Haltungsbedingungen
Glatter Knopfschwanzgecko — Herkunft: Australien: aride und semiaride Regionen im Zentrum und Westen des Kontinents. Die Ausfuhr von Wildtieren aus Australien ist streng verboten: Alle im internationalen Handel erhältlichen Exemplare stammen aus Nachzucht (keine legale Wildfangentnahme). Art nicht in CITES gelistet, jedoch die örtlichen Haltungsvorschriften prüfen..
Temperaturgradient im Terrarium
Nachtaktive, grabende Art: KEIN intensiver Basking-Spot und kein starkes Licht. Ein Temperaturgefälle über eine Heizmatte oder ein Heizkabel unter einem Ende (Bauchwärme) oder eine schwache Wärmequelle schaffen, per Thermostat geregelt. Eine nächtliche Absenkung ist förderlich, ja sogar unerlässlich: nachts auf 18-22°C absinken lassen. Die Temperatur auf Substrathöhe prüfen, nicht nur die der Luft.
Terrestrisches Terrarium (grabende Art)
Mindestmaße für ein einzelnes adultes Tier oder ein Paar; die Grundfläche der Höhe vorziehen. Gut belüfteter, geschlossener Deckel. Grabende Art: ein tiefes Substrat (8-15 cm) vorsehen, das Gänge halten kann. Das Zusammenhalten von Männchen vermeiden (Territorialität). Schlichte Einrichtung: bodennahe Verstecke, einige stabile Steine/Rindenstücke direkt auf den Beckenboden gelegt, um jede Quetschung beim Graben zu vermeiden.
Insgesamt trockenes Klima (30-40%), aber dauerhaft ein feuchtes Versteck bereitstellen (feuchtes Moos/Küchenpapier oder ein am Boden leicht feucht gehaltenes Substrat), unerlässlich für eine gute Häutung und für die Hydratation. Der Grund des sandigen Substrats muss in der Tiefe leicht feucht bleiben, damit die Gänge halten, während die Oberfläche trocken bleibt.
Ein Substrat auf Sandbasis ist OBLIGATORISCH: Die Art gräbt ausgedehnte Höhlen. Ein Sand-/Ton- oder Sand-/Humusgemisch hält die Gänge besser als reiner Sand. Tiefe 8-15 cm, in der Tiefe leicht angefeuchtet. Handelsübliche kalkhaltige/aromatisierte Sande vermeiden. Auf die Verstopfungsgefahr achten, falls Sand während der Mahlzeiten verschluckt wird (siehe Ernährung).
Nicht unbedingt erforderlich (nachtaktive Art). Ein schwaches UVB (Index 2 bis 5 %, gedimmter T5-Typ) ist dennoch förderlich, wenn es angeboten wird; in diesem Fall Schattenzonen vorsehen. Bei fehlendem UVB eine konsequente Zufuhr von Kalzium + Vitamin D3 durch Bestäuben sicherstellen.
Ein kleiner flacher Napf mit sauberem Wasser, jederzeit verfügbar. Ein leichtes nächtliches Besprühen eines Bereichs der Einrichtung oder des feuchten Verstecks unterstützt Hydratation und Häutung; das Substrat an der Oberfläche nicht durchnässen.
Australien: aride und semiaride Regionen im Zentrum und Westen des Kontinents. Die Ausfuhr von Wildtieren aus Australien ist streng verboten: Alle im internationalen Handel erhältlichen Exemplare stammen aus Nachzucht (keine legale Wildfangentnahme). Art nicht in CITES gelistet, jedoch die örtlichen Haltungsvorschriften prüfen.
Fütterung & Gesundheit
Insektenfresser — Grillen, Schaben (Blaptica dubia), gelegentlich Schwarzkäfer/Mehlwürmer und andere Insekten passender Größe
Beute kleiner als der Augenabstand. Bestäubung mit Kalzium (+ D3) bei den meisten Mahlzeiten und ein Multivitaminpräparat 1 Mal pro Woche; je nach UVB-Exposition anpassen. Mit der Pinzette oder in einem flachen Napf füttern, um die Sandaufnahme und das Verstopfungsrisiko zu begrenzen. Insekten vor der Verfütterung gut-loaden. Adult: 2-3 Mahlzeiten pro Woche; Jungtier: täglich. Auf Fettleibigkeit durch Überfütterung achten.
Gelege 1–2 Eier/Jungtiere. In der Regel 2 Eier pro Gelege (manchmal 1), mit mehreren möglichen Gelegen pro Saison. Die Fortpflanzung wird in der Regel durch eine winterliche Abkühlungs-/Ruhephase (Absinken der Temperaturen und der Photoperiode) mit anschließender Erwärmung ausgelöst. Inkubation von etwa 55 bis 70 Tagen bei rund 27-29°C je nach Temperatur; das Geschlecht kann durch die Inkubationstemperatur beeinflusst werden. Weichschalige Eier, in einem feuchten Substrat zu inkubieren.
- Dysekdysis (schwierige Häutung) infolge zu niedriger Luftfeuchtigkeit oder fehlenden feuchten Verstecks
- Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch Kalzium-/Vitamin-D3-Mangel
- Darmverschluss (Impaktion) durch Verschlucken von Sand während der Mahlzeiten
- Dehydratation (unzureichender Zugang zu Wasser, zu trockenes Klima ohne feuchte Zone)
- Atemwegsinfektionen bei ungeeigneten Temperaturen oder stehender Feuchtigkeit
Morphen & Genetik
Register mit 1 dokumentiertes Gen für Glatter Knopfschwanzgecko.
- Albino (T-) pilbara albinoRez
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Glatter Knopfschwanzgecko × Glatter Knopfschwanzgecko
Wahrscheinlichkeiten pro Gen (unabhängige Loci).
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von glatter knopfschwanzgecko.
Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Glatter Knopfschwanzgecko?▾
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Glatter Knopfschwanzgecko?▾
Was frisst Glatter Knopfschwanzgecko?▾
Ist Glatter Knopfschwanzgecko ein gutes Reptil für Einsteiger?▾
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