Artenprofil · Gekkonidae

Phelsuma grandis

Vollständiger Haltungssteckbrief für großer madagaskar-taggecko — Haltungsparameter, Fütterung und Zucht.

Giant Day GeckoMadagascar Giant Day GeckoGrandisGecko diurne géant
Endgröße
22–30 cm
Lebenserwartung
10–15 Jahre
Schwierigkeit
Anfänger +
Temperament
Tagaktiv
Aktivität
Tagaktiv
Fortpflanzung
Eierlegend
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Haltungsbedingungen

Großer Madagaskar-Taggecko — Herkunft: Nord-Madagaskar (feuchte Wälder und vom Menschen geprägte Gebiete im Norden der Insel). Eingeführte Populationen in Florida, auf Hawaii und auf La Réunion..

Temperaturgradient im Terrarium

Nacht min.20 °C
Kühle Zone24–26 °C
Warme Zone28–30 °C
Sonnenplatz30–32 °C

Ein tagsüber betriebener Wärmespot ist für diese sonnenliebende Art, die sich in der Sonne thermoreguliert, obligatorisch. ~33 °C nicht überschreiten: Die Art ist empfindlich gegenüber Überhitzung, die darüber tödlich ist. Eine nächtliche Absenkung (20-22 °C) ist förderlich. Ein horizontales UND vertikales Temperaturgefälle ist einzuhalten.

Terrarium (adult)
45 × 45 × 60 cm

Bepflanztes vertikales Terrarium, idealerweise bioaktiv (baumbewohnende Art)

Minimum für ein einzelnes adultes Tier (Typ 45x45x60). Für ein Paar deutlich größer vorsehen (mindestens 60x45x90). Höhe und zahlreiche vertikale Klettermöglichkeiten bevorzugen: Bambus, Äste, Lianen und eine große Glasfläche zum Klettern. Ein hoch angebrachter Lüftungsbereich ist unerlässlich.

Luftfeuchtigkeit
60–80 %

Grundfeuchte 50-60 % mit Spitzen von 80-90 % nach dem Besprühen. 1- bis 2-mal täglich sprühen und anschließend abtrocknen lassen. Eine gute Belüftung ist entscheidend, um stehende Luft und Schimmel (Atemwegsrisiko) zu vermeiden.

Bodengrund
KokosfaserBioaktives SubstratSphagnum (Torfmoos)OrchideenrindeLaubstreu

Ein bioaktiver Aufbau wird empfohlen (Drainageschicht + Substrat + Mikrofauna wie Springschwänze/Asseln + Laubstreu). Robuste lebende Pflanzen werden empfohlen (Sansevieria, Ficus, Pothos, Bromelien, Bambus), die Verstecke und Eiablageflächen bieten. Die Feuchtigkeit stammt vor allem aus dem Besprühen, nicht aus einem durchnässten Substrat.

UVB
Empfohlen

Für diese tagaktive Art unerlässlich. T5-HO-UVB-Röhre 5-6 % (Ferguson-Zone 2-3), oberhalb eines zugänglichen Ruheplatzes und im vom Hersteller angegebenen Abstand angebracht. Alle 12 Monate ersetzen. Ausreichendes UVB verringert die Abhängigkeit von D3 aus der Nahrung und beugt der metabolischen Knochenerkrankung vor.

Wasserstelle
Zur freien Verfügung

Trinkt in der Regel nicht aus einem Napf: leckt nach dem Besprühen Tröpfchen von Blättern und Scheiben. Sauberes Wasser durch tägliches Besprühen bereitstellen (1-2×/Tag); eine kleine Wasserstelle oder ein Tropfsystem kann ergänzen, ersetzt aber das Besprühen nicht.

Herkunft
Gekkonidae

Nord-Madagaskar (feuchte Wälder und vom Menschen geprägte Gebiete im Norden der Insel). Eingeführte Populationen in Florida, auf Hawaii und auf La Réunion.

