen.
Welcher Temperaturgradient sollte eingerichtet werden?▾
Ein durch ein Gitter geschützter Wärmepunkt von 32 bis 35 °C zur Vermeidung von Verbrennungen, eine Warmseite von 28 bis 32 °C und eine Kaltseite von 24 bis 26 °C. Nachts wird eine Absenkung auf etwa 22 °C gut vertragen, doch jeder Eingriff an der Heizung muss bei gesichertem Gehege erfolgen.
Welche Luftfeuchtigkeit und welches Substrat sind geeignet?▾
Eine mäßige Feuchtigkeit von 50 bis 65 %, die während der Häutungen vorübergehend zu erhöhen ist, kombiniert mit guter Belüftung zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen. Kokosfaser, Espenspäne oder Zypressenmulch eignen sich gut; das Substrat sollte bei Verschmutzung sofort entfernt werden, um Dermatitis vorzubeugen.
Was frisst die Brillenschlange, und wie oft sollte sie gefüttert werden?▾
Sie ist überwiegend ein Nagetierfresser (aufgetaute Mäuse oder Ratten), der sich in der Natur auch von Kröten und Echsen ernährt — eine kommensale Art, die oft von menschlichen Wohnstätten angezogen wird. Die Fütterung erfolgt ausschließlich mit langer Zange bei gesichertem Gehege, niemals mit der Hand, mit einer passenden Beute alle 10 bis 14 Tage; auf Verfettung achten, die bei überfütterten Tieren häufig vorkommt.
Wie sollte das Wasserangebot gehandhabt werden?▾
Ein großes, sauberes, schweres und stabiles Wassergefäß ermöglicht dem Tier das Trinken und teilweises Untertauchen; es sollte täglich erneuert und ausschließlich bei gesichertem Gehege angefasst werden.
Benötigt sie UVB-Beleuchtung?▾
Für diese dämmerungs- bis nachtaktive Art ist dies nicht zwingend erforderlich, aber ein schwaches UVB (Ferguson-Zone 1-2, UV-Index etwa 1-2) bei einer Photoperiode von rund 12 Stunden ist förderlich für den Stoffwechsel; stets eine beschattete Zone vorsehen.
Wie hoch ist ihre Lebenserwartung, und welche Verpflichtung stellt das dar?▾
Bei angemessener Pflege lebt die Brillenschlange 20 bis 25 Jahre in Gefangenschaft, sofern sie eine stabile Umgebung und kontrollierte Ernährung erhält — eine mehrere Jahrzehnte umfassende Verpflichtung, die fachkundigen, zugelassenen Einrichtungen vorbehalten bleibt.
Wie pflanzt sich die Brillenschlange fort?▾
Es handelt sich um eine eierlegende Art: Das Weibchen legt 10 bis 25 Eier, oft nach einer Phase leichter winterlicher Abkühlung, die etwa 48 bis 70 Tage bei 28-30 °C inkubiert werden. Sie kann das Gelege bewachen, doch die Nachzucht dieser Giftschlangenart bleibt fachkundigen, zugelassenen Einrichtungen vorbehalten.
Welche Gesundheitsprobleme sollten beobachtet werden?▾
Am häufigsten sind Atemwegsinfektionen durch unpassende Feuchtigkeit oder Belüftung, Stomatitis, bakterielle Dermatitis ('Scale Rot') auf verschmutztem Substrat, innere Parasiten (vor allem bei Wildfängen) und Verbrennungen durch ungeschützte Wärmequellen.
Woran erkennt man ihr charakteristisches Drohverhalten?▾
Bedroht richtet die Brillenschlange das vordere Drittel ihres Körpers auf, spreizt ihre Haube sehr hoch mit der brillenförmigen Zeichnung auf der Rückseite und zischt laut ('Chuffing'), mit erheblicher Bissreichweite — ein Verhalten, das niemals als bloßes Bluffen missverstanden werden sollte.

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