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Fütterung & Gesundheit

Ernährung

Allesfresser: insektenfressend und nektar-/fruchtfressend — Grillen, Schaben (Blaptica dubia), Larven der Schwarzen Soldatenfliege (BSF), gelegentlich Wachsmotten; Beute in kopfgerechter Größe

Die Insekten 2-3 Mal pro Woche durch ein spezielles Frucht-/Nektarpüree für Taggeckos (Typ Repashy/Pangea) ergänzen. Hoher Calciumbedarf: Insekten mit Calcium bestäuben (oft ohne D3, sofern hochwertiges UVB vorhanden ist) und Vitamine gemäß Protokoll. Zuchtweibchen: eine Calciumquelle zur freien Aufnahme anbieten (Pulver/Sepiaschale). Überfütterung vermeiden (Fettleibigkeit, Leberverfettung).

Fortpflanzung
Eierlegend

Gelege 1–2 Eier/Jungtiere. Meist 2 Eier (manchmal 1), wiederholte Gelege alle 3-4 Wochen während der Saison. Bei P. grandis werden die Eier in Gefangenschaft meist NICHT festgeklebt (im Gegensatz zu anderen Phelsuma) und können zur künstlichen Inkubation entnommen werden: ~50-70 Tage bei 26-28 °C. Die Inkubationstemperatur beeinflusst das Geschlecht. Weibchen werden stark auf Calcium beansprucht: die (endolymphatischen) Kalksäckchen und das Risiko einer Legenot überwachen. WICHTIG: Alle Phelsuma, einschließlich P. grandis, sind in CITES Anhang II (EU-Anhang B) gelistet: Abgabe/Verkauf erfordert die rechtlichen Dokumente. Nachzuchttiere stark bevorzugen; Wildfänge akklimatisieren sich schlecht und sind oft parasitiert.

Gesundheitliche Warnzeichen
  • Metabolische Knochenerkrankung (MBD) durch Calcium-/D3-Mangel oder unzureichendes UVB
  • Legenot (Dystokie) und Calciumerschöpfung beim Zuchtweibchen
  • Dehydrierung und unvollständige Häutungen/Häutungsreste (unzureichende Feuchtigkeit oder Besprühung)
  • Innere Parasitosen (Flagellaten, Kokzidien), besonders bei Wildfängen oder gestressten Tieren
  • Hitzestress / Hitzschlag und Fettleibigkeit durch Überfütterung
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Morphen & Genetik

Register mit 0 dokumentiertes Gen für Großer Madagaskar-Taggecko.

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    Häufige Fragen

    Antworten auf die häufigsten Fragen zur Haltung von großer madagaskar-taggecko.

    Wie groß wird ein ausgewachsenes Exemplar von Großer Madagaskar-Taggecko?
    Ein ausgewachsenes Exemplar von Großer Madagaskar-Taggecko misst in der Regel 22–30 cm (gesamtlänge, schwanz inbegriffen. einer der größten phelsuma. männchen sind in der regel kräftiger, mit ausgeprägten femoral- und präanalporen und sichtbaren hemipenis-wülsten.).
    Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit braucht Großer Madagaskar-Taggecko?
    Ein Gradient von etwa 24–26 °C auf der kühlen Seite bis 28–30 °C auf der warmen Seite, mit einem Sonnenplatz von 30–32 °C. Luftfeuchtigkeit 60–80 %.
    Was frisst Großer Madagaskar-Taggecko?
    Allesfresser: insektenfressend und nektar-/fruchtfressend: Grillen, Schaben (Blaptica dubia), Larven der Schwarzen Soldatenfliege (BSF), gelegentlich Wachsmotten; Beute in kopfgerechter Größe.
    Ist Großer Madagaskar-Taggecko ein gutes Reptil für Einsteiger?
    Niveau Anfänger +. Lebhaft, schnell und scheu. Wird nicht in die Hand genommen (sehr empfindliche Haut, häufige Hautrisse und Stress). Sehr territorial: einzeln oder als eingespieltes Paar in einem großen Volumen halten; niemals zwei Männchen zusammen. Ein kühnes, aktives Tier, hervorragend zu beobachten. Einzuplanen: eine Lebenserwartung von 10–15 Jahre.

